Neuer Buchbeitrag in der Ortschronik von Rohrendorf/NÖ

Im Beitrag wird die Geschichte Rohrendorfs, das 978 Hektar Grund umfasst und auf einer Seehöhe von 199 Metern liegt, in der Nachkriegszeit ab den 1950er Jahren bis in die heutige Zeit behandelt. Die Überblicksdarstellung umfasst Politik, Wirtschaft, Kultur und Alltag und soll auch jene Ereignisse hervorheben, die die Menschen in der Ortschaft und der umliegenden Region besonders bewegt haben. Mit den Früchten des Bodens und dem Weinbau – und hier vor allem mit dem Namen Lenz Moser – hat sich der Ort einen Namen gemacht. Das Buch trägt zurecht den Titel: „Rohrendorf – Ein Dorf mit Hochkultur“

Zur Bestellung über die Gemeinde Rohrendorf

Sprache der Juristen/Jursiten

Als Nichtjurist hat der Herzkönig immer wieder mit juristischen Inhalten zu tun, allerdings schleift sich regelmäßig ein Tippfehler ein. Anstelle von Juristen schrieb und schreibt er gleichsam „automatisiert“ Jursiten. Er ist damit aber nicht alleine und dankt in diesem Zusammenhang sehr herzlich der Tageszeitung „Der Standard“ und Michael Rami.

Eine neue Legopolizeistation

Die Ferienzeit nutzen der kleine Prinz und der Herzkönig, die Lego-Bestände zu inventarisieren. Die Herzkönigin unterstützte diese Bemühungen durch die Bereitstellung von Sackerln und Ordnungsinstruktionen.

Bei dieser Gelegenheit äußerte der kleine Prinz den Wunsch, eine Polizeistation zu bauen. Sodann ging es ans Planen, neben einigen Garagen sollte die Station auch ein Gefängnis beherbergen. Aus Altbeständen des Herzkönigs und der Herzkönigin entstand eine durchaus ansehnliche Station. Beim Betrachten der Bilder ist dem Herzkönig aufgefallen, dass die Farben Blau, Grau und Weiß nicht ganz konsequent durchgehalten wurden. Somit ergeben sich folgende Fragen: welches Element ist gemeint? Und, soll es umlackiert werden?

Neues Heft „Das Waldviertel“: vom Haus Nr. 3 in Horn, Räuberhauptmann Grasel zur Gmünder Firma Bobbin, über Pest und Cholera zur demographischen Situation im südlichen Waldviertel

Das letzte Heft im Jahr 2020 der Zeitschrift „Das Waldviertel“ bietet eine breite Palette an Themen. Karlheinz Hulka widmet sich im ersten Artikel der Geschichte des Hauses mit der Nummer 3 am Wilhelm-Miklas-Platz in Horn. Hulka beschreibt auch die vielen Bewohnerinnen und Bewohner. Einer davon war Alfred Rondorf, der ab 1938 das Haus bewohnte. Ihm wurde schon zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt. In Wien-Hernals steht der Alszauberbrunnen mit vier Bronzefiguren (darunter Alfred Rondorf), die ein Schrammel-Quartett darstellen.

Der Zwettler Stadthistoriker Friedel Moll berichtet über zwei Helfershelfer des Räuberhauptmanns Johann Georg Grasel. Der Gerichtsdiener Martin Blümel aus Schwarzenau und der Bauer Joseph Scharitzer aus Gradnitz wurden wegen Beihilfe vor das Kriminalgericht Zwettl gebracht. Warum Blümel freiging und der 76-jährige Scharitzer zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt wurde, wird anhand der Quellen ausführlich geschildert.

Die demographischen Prozesse und Strukturen der Leaderregion Südliches Waldviertel-Nibelungengau bilden Martin Heintel, Markus Speringer und Judith Schnelzer ab. In den 33 Gemeinden lebten mit Jänner 2019 47.366 Einwohner. Die Autoren zeigen einen Bevölkerungsrückgang in den Regionen Waldviertler Kernland und in Zwettl auf, während in der Leaderregion die Bevölkerung stagniert.

Das Firmengelände des ehemaligen Möbelproduzenten Bobbin Holzwarenfabrik AG in Gmünd ist in vielerlei Hinsicht ein geschichtsträchtiger Ort. So beginnt Sarah Stiedl ihren Aufsatz über eine Firma, die sich am Areal eines ehemaligen Flüchtlingslagers befand und die zu einer treibenden Wirtschaftskraft im oberen Waldviertel wurde. Noch heute wird über die Nachnutzung des 9000 m² großen Firmenareals diskutiert, das 2012 von der Stadtgemeinde Gmünd angekauft wurde.

Die Dreifaltigkeitssäule in Horn erinnert an Pest und Cholera in Horn. Die Pest wütete damals im Jahr 1679, die Statue in Horn wurde 1680 errichtet. Ausgehend von dieser Säule beschreibt Renate Seebauer auch den damaligen Umgang mit diesen gefährlichen Krankheiten: auf die Wichtigkeit, die Straßen und Häuser sauber zu halten und die Räume zu lüften, wird in den ärztlichen Ratgebern der damaligen Zeit immer wieder hingewiesen. Viele dieser Maßnahmen klingen fast vertraut….

Wer erinnert sich heute noch an Ausdrücke wie „Orwas“, „Been“ oder „Firta“? Edith Hahn hat ihre Ferien in Griesbach (Karlstein) verbracht und hält in ihrem Beitrag Erinnerungen an Tätigkeiten und damals übliche Ausdrücke fest. Bei der Gelegenheit: Ö1 sucht akustische Dialekt-Proben.

Ein Heft der Zeitschrift „Das Waldviertel“ kostet 8 Euro. Ein Bezug ist über die Website www.daswaldviertel.at bzw. office@daswaldviertel.at möglich.

Geschenksjammer II

Im gelobten Land wartete für den kleinen Prinzen noch ein weiteres Geschenk. Es war diesmal ein Matador-Baukasten und der kleine Prinz wollte sogleich eine Lokomotive bauen.

Diese sollte von Fünfjährigen in etwa 50 Minuten gebaut werden können. Der Kleine Prinz, der große Erfahrung im Bau von Lego-Modellen hat, hat bei der Ansicht der beigelegten Beschreibung verzweifelt aufgegeben. Nun hat sich der Herzkönig der Sache angenommen und nach etwa einer Stunde noch immer nicht viel weitergebracht. Als nächster war der Onkel an der Reihe. Er ist zwar ein ausgebildeter Schmalspuringenieur, hat aber ebenso das Handtuch geworfen. Nun hat sich der Opa der Sache angenommen. Immerhin war er jahrelang bei der ÖBB beschäftigt und hat schon in seiner Kindheit Matadorerfahrung sammeln können. Am nächsten Tag, nach rund 12 Stunden Bauzeit, kurz vor dem Mittagessen, folgte dann das Erfolgserlebnis: „Fertig!“ Mit dem Zusatz „fast“, da ein paar Dinge seiner Meinung nach unmöglich zu bauen sind.

Der Herzkönig hat dann am Dachboden noch alte Sonos-Teile aus seiner Kindheit entdeckt und mit dem kleinen Prinzen in ein paar Minuten eine Fantasielokomotive gebaut.