zum herzkönglichen Blog

bad hair day…

Es begann nach einem überstandenen Samstag mit der eigentlich zu begrüßenden Idee der Herzkönigin, der Herzkönig möge den kleinen Prinzen mit in die Badewanne nehmen. Der etwas wasserscheue Herzkönig dachte in diesem Moment zwar kurz an die Textpassage, es „ist Samstagabend und die Dinge stehen schlecht“. Er sollte in diesem Moment noch nicht wissen, wie recht er mit diesem Gedanken haben sollte.

Der kleine Prinz suchte sich zu diesem freudigen Anlass allerlei schwimmfähige Spielereien zusammen und auch der Herzkönig dachte an ein bestimmtes Spielzeug. Im Sommer wurde der herzkönigliche Fuhrpark um ein Playmobil-Fahrzeug verstärkt, das als Amphibienfahrzeug natürlich schwimmen konnte und mit einem Unterwassermotor angetrieben wurde.

Nach einiger Zeit des Planschens und des Hin- und Herfahren des Amphibienfahrzeug wurde der Herzkönig übermütig und löste den Antrieb vom Fahrzeug und ließ diesen – wie einen Unterwassertorpedo – in der Badewanne herumschwimmen. Das Unglück nahm unausweichlich seinen Lauf und als der Herzkönig bemerkte, dass der Motor aufgehört hat, sich zu drehen, war es schon zu spät. Er erkannte auch sofort, dass er sich alleine aus dieser Misere nicht mehr befreien konnte. Die Hofdamen konnte er nicht rufen, da sich das Unheil eben unter der Gürtellinie verfangen hat. Vor dem Haus- und Hofschneider hatte er ehrlicherweise Angst, dass dieser mit seinem Schneiderwerkzeug noch mehr schaden anrichten würde.

Also blieb dem Herzkönig nichts anderes übrig, als die Herzkönigin zu rufen. Nach einem kurzen aber ausgiebigen Lachkrampf, an dem sich auch der kleine Prinz beteiligte, befreite die Herzkönigin den Herzkönig von seinem angehängten Torpedo.

Playmobil selbst gibt auf der Website folgende Sicherheitshinweise an: „empfohlen ab 5 Jahren…“ und „… nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren wegen Erstickungsgefahr durch Kleinteile.“ Der Herzkönig wird seine Anwälte anweisen, diese Hinweise um Haar-Verhedderungen und sicherheitshalber gleich auch um mögliche Weichteilverletzungen zu ergänzen. Erwachsenen sollte es im Übrigen überhaupt verboten sein, mit Kinderspielzeug zu spielen, so der kleine Prinz.

 

Freude des Tages

Die vom Herzkönig geschriebene Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Bruderndorf zum 90-jährigen Jubiläum, die im Mai vorgestellt wurde, ist bereits im November nicht mehr in der Printversion erhältlich und „nur“ mehr als Online-Version verfügbar: https://www.ff-bruderndorf.at/geschichte/festschrift-zum-jubiläum/

Die erste „vergriffene“ Publikation… das muss gefeiert werden!

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Erdbeerenernte im November: wie viele werden es noch?

Ein Wühlen im Erbeerkisterln vor dem Fenster und es bestätigt sich: die heurige Erdbeerernte ist noch lang nicht vorbei!

Über die Erdbeeren im Oktober hat der Herzkönig bereits ausführlich berichtet: mit Spannung wird erwartet, wie viele Erdbeeren jetzt noch rot werden? Der Herzkönig wird hier den aktuellen Stand veröffentlichen.

Am 4.11 wurden 2 rote entdeckt und vom kleinen Prinzen unverzüglich verspeist. Die Herzkönigin – anfangs noch skeptisch, ob die nicht richtig sauer sind – war entzückt, sie waren süß.

Am 9. 11 wurden noch 3 weitere entdeckt, die Verkostung folgte prompt durch den kleinen Prinzen am Wochenende!

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Mehr wurden es leider nicht mehr, ein plötzlicher Anflug von Schnee am 19. November hat die restlichen Erdbeeren eingefroren. Schaun wir mal, ob wir sie im Frühjahr auftauen können.

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Festivals for Kids in Wien

„Statt Sex, Drugs und Rock’n Roll – nur mehr Butterkeks und Sanostol“. So hat meiner Erinnerung nach Lukas Resitarits seine Erfahrungen des Älterwerdens in einem Kabarettprogramm wiedergegeben. Die herzköniglichen Eindrücke des Elternwerdens lassen sich ähnlich (wenn auch nicht so gut gereimt) zusammenfassen: „Statt Avalon, Frequency und Roskilde – nur mehr übers Mistfest im Bilde“. Zugegeben, bei Roskilde fuhr der Herzkönig nur mit dem Auto vorbei, aber das immerhin zeitnahe zum Festival.

Der Reigen der Feste in Wien wird mit dem Feuerwehrfest am Hof eröffnet, es folgen das Erntedankfest, das Fest der Wiener Polizei, das Kinderfreundefest, das Mistfest und das Wiener Sicherheitsfest, das mit dem Anrollen der Bundesheerpanzer Hand in Hand geht.

Über die Festaktivitäten gibt es nicht mehr viel Neues (das Fest der Feuerwehr wurde 2017 ausführlich gewürdigt) zu berichten, als dass sich der kleine Prinz schon so gut auskennt, dass er zielstrebig zum MA48-Stand geht, dort das Müllspiel mehr oder weniger bravourös absolviert und dafür ein paar Gummibärchen erhält. Auch war er schon relativ gut im „Abstauben“ von Geschenken, wenn auch zielgerichtet. Luftballons des Außenministeriums nahm er nicht, das Packerl Schnitten schon (welch Wunder). Und irgendwie ergatterte er sich auch ein Sackerl eines Trauerraums und gleich dazu Pflaster von der AUVA. Das Highlight war der Stand des ÖAMTC-Rettungshubschrauber, da gabs ein Pixie-Buch, Luftballons und einen Minirettungshubschrauber.

Bei all den Festivitäten gab es aber immer wieder etwas Neues zu entdecken, etwa den echten Rettungshubschrauber am Rathausplatz oder den eingeschlafenen Landwirt beim Erntedankfest.

In diesem Beitrag wird noch eine Neuigkeit präsentiert: erstmals werden Aufnahmen des kleinen Prinzen mit dem Handy des Herzkönigs der Öffentlichkeit vorgestellt – welche dies sind, darf erraten werden. Die herzkönigliche Amtskanzlei gibt über die rechtmäßige Urheberschaft der Bilder auf Anfrage mehr oder weniger gerne Auskunft.

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Häusl am…

In Wien gibt es ja einige Lokalitäten mit merkwürdigen Namen, etwa „Häusl am Stoa“ oder „Häusl am Roa“. Um eine Facette reicher wurde das Spektrum um das „Häusl vor der Tür“ oder „Häusl zwischen Tür und Tor“, wobei es sich dabei nicht um Lokale wie bei den beiden erstgenannten Häusln handelt, sondern um ein Häusl im Sinn von Toilette, mobiler Toilette um genauer zu sein.

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Wenig besser wird das Bild (das oben auch die herumgestikulierende Hand der Herzkönigin zeigt – damit der dioptrieengeplagte Herzkönig ja auch das richtige Objekt fotografiert) in der Gesamtschau und der am Nationalfeiertag obligatorischen Flagge.

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Handytrendsetter?

Nach einem wochenendlichen Besuch im „gelobten Land“ kann der Herzkönig berichten: er ist nicht alleine und offenbar ist ein neuer Trend zu beobachten.

Doch von vorn: bei einem Treffen mit alten Bekanntschaften zückte doch einer sein vorsintflutliches „Old-school-Handy“ und war nach dem Telefonat sichtlich irritiert, dass ihn keiner mit Worten wie „das soll ein Handy sein“ oder „a so eines hatte ich auch vor 15 Jahren“ ansprach. Stattdessen legte jeder der Runde sein „aktuelles“ Handy auf den Tisch:

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Man fühlte sich wie in alten Zeiten, denn es war kein einziges Wischerhandy dabei! Die gezeigten Handys mögen für eine wirkliche Revolution am Handymarkt vermutlich zu wenig repräsentativ sein, allerdings ein Trend scheint sich abzuzeichnen!?

Der Herzkönig hat über seine Neuerwerbung jedenfalls an anderer Stelle ausführlich berichtet, im Übrigen: den alten Klingelton hat er bis heute nicht überspielen können.

Egal: der Nostalgie wegen sei hingewiesen: das erste Handy war auch ein Nokia 6110 aus dem Jahr 2000, in Erinnerung blieb auch das spätere Siemens C55, von dem der Herzkönig mehrere besaß und die als Ersatzteillager fungierten – bis eben keine Ersatzteile mehr übrig waren…

 

 

Hilfe – was soll ich anziehen?

Der Herzkönig besucht seit langer Zeit wieder eine abendliche Veranstaltung, allerdings diesmal alleine. Und – um Fragen vorzubeugen – natürlich hat er seine Herzkönigin gefragt, ob sie zu diesem Event mitkommen möchte. Sie hat zuerst milde lächelnd aber dankend abgelehnt. Daraufhin hat der Herzkönig sogar angeboten inkognito oder gar verkleidet daran teilzunehmen. Er wusste, dass es der Herzkönigin mit Sicherheit einige Überwindung kosten würde. Dann noch dort gesehen zu werden und mit einem bestimmten Musikgeschmack in Verbindung gebracht zu werden, das war der Herzkönigin zu viel. Man könnte hier getrost aus Top Gun zitieren, sie habe mit dem Herzkönig Höflichkeiten ausgetauscht und ihm den Vogel gezeigt, mehrmals.

Da sich die Herzkönigin also beharrlich weigerte, den Herzkönig zu begleiten hat sie sicherheitshalber auch gleich den kleinen Prinzen gepackt und hat fluchtartig die Gemächer verlassen. Damit beginnt aber das eigentliche Problem; die Herzkönigin ist auch des Herzkönigs Modeberaterin. Und nun sitzt also der Herzkönig allein da, weiß nicht, was er anziehen soll und stöbert seit Stunden in diversen Beauty-, Fashion- und Lifestyle-Blogs. Doch die Ratschläge, die dort gemacht werden, sind nur bedingt tauglich: denn sie beziehen sich auf die heutige Zeit und der Herzkönig ist doch ein Kind der 90er Jahre.

Nun hat er schweren Herzens doch eine engere Auswahl zusammen gestellt, allerdings kann er sich nicht entscheiden…

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Es sind noch vier Stunden bis zum Konzert, wenn man die Vorband weglässt, kommt vielleicht noch eine weitere Stunde Gnadenfrist hinzu. Ideen werden gerne unter jessasnablog@gmail.com von der königlichen Amtskanzlei entgegen genommen.

PS: zum Konzert wird nur soviel gesagt – es sind nicht das Stoakogler-Trio oder Kurti Elasser (ja auf diesen Konzerten war der Herkönig auch schon), aber es beginnt am 18. Oktober um 20 Uhr in der Stadthalle.

PPS: und noch ein zweiter Hinweis: der Beitrag hätte auch heißen können: „dressed for success“