Nachdem der kleine Prinz in letzter Zeit vermehrt Wörter wie „Bakterien“, „Händewaschen“ und „Italien“ vom Kindergarten nach Hause gebracht hat, war es an der Zeit darüber zu reden. Der Herzkönig war allerdings auf Erklärungshilfe angewiesen, die die Herzkönigin prompt besorgen konnte.
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Buchneuerscheinung: auf nach Italien und mehr!
Zwei Italienisch-Sprachkurse beim Sprachenzentrum der Universität Wien machten es möglich! …. Oder war es doch eine Übersetzungssoftware des Verlages, die die herzkönigliche Dissertation nun auch in italienischer Sprache erscheinen hat lassen?

Inhaltlich ging es um den St. Raphael-Verein zum Schutze der Auswanderer in der Habsburgermonarchie, der auch in der Hafenstadt Triest aktiv war. Zumindest gibt es also Bezüge.
Zwischenzeitlich sind noch andere Übersetzungen hinzugekommen, englisch und französisch.
Dialektsprecher verdienen weniger???
So hoasts in ana Studie, und weida, se san nu dazua weniga gebüdet, oba dafia hoid freindlich. Do kaunst da hoid nix kaffa drum.
Zwex dem Vadienst warads jo ned amoi so des Problem. Des eigentliche an der Gschicht is, das ma ois Dialaktsprecha hoid afoch ned vastaundn wiad. Söbst mei Bua hod im Kindagoatn gsogt – auf de Frog vo da Tant – wöcha Sproch deine Ötan sprechan: „Die Mama spricht Deutsch, der Papa spricht eine andere Sprache.“
Wos soi ma dazua song, aussa das do nu urdnlich vü Büdungsauftrog bam Herrn Papa liegt in Sochen Sprochkompetenz.
Neuerscheinung zur Kinderlandverschickung in Niederösterreich
Während des Zweiten Weltkrieges wurden in Niederösterreich (Niederdonau) zahlreiche Kinder und Jugendliche aus „bombengefährdeten“ Gebieten des Deutschen Reiches nach Niederösterreich gebracht. Als Bezeichnung für diese Aktion wählte man „(erweiterte) Kinderlandverschickung“.
Ein Forschungsprojekt in den Jahren 2010 bis 2012, das vom Zukunftsfonds der Republik Österreich finanziert wurde, begab sich auf die Suche nach Zeitzeugen und Orten der Kinderlandverschickung in Niederösterreich.
Basierend auf einem Vortrag beim 35. Symposium des NÖ Instituts für Landeskunde in Laa an der Thaya konnte nun eine Zusammenfassung der Kinderlandverschickung unter dem Titel „Das hättet ihr Euch nicht träumen lassen, daß ich jetzt im Gau Niederdonau bin?“ veröffentlicht werden.

Die Kinderlandverschickung stellt eine Initiative dar, die von den Kindern in Interviews oft positiv bewertet wird. Dennoch war es eine Maßnahme, die die Kinder fern dem Elternhaus einer intensiven Prägung im nationalsozialistischen Sinn aussetzte.
Der nun vorliegende Band „1945 – Kindheit im Umbruch“ widmet sich den vielschichtigen „Kindheiten“ der Umbruchszeit des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit und will Impulse setzen, mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen. Ihnen ist auch dieses Buch gewidmet.

Die Frage des Tages
Da die letzten Beiträge irgendwie mit Zahlen und Rechnen zu tun hatten: nun etwas einfacheres. Wie viele Kinderwägen wurden hier abgestellt?
Dann kann man natürlich fragen, ob diese bloß kreativ geparkt oder hier entsorgt wurden? Oder kam es an dieser Stelle gar zu einem unglückseligen Zusammenstoß? Und, stammen diese von einer Familie? Oder haben mehrere – unabhängig voneinenader – beschlossen, keine Kinderwägen mehr zu brauchen? Sind etwa die Kinder, die grad eben noch krabbeln konnten, aus den Kinderwägen gestiegen und sind gegangen? Die herzkönigliche Amtskanzlei wird den Fragen nachgehen, auch die herzkönigliche Nuntiatur ist verständigt und wird klären, ob es ein „Wunder von Hernals“ gibt.

Prozentrechnung
Die Herzkönigin tat das was einer Herzkönigin zusteht, nämlich (gelegentlich) dem Einkaufen frönen. Nun wurde ihr an der Kassa eines Drogeriegeschäftes ein todsicheres Investment nahegelegt. Wenn man noch eine Kleinigkeit dazukauft und damit über 30 Euro kommt, kommt man in den Genuss eines 20-prozentigen Rabatts und spart damit mehr als man zusätzlich ausgegeben hat.
Gesagt, getan, die Herzkönig erstand noch einen Kaugummi um wohlfeile 3 Euro in der Hoffnung auf zumindest 6 Euro Rabatt. Allerdings basieren die 20-Prozent vermutlich auf einer Wahrscheinlichkeitsrechnung oder werden gewürfelt… oder die Mathematik muss grundlegend neu erfunden werden. Wie auch immer, für das herzkönigliche Geldbörserl war es ein Verlustgeschäft.

Kochkunst: aufs Rezept kommt es an!
Der Herzkönig hat in der Zeitung ein Rezept für einen Nudelteig gelesen und möchte dies sofort ausprobieren. Allerdings hat er nur 6 Eier im Kühlschrank und die umliegenden Supermärkte auch nur insgesamt 159 vorrätig (eins in einer 10er Packung fehlt).
Nun hat er sich das mit dem Teigmachen bei zwei Zutaten recht einfach vorgestellt. Doch für dieses Rezept muss die herzkönigliche Amtskanzlei mit Hochdruck an der Logistik arbeiten: wie und wo lagert man die Eier?. Und natürlich ist die große Frage: wie groß muss eine Schüssel (der Herzknönig vermutet, dass damit eine Mehlmulde gemeint sein dürfte) für 400 Eier sein?
Vermutlich wird der Herzkönig den gesamten Jänner mit diesem Projekt „Nonnateig“ beschäftigt sein….

Adventkalender 2019
Die herzkönigliche Amtskanzlei hat sich entschlossen, das Foto des Adventkalender erst im Nachhinein zu veröffentlichen, um Plagiaten und billigen Nachahmungen vorzubeugen.

Nachdem die Plastilin-Vorräte des kleinen Prinzen aufgebraucht waren, entschlossen sich die Herzkönigin und der Herzkönig, diese im Rahmen des Adventkalenders wieder aufzufüllen. Die Herzkönigin hat in einer Nachtaktion mühsam alles verpackt, auf einem Stock befestigt und durch entsprechende Beleuchtung in Szene gesetzt. Es kam wie es kommen musste, der kleine Prinz hat die Mühen nicht gewürdigt (um es höflich auszudrücken). Aber die herzkönigliche Familie bekommt 2020 eine neue Chance: Neues Jahr, neues Glück und somit Prosit Neujahr!
Vor 100 Jahren im Waldviertel
Das „9“er Jahr nähert sich dem Ende, es lag daher nahe, sich mit diesem Jubiläum in der Zeitschrift „Das Waldviertel“ zu beschäftigen. Am Beispiel von Waldviertler Pfarrchroniken zeige ich, dass sich diese auf zwei große Themenbereiche konzentriert haben. Einerseits wurde die wirtschaftliche Notlage erwähnt, die auch im Zusammenhang mit der kriegsbedingten „Verrohung“ und einem religiösen und moralischen „Verfall“ gesehen wurde. Auf der politischen Ebene sorgten die sozialdemokratischen Gewinne bei den Wahlen des Jahres 1919 für große Irritation unter den geistlichen Schreibern.

Die übrigen Beiträge widmen sich etwa den Sgrafitti am Gebäude des Horner Bezirksgerichts, den Texten Josef Haslingers und Robert Menasses, Themen wie „Flurgrenzen, Schluchtenreißen, Hetzjagd“, einer Menschendarstellung auf einer Schale der Stichbandkeramik vor und dem ersten Sparkassen-Museum, das sich in Groß-Siegharts befindet. Waldviertler Kulturberichte, Buchbesprechungen und Mitteilungen des WHB ergänzen das 88 Seiten starke Heft Nr. 4, das als letzte Ausgabe des Jahres 2019 erschienen ist. Der Jahrgang 2019 umfasste 412 Seiten. Ein Einzelheft der Zeitschrift „Das Waldviertel“ kostet 8 Euro, das Jahresabonnement (inkl. Porto & Verpackung) 27 Euro.

Weihnachtsbeleuchtung
Der Herzkönig wurde in der Vorweihnachtszeit beauftragt, die Nachbarschaft intensiv zu beobachten. Bei den ersten Anzeichen, dass jemand auch nur annähernd eine Weihnachtsbeleuchtung installiert, hatte er umgehend Meldung zu machen. Tagein, tagaus sah er nun also aus dem Fenster.

Eines Abends beobachtete er den schönen Nachthimmel sowie den leuchtenden Mond und verfiel dabei fast gänzlich der Romantik. Dabei entging ihm beinahe, dass eine erste leuchtende Weihnachtskette installiert und sogleich in Betrieb genommen worden war.
Nun musste es schnell gehen. Die Weihnachtskisten wurden vom Hofmobiliendepot im Keller vom Herzkönig höchstpersönlich in die Wohnung geschleppt, alle Utensilien herausgeholt, die Leuchten (jede einzelne natürlich für sich) geprüft und die Kabeln verlegt.
Zwei Tage später (als geplant) konnten die herzköniglichen Gemächer vollständig beleuchtet werden. Die nähere Umgebung wurde natürlich von der herzköniglichen Amtskanzlei ob der drohenden Stromschwankungen vorgewarnt.

Auch der kleine Prinz half bei der Dekoration der Fenster mit. Seine Interpretation eines eigenen Adventkranzes ist eindrucksvoll und durchaus stimmungsvoll. Auch die Wahl des Dinosauriers – eines Pflanzenfressers – erscheint für die besinnlichen Zeit als angebracht.

