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Fehlersuche einmal anders

Die herzkönigliche Schwiegermutter sorgte mit dieser Fotodokumentation für den oder sogar die Lacher des Tages. Ein neuer Friseur hat in der Gegend aufgemacht und die Angebotspalette kann sich sehen lassen. Ob sich der Herzkönig dort wohl eine „Bardresuhr“ gönnen soll, oder doch nur eine „Bard Stutsung“? Es gilt hier nicht, finde den Fehler, sondern das richtig geschriebene Wort…

Alle Jahre wieder…

… beginnen Mitte Mai die Vorbereitungen für die große Geburtstagsfeier des kleinen Prinzen. In diesem Jahr kam erschwerend hinzu, dass auch für die Volksschule kleine Süßspeisen vorzubereiten waren. In solchen Momenten denkt der Herzkönig immer gerne an die Zeit im Kindergarten zurück. Denn damals war die Sache einfach, da man den kleinen Kindern nur gekaufte – sprich originalverpackte und mit Ablaufdatum versehene – Backwaren mitgeben durfte. Ab der Schulzeit ist alles anders und die Kinder vertragen dort offenbar wieder Selbstgebackenes – was entsprechend erwartet wird.

Der Herzkönig setzte den Backvorschlag der Herzkönigin in die Tat um, nämlich ein altbewährtes Zitronenkuchenrezept in kleinere Papierförmchen zu füllen, damit jedes Kind eine Portion bekommt. Der Herzkönig hat allerdings nicht mit der Problematik dieser Förmchen gerechnet. Der Teig lief einfach heraus – ein Desaster!

Dank der Hilfe der Herzkönig kam es doch noch zum Wunder von Hernals und der kleine Prinz kann morgen sogar etwas Herzeigbares mit in die Schule nehmen.

Gerettet!

Ob’s die Glückwunschkarten des kleinen Prinzen waren? Die Blumen sind jedenfalls auferstanden!

Und: special-Geschenk für die Herzkönigin, die heute in der Zeitung gelesen hat, dass „Mann“ auf Instagram „Millionen“ verdienen kann. Diesen Auftrag hat der Herzkönig selbstverständlich sofort umgesetzt. Nach mehreren Umwegen (zuerst hat er Telegram verstanden) konnte er nun den entsprechenden Account der Öffentlichkeit präsentieren: https://www.instagram.com/herzkoeniglich/

Fantasy-Wochenendprogramm

Wer noch keine Fantasie hat, was am Wochenende anzustellen ist, dem sei die Fantasy-Con ans Herz gelegt. Am 30. April findet im Kulturkaffee Max im 17. Bezirk ein Nachmittag mit Spielen, Lesungen und Unterhaltung statt. Der kleine Prinz hat schon angekündigt, seine Ritterrüstung auszugraben. Der Herzkönig wird sich wohl – mangels Leibwächter (alles wird teurer) – inkognito unters Volk mischen. Dort gibt’s auch die Fantasy-Romane unseres vis-a-vis-Nachbarn zu kaufen.

Juhu ein Tippfehler

Die eigenen Tippfehler fallen dem Herzkönig immer erst dann auf, wenn es zu spät ist (wenn also ein Werk gedruckt vorliegt und man nichts mehr ändern kann). Umso mehr freut es ihn, wenn auch anderen – wie der renommierten ZIB2 – Tippfehler passieren. Mit Lilien hat die Fam“Lilien“ministerin wohl nichts zu tun?

Bienenhotel

Unser Insektenhotel wurde von einigen Bienen (Wildbienen) in Beschlag genommen. Bei gutem Wetter schwirren einige Bienen wie wild umher, und verschwinden kurz in den Röhrchen. Danach kriechen sie wieder raus und sind weg. Es ist ein emsiges Treiben – wie am Jahrmarkt – zu beobachten. Verschlechtert sich das Wetter (regnet oder schneit es sogar), ist keine einzige Biene mehr zu erblicken.

Sachdienliche Hinweise, wie mit diesen Bienen umgegangen werden soll, nimmt die herzkönigliche Amtskanzlei gerne entgegen. Fachliche Hinweise, wie man Honig aus einem Insektenhotel gewinnt, sind ebenso erbeten. Besonders ist der Herzkönig daran interessiert, ob er sich jetzt auch mit dem Titel „herzköniglicher Stadtimker“ schmücken darf.

„Konkurrenz“ in der Heimatforschung: mehr dazu im neues Heft „Das Waldviertel“

Josef Höbarth, der Gründer des nach ihm benannten Museums, und die um zehn Jahre ältere Angela Stifft-Gottlieb, die Nachfolgerin des Museumsgründers Johann Krahuletz (1848-1928), standen während der 1930er Jahre in einem erbitterten Konkurrenzverhältnis zueinander. Beide sahen die Archäologie als ihr hauptsächliches Interessens- und Tätigkeitsgebiet an, und beide waren in demselben geografischen Umkreis tätig. Der Autor, Anton Distelberger, konnte im Nachlass Josef Höbarths in den Museen der Stadt Horn Briefe entdecken, die das Verhältnis von Angela Stifft-Gottlieb und Josef Höbarth von einer anderen Seite zeigen.

Renate Seebauer begab sich auf die Suche nach Gold in ausgewählten Urkunden des 12. und 13. Jahrhunderts. Im erfassten – politisch bewegten – Zeitraum kam die Monetarisierung nur langsam in Gang. Welche Seltenheit Goldgeld in diesen Jahren hatte und welches Aufsehen Goldgeld im Jahr 1192 verursachte, zeigt die Erzählung von Richard Löwenherz, der durch die Bezahlung mit Goldmünzen in Erdberg auffiel und schließlich gefangen genommen wurde.

Viel ist über die Geschichte des Nationalsozialismus – über Täter und Opfer – bekannt. Es gibt aber immer noch Lücken in der Forschung. Eine solche Lücke stellt der am 7. August 1908 in Langschlägerwald (Gemeinde Langschlag) geborene Josef Völk dar. Von ihm sind bislang nicht viel mehr als seine Lebens- und Sterbedaten bekannt. Das Forschungsprojekt und der daraus entstandene Beitrag von Markus Holzweber versteht sich als letzte Chance, mehr über die Person „Josef Völk“ sowie die Gründe und Umstände seiner Verhaftung bzw. Einlieferung in die Konzentrationslager Dachau und Mauthausen in Erfahrung bringen zu können.

Hermann Maurer berichtet über prähistorische und mittelalterliche Funde von Kottaun bei Geras. Das Gebiet ist in geschichtlicher Hinsicht vor allem durch den Magnetitabbau auf dem Arzberg und durch die nördlich an das Dorf anschließende ehemalige Burganlage bekannt. Maurer konnte jungsteinzeitliche Funde identifizieren, die auf eine Siedlungsstelle in der Nähe des Fundortes hinweisen. Die mittelalterlichen Belege sind für die Datierung der Wallanlage von Bedeutung.

Waldviertler Kulturberichte, ein Leserservice und die Mitteilungen des WHB ergänzen das 112 Seiten starke Heft (1/2022). Ein Heft der Zeitschrift „Das Waldviertel“ kostet 8 Euro. Ein Bezug ist über die Website www.daswaldviertel.at möglich.