Dilemma mit der Wiener Schluckimpfung

Die herzkönigliche Familie erweiterte ihren Weinvorrat um die Wiener Weine „Wiener Jaukerl“ und „Schluckimpfung“. Sie erhielten die Lieferung aber gerade mit diesen Namen. Unmittelbar nach dem Verkaufsstart wurden die Weinflaschen mit dem Schluckimpfungsetikett beanstandet und laut Pressemeldungen sogar beschlagnahmt. Jedenfalls musste der Begriff „Impfung“ mit einem „Zensuriert“ überklebt werden.

Der Herzkönig hat nun noch eine Flasche ohne der Überklebung und steht nun vor einem Dilemma: Soll er diese austrinken oder darauf warten, dass diese Unikat in 100 Jahren einmal Millionen bei einer Auktion erzielen wird können?

Enthüllung. Aus den geheimen Chatprotokollen des Herzkönigs

Der Herzkönig, auch Oberhaupt seiner eigenen Kirche, konnte einen Komplott aufdecken. Einer der Beteiligten, der natürlich anonym bleiben muss, wurde „Mein Riesen Held“ genannt. Der andere wurde als „Aufsichtsratssammler“ bekannt. Hinter vorgehaltener Hand wurde immer schon gemunkelt: „Die beiden sind echte Nieten.“

Somit hat der Herzkönig den ersten Gerüchten, dass „die Kirche massiv hinterfragt“ werden müsse, noch wenig Bedeutung zugemessen. Er hat sich bloß gedacht: „wer schreibt das?

Erst als die beiden der Kirche ein „ordentliches Package mitgeben“ bzw. „vollgas geben“ wollten, wurde der Herzkönig hellhörig. Es ging um vermeintliche „Steuerprivilegien“ der Kirche, die – geht es nach dem „Riesen Held“ und dem „Aufsichtsratssammler“ „gestrichen werden“ müssten: „Steuerprivilegien müssen gestrichen werden Förderungen gekürzt Und bei Kultur und Denkmalpflege wesentliche Beiträge Heimopfergesetz werden wir deckeln„.

Als der Herzkönig das eher bescheidene Deutsch lesen musste, wurde er zunächst „rot, dann blass, dann zittrig„.

Der Herzkönig hat sich zur Beruhigung selbst einen Schnaps angeboten, den er trotz Fastenzeit nicht ablehnen konnte. Zwar hat er höchstselbst „mörder Respekt“ vor dem Alkohol, aber in Maßen genossen ist es „echt cool„.

Nun, nach einer halben Flasche Schnaps, hatte der Herzkönig eine Erleuchtung und traf in dieser seinen Chef – also Gott höchstselbst. Der Herzkönig fiel auf die Knie und sagte sogleich unterwürfigst zu Gott: „ich bin so glücklich„, „es taugt mir so in Deinem Team sein zu dürfen„, „ich liebe meinen…“ Da unterbrach ihn schon Gott: Steh auf Unterwürfigster! ,Kriegst eh alles was du willst‚, aber jetzt musst Du meine Kirche retten! Der Herzkönig fragte, wie er das tun könne? Und präsentierte sofort eine Idee, nämlich einen der Unruhestifter zu entlassen: „Wir schmeißen den […] raus„. Nein sagte Gott, was soll dem aus ihm werden, etwaVorstand ohne Mandateoder garWiener Stadtrat ohne Portfolio„? Außerdem gedenke der Gebote: „Bitte sei lieb zu ihmund geh‘ mit gutem Beispiel voran. Bezahle beispielsweise deinen offenen Kirchenbeitrag! Der Herzkönig wollte in diesem Moment eine der zahlreichen Ausreden anführen, aber da fiel ihm Gott ins Wort „Tu es für mich„. Da konnte der Herzkönig nicht anders, als die Überweisung zu veranlassen.

Kreativ-Challenge im Künstlerhaus

Im Rahmen der Ausstellung „When Gesture becomes Event“ im Künstlerhaus lädt ein Video- und Zeichenwettbewerb ein, kreativ mit den Händen zu sein.

Auch der kleine Prinz hat sich daran beteiligt, das Ergebnis liegt nur vor.

Auch der Entstehungsprozess wurde filmisch dokumentiert.

Heft 1 der Zeitschrift „Das Waldviertel“ mit Beiträgen zu Wirtschaft und Arbeit erschienen

Für das erste Heft der Zeitschrift „Das Waldviertel“ im Jahr 2021 finden sich Beiträge, die man unter dem Rahmenbegriff „Wirtschaft und Arbeit – damals und heute“ zusammenfassen kann.

Martin Heintel, Markus Speringer und Judith Schnelzer haben bereits im Heft 4/2020 einen ersten Beitrag zum Thema „Die demographischen Prozesse und Strukturen der Leaderregion Südliches Waldviertel-Nibelungengau“ beigetragen. Es folgt nun eine Analyse der Wirtschafts- und Arbeitsmarktsituation in der Leaderregion. Für die 33 Gemeinden wird die Anzahl, die Qualifikation und der Status der Erwerbsbevölkerung erhoben. In weiterer Folge werden Einblicke in das Pendelverhalten, die Betriebsstruktur sowie in das Einkommens- und Preisniveau gegeben.

Wirtschaftsbeziehungen sind von Verbindungen abhängig. Der Weitrarer Historiker Wolfgang Katzenschlager begibt sich daher auf die Suche nach einer alten Fernstraße nach Böhmen. Er weist nach, dass diese Straße erst im 20. Jahrhundert an Bedeutung verloren hatte und nur mehr als Verbindung einiger Dörfer in der Umgebung von Weitra dient.

Anton Distelberger beschäftigt sich mit dem Leben und dem Wirken der beiden Dorfschullehrer Ferdinand Chaloupek und Wilhelm Szabo. Chaloupek, der in Gmünd aufgewachsen ist, unterrichtete in mehreren Schulen in Niederösterreich und wurde 1950 zum Direktor an der Hauptschule in Krems berufen. Von 1959 bis 1966 gehörte er für die SPÖ dem Nationalrat an. Wilhelm Szabo wuchs in Lichtenau auf und kam im Jahr 1922 er nach Siebenlinden als Lehrer. In seinen Erinnerungen berichtete er über die tristen wirtschaftlichen Verhältnisse: Die örtlichen Wirte weigerten sich, den jungen Lehrer in Kost zu nehmen und schlugen vor, dass er sich bei den Bauern verköstigen möge: „Wie der Mann aus der Fabel, der sich durch einen Hirsebrei frißt, aß ich mich durch die vier Dutzend Gehöfte, in der Reihenfolge der Hausnummern und nach der Einkehr im letzten wieder von vorne beginnend.“ (S. 47)

Zu einer Dynastie von Glasmachern forscht Ondrej Šály. Auch sein Name steht in Bezug zu dem in der Topographia Windhagiana im Jahr 1656 erwähnten Namen „Schally“. Der Nachname kommt in den Archivalien in vielen Variationen vor: als Schalli, Scha̋lly, Schaly, Schali, Shälly, Schaily, Saly, Šály. Dadurch werden aber auch grenzübergreifende Verbindungslinien (von Österreich in die Slowakei) deutlich, die der Autor hier nachzeichnet.  

Mit einer weiteren Lehrerpersönlichkeit beschäftigt sich Renate Seebauer. Karl Süß war ab etwa 1891 Lehrer (später auch Direktor) in Reinprechtspölla und er war wohl der erste, der heimatkundliche Sagensammlungen aus dem Horner Raum publizierte.

Waldviertler Kulturberichte, ein Leserservice und die Mitteilungen des WHB ergänzen das 112 Seiten starke Heft (1/2021).

Ein Heft der Zeitschrift „Das Waldviertel“ kostet 8 Euro. Ein Bezug ist über die Website www.daswaldviertel.at möglich.

Festschrift „Von der Kunst der Sprache“ zeigt Forschungsdesiderata auf

Die 2019 herausgegebene Festschrift „Von der Kunst der Sprache“ wurde in den einschlägigen Fachzeitschriften wohlwollend aufgenommen.
In der Zeitschrift „Das Waldviertel“ stellt der Rezensent Erich Broidl fest: „Die Festschrift ist für die Kirchengeschichte Österreichs eine große und durchaus anspruchsvolle Bereicherung.“ (Das Waldviertel 1/2020/ S. 70). In den „Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung“ schreibt Gregor Ploch: „Die Bandbreite der Beiträge zeigt noch zahlreiche Forschungsdesiderata im Bereich des religiösen Alltagslebens auf.“ (MIÖG 1/2020, 239)

Markus H o l z w e b e r (Hg.)
Von der Kunst der Sprache
Aus dem Alltag eines Kirchenhistorikers
Festschrift für Rupert Klieber
(Wien: danzig & unfried 2019)
512 Seiten, € 69,-

Auch in den regionalen Kirchenzeitungen fand die Festschrift Erwähnung. Im Rupertusblatt wurde die Festschrift in der Rubrik „Lesenswert“ vorgestellt, ebenso in der oberösterreichischen Kirchenzeitung und im Martinus der Diözese Eisenstadt.

Weitere Links:

Universität Wien

ordensgemeinschaften.at

katholisch.at

kirchenzeitung.at

Ausmalbilder

Der Herzkönig musste eine Kollektion an gesammelten Werken colorierter Ausmalbilder entsorgen. Irgendwann muss man sich trennen. Doch zuvor hat er diese noch aus der Vogelperspektive dokumentarisch festgehalten. Es lässt sich allerdings nicht mehr feststellen, welche vom kleinen Prinzen gemalt wurden und welche vom Herzkönig.

Herzkönigliche Maskenproduktion in Konkurs!

Es war abzusehen und spätestens nach der Einführung der FFP2-Maskenpflicht war die herzkönigliche Stoffmaskenproduktion und das Label „royal masks“ nicht mehr zu retten. Ein kurzer Hoffnungsschimmer keimte mit dem aktuellen Engpass an FFP2-Masken infolge der Hygiene-Austria Verwirrung um „made in Austria oder China“ auf. Im Zuge dessen berichtete auch die Herzkönig höchstselbst von einem Maskenengpass. Nachdem ihr der Gummi einer solchen Maske unterwegs gerissen war, hat sie verzweifelt versucht, eine solche in den gängigen Verkaufsläden zu kaufen. Bei Billa gab es sie nicht mehr, im Spar durften diese nicht mehr verkauft werden, auch bei Bipa und DM war sie erfolglos. Nur eine Apotheke hat den Verkauf noch nicht gestoppt und hat der Herzkönigin eine Maske um 3 Euro verkauft. Ob man die dort auch umtauschen kann?

Aber, um wieder zur hofeigenen Maskenproduktion zu kommen. Der geschäftsführende Herzkönig witterte in dieser Zeit noch einmal Morgenluft und glaubte mit den Stoffmasken aus eigener Fabrikation wieder an das große Geschäft. Umetikettiermaschinen waren auch schon bestellt. Aber mit dem Glauben ist es so eine Sache und vermutlich wurden diese Maschinen anderswo beschlagnahmt. Schweren Herzens musste also der Herzkönig den Konkursantrag stellen und die zwei minderjährigen Mitarbeiter beim Arbeitsmarktservice anmelden. In der Konkursmasse liegen ein paar eingetrocknete Farbtöpfe und ausgewaschene (also neuwertige) Pinsel.

Alte Legoanleitungen

Der kleine Prinz hat in der Legokiste der Herzkönigin alte Legoanleitungen entdeckt. Anleitungen ist vielleicht der falsche Ausdruck, handelt es sich doch dabei einfach nur um fertige Bauwerke, die auf einem Bild dargestellt waren. Ein solches zeigt ein Schiff, das der kleine Prinz alsbald nachbauen wollte.

Unter der bewährten Mithilfe des Herzkönigs (der Herzkönig sucht die Teile, der kleine Prinz baut) entstand ein passabler Nachbau.

Dieser Nachbau musste aber ein paar Tage (geringfügig) modifiziert werden. Der Grund lag darin, dass der Herzkönig, der eigentlich eine Folge Paw-Patrol am Videorekorder suchte, versehentlich die Schlussszene von Topgun ins Bild holte. Dies musste der kleine Prinz mit ansehen, der nun nichts mehr von Paw-Patrol wissen wollte, sondern nur mehr davon sprach, wie man aus dem Schiff einen Flugzeugträger machen könnte. Mit einem kleinen Aufbau konnte schon die Landebahn fertig gestellt werden und auch schon die ersten kleinen Flugzeuge starten und landen.