Kunst des kleinen Prinzen: die Frühlingsausstellung

Die herzkönigliche Familie beehrt sich, zur Frühlingsausstellung des kleinen Prinzen zu laden. Ausgestellt werden Werke aus der Kollektion „Wassermalfarben auf A3-Kopierpapier“, die die Liebe des kleinen Prinzen zu eher großflächigen Formaten unterstreichen. Neben der Vorliebe für Fahrzeuge ist eine Mischung aus düster gehaltenen Darstellungen und bunten Bildern zu erkennen. Zusätzlich sind auch erste Buchstabenkreationen darunter.

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Das erste Bild soll stellvertretend hervorgehoben und durch den Herzkönig höchstselbst vorgestellt werden. Dieses Bild könnte gleichsam als österliche Auferweckungsszene gedeutet werden, in der eine in schwarz gehaltene Figur mit entsprechend großem Heiligenschein seinem Bett bzw. seiner Totenbahre entfleucht, eine Wandlung vollzieht und als Taube gen Himmel steigt. Aber diese kunsthistorisch nicht validierte Interpretation des Herzkönigs wurde durch den kleinen Prinzen noch nicht freigegeben. Ein entsprechendes kunsthistorisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben.

Und Autos im Sinne der fast heiligen Dreifaltigkeit (Polizei, Rettung und Feuerwehr) gibt’s natürlich auch:

Neben der Malkunst stellt der kleine Prinz auch einige Fotografien aus seiner persönlichen Sammlung vor, die er mit der Handykamera seines Vaters geschossen hat. Auch hier zeigt sich wieder einmal die Vorliebe des kleinen Prinzen für jegliche Art von Fahrzeugen – das Bild soll keineswegs als Produktwerbung verstanden werden, da ergänzend gesagt werden muss, dass der kleine Prinz am liebsten einen „Ford“ hat. Darüber hinaus wird sein Faible für Spiegelungsfotografien deutlich.

Zu guter Letzt gewährt der kleine Prinz auch Einblicke in sein innerstes Privatleben. Das erste Foto zeigt einen datenschutzkonformen (da beabsichtigt verwackelten) Ausschnitt aus seinem Zimmer. Das zweite Bild soll den werten Betrachter zur eigenen Interpretation anregen: Ideen sind an die herzkönigliche Kanzlei erbeten: jessasnablog@gmail.com

typo in public…

Der Herzkönig freut sich immer wieder, wenn nicht nur ihm höchstselbst, sondern auch anderen kleine sprachliche Missgeschicke passieren. Allerdings ist er sich nicht sicher, ob er das angebotene Kaffeehaus denn nun „pachtn“ soll und ob dort „Tourten“ auf Bestellung der große Renner werden…

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Erdbeerenernte im November: wie viele werden es noch?

Ein Wühlen im Erbeerkisterln vor dem Fenster und es bestätigt sich: die heurige Erdbeerernte ist noch lang nicht vorbei!

Über die Erdbeeren im Oktober hat der Herzkönig bereits ausführlich berichtet: mit Spannung wird erwartet, wie viele Erdbeeren jetzt noch rot werden? Der Herzkönig wird hier den aktuellen Stand veröffentlichen.

Am 4.11 wurden 2 rote entdeckt und vom kleinen Prinzen unverzüglich verspeist. Die Herzkönigin – anfangs noch skeptisch, ob die nicht richtig sauer sind – war entzückt, sie waren süß.

Am 9. 11 wurden noch 3 weitere entdeckt, die Verkostung folgte prompt durch den kleinen Prinzen am Wochenende!

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Mehr wurden es leider nicht mehr, ein plötzlicher Anflug von Schnee am 19. November hat die restlichen Erdbeeren eingefroren. Schaun wir mal, ob wir sie im Frühjahr auftauen können.

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Handytrendsetter?

Nach einem wochenendlichen Besuch im „gelobten Land“ kann der Herzkönig berichten: er ist nicht alleine und offenbar ist ein neuer Trend zu beobachten.

Doch von vorn: bei einem Treffen mit alten Bekanntschaften zückte doch einer sein vorsintflutliches „Old-school-Handy“ und war nach dem Telefonat sichtlich irritiert, dass ihn keiner mit Worten wie „das soll ein Handy sein“ oder „a so eines hatte ich auch vor 15 Jahren“ ansprach. Stattdessen legte jeder der Runde sein „aktuelles“ Handy auf den Tisch:

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Man fühlte sich wie in alten Zeiten, denn es war kein einziges Wischerhandy dabei! Die gezeigten Handys mögen für eine wirkliche Revolution am Handymarkt vermutlich zu wenig repräsentativ sein, allerdings ein Trend scheint sich abzuzeichnen!?

Der Herzkönig hat über seine Neuerwerbung jedenfalls an anderer Stelle ausführlich berichtet, im Übrigen: den alten Klingelton hat er bis heute nicht überspielen können.

Egal: der Nostalgie wegen sei hingewiesen: das erste Handy war auch ein Nokia 6110 aus dem Jahr 2000, in Erinnerung blieb auch das spätere Siemens C55, von dem der Herzkönig mehrere besaß und die als Ersatzteillager fungierten – bis eben keine Ersatzteile mehr übrig waren…

 

 

…doch noch geschafft

Der Herzkönig hat nach dem medialen Echo um die Herzkönigin keine Kosten und Mühen gescheut, um ihr ebenbürtig zu werden! Die Schleimspuren vor den Türen der Redaktionen des Landes sind immer noch deutlich sichtbar.

Es war mühsam, aber er hat es letztendlich geschafft, sich in einen Beitrag einer Tageszeitung irgendwo in der Mitte reinzuschummeln. Das Zitat wurde zwar nicht autorisiert, allerdings kann sich der Herzkönig (Elterndemenz sei dank) auch nicht mehr erinnern, etwas zu diesem Thema gesagt zu haben:  zum Presse-Artikel

 

 

Kemptner Skurilitäten…

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Neben der Schönheit der Region gab es bei unserem Aufenthalt auch allerlei zu entdecken, das zum Staunen oder Schmunzeln anregte.

Bei der Kinderstadtführung in Kempten wurde  die unterirdische Erasmuskapelle besucht, die erst vor wenigen Jahren entdeckt wurde. Der darin gezeigte Film konnte nicht nur den Raum gekonnt in Szene setzen, sondern auch ein Gefühl für die Entstehung der Stadt geben. In der gleich daneben liegenden St. Mang-Kirche wurden wir auf eine Besonderheit aufmerksam gemacht, nämlich, dass man in den Kirchenbänken die Blick- und Sitzrichtung wechseln konnte. Wenn der Pfarrer im Mittelteil auf der Kanzel predigte, so konnten die vorderen Reihen ihre Bänke „umdrehen“ – die Rückenlehen waren verstellbar – und sich somit auch nach hinten wenden.  Warum aus dem Hl. Magnus ein „Mang“ wurde blieb mir allerdings schleierhaft.

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Am Weg zur Kirche fanden wir gleich einige interessante Geschäfte. So gibt’s ein Kaffeehaus, das Kaffee, Schokolade und Wein kombiniert…

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Dann kann man in besonders lustigen Zimmern übernachten:20180819_121348188_iOS

Überhaupt versprüht die Kleinstadt internationales Flair!

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In den Gassen finden sich zahlreiche esoterische Geschäfte und auch die Finanzplaner planen und beraten ganzheitlich. 20180819_121601913_iOS

Warum nur am Männer-WC nicht geraucht werden darf, bringt vermutlich sogar einen Nichtraucher in Versuchung, unter dem Vorwand, ein dringendes Rauchbedürfnis zu haben, das Damen-WC aufzusuchen.

Und dass das dortige „unser Bier“ offensichtlich von Kindern für Kinder gemacht wird, erfreut und erstaunt zugleich.

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Endlich Urlaub: die Fahrt ins Allgäu

Der Herzkönig war in letzter Zeit oftmals in Erklärungsnotstand: warum man als Urlaubsdestination gerade das Allgäu ausgesucht habe und warum man denn „campen“ gehe. Frage eins ließ sich wirklich schwer beantworten: die Herzkönigin beharrt darauf, dass es Ihre Idee gewesen sei, immerhin sei das Legoland in der Nähe. Der Herzkönig begründet seinen Zugang damit, dass er sehr gerne die Kriminalromane der Autoren Klüpfel und Kobr liest, die eben dort spielen. Die zweite Frage lässt auf eine sprachliche Unzulänglichkeit des Herzkönigs schließen, offenbar verschluckte er den Urlaubsort „Kempten“ derart, dass der Zuhörer unweigerlich „campen“ verstehen musste.

Nachdem der Urlaubsort und das Zuhause im dortigen JUFA-Hotel ausgesucht war, ging es ans Packen und an die Abfahrt. Die Anreise verlief problemlos, bis kurz vor der Grenze der Autoverkehr zu stocken begann. „Stau“ vor der Grenze, das war doch etwas aus vergangenen Tagen. Grenzkontrollen sollten eigentlich ein Relikt dieser Vergangenheit sein, abgelöst durch die vier Freiheiten, zu der eben auch die Reisefreiheit gehört. Aber vermutlich ist das, was der Herzkönig in der Schule gelernt hat, doch nur graue Theorie und hat mit dem richtigen Leben nichts zu tun.

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Der Herzkönig erinnerte sich an die damaligen Verkehrsdurchsagen zu den stundenlangen Grenzwartezeiten in den Sommerferien. Es gibt Sie nun also wieder: die Grenzkontrollen. Voller Respekt fiel er in frühere Muster – damals, vor 1989, als die Pulsfrequenz nur beim Anblick des Eisernen Vorhangs in die Höhe schnellte. Sogleich fragte er sicherheitshalber: „haben wir alle Pässe mit?“ Sofort wurden diese zurechtgelegt und der Herzkönig richtete sie sogleich zurecht, eingeschlagen wurde die Seite mit den Fotos – damit der Grenzbeamte sie sogleich erkennen und die Identität der Reisenden feststellen konnte.

Allerdings, in der Grenzhütte saßen zwei Uniformierte, die keinerlei Interesse an Passkontrollen hatten, sondern einfach nur dasaßen und Stau produzieren.