Räder und Ketten 2019 und die Folgen

Da besucht der Herzkönig ein paar Mal (vermutlich ein paar Mal zuviel) mit dem kleinen Prinzen das Heeresgeschichtliche Museum, zuletzt wieder bei „Räder und Ketten„, und schon weiß das ganze Königreich: der Herzkönig braucht Panzer.

Und so kommt es wie es kommen musste, bei jedem Anlass und bei jedem Staatsbesuch bekommt der Herzkönig einen neuen Panzer als Gastgeschenk. Besonders „Lustige“ schenken dem Herzkönig gar einen Bausatz, der optisch ganz lustig aussieht, aber eben erst mühsam zusammengebaut werden muss. Nur fürs Zusammenbauen sind die Finger des Herzkönigs einfach nicht geschaffen! Seit etwa drei Tagen sitzt der Herzkönig nun vor diesem Bausatz…

SONY DSC

Die Kenner unter den Bastlern kennen vermutlich sofort einen Tiger-Panzer, sodass der Herzkönig – um das Kräftegleichgewicht wiederherzustellen – eindringlich um einen Sherman-Panzer bittet (wenn möglich zusammengebaut!). Aber eigentlich mag der Herzkönig Panzer eigentlich gar nicht – schon allein aus dem Grund, da er ja Zivildiener war. Und wenn schon, dann mag er Flugzeuge, wobei man hier in eine offene Wunde stößt. Seit er für den kleinen Prinzen bei dessen Großeltern immer wieder in den Spielzeugerinnerungen seiner eigenen Kindheit stöbert, ist am dortigen Dachboden alles andere vorhanden, nur eine ganze Reihe Modellflugzeuge ist nicht mehr aufzufinden. Vermisst werden der Erinnerung nach folgende Modelle: F-15, F-18, F-14, F-111, F-117A, JAS-35. Sachdienliche Hinweise werden an die herzkönigliche Amtskanzlei erbeten.

Doch zurück zu Räder und Ketten: heiß wars, laut wars und schön wars.

Erdbeerernte 2019

Fürs herzkönigliche Protokoll: die ersten Erdbeeren wurden in der ersten Juni-Woche gesichtet und sogleich geerntet. Eine Frage drängt sich natürlich sofort auf: Wie lange wird’s 2019 Erdbeeren geben? In die Bilderfolge hat sich noch ein anderes Jubelbild hineingeschummelt. Der schon fast für tot erklärte Kaktus ist wieder auferstanden und blüht sogar.

 

Dinosaurier-Kekse im Mai

An einem regnerischen Sonntag-Vormittag hatte der kleine Prinz die Idee, man könne doch wieder einmal Kekse backen. Der Herzkönig ließ sich nicht lange bitten und begab sich auf die Suche nach einem einfachen Rezept. Etwas Mehl, Butter, Zucker und Ei, wobei beim Ei der Eidotter gemeint war und nicht ein ganzes Ei. Das hat der Herzkönig aber allerdings erst bemerkt, als aus dem vermeintlichen Teig ein Gatsch wurde. Also alles noch einmal von vorn. Dem kleinen Prinzen gefiel es und er begann sogleich kreativ zu werden. Es sollte nicht einfach Formen ausgestochen werden, sondern mit kleinen Dinosauriern (was denn sonst) Abdrücke erstellt werden.

Der Herzkönig konnte schließlich davon überzeugt werden, außergewöhnliche Kekse zu gestalten und holte sich Lego-Steine und weitere Dinosaurier. Das Ergebnis ist als durchaus gelungen zu bezeichnen und schmeckte auch im Mai hervorragend! Schließlich ist ja nach Weihnachten irgendwie auch wieder vor Weihnachten.

Buchpublikation: Von der Kunst der Sprache

Vor fast 15 Jahren konnte der Herzkönig seine Dissertation „Und wir sollen es zulassen, dass unsere Landsleute verkauft und verschachert werden? : katholisches Engagement für Emigranten der Habsburgermonarchie in der „Alten“ und „Neuen“ Welt 1880-1918″ erfolgreich zu Ende bringen – fast genauso lang  trug der Herzkönig die Bürde eines damit verbundenen Auftrags mit sich her. Nach dem erfolgreichen Abschluss wurde er als erster Dissertant seines „Doktorvaters“ beauftragt, bei einem entsprechendem Anlass für eine Festschrift zu sorgen. Dieser hatte nämlich einen großen Anteil, dass der Herzkönig überhaupt zu einem geeigneten Thema kam und noch einen viel größeren Anteil an der sprachlichen Überarbeitung der rudimentären Textbausteine des jungen herzköniglichen Studenten.

Diese Beauftragung wurde vor etwa zweieinhalb Jahren in einem außerordentlichen Geheimprojekt umgesetzt: in dieser Zeit sammelten sich 270 Dateien, über 500 MBs und im Hauptmailordner 650 E-Mails an.

Es entstand schließlich ein herzeigbares Buch, das auch in der Presse gewürdigt wurde. Inhaltlich bildet „Von der Kunst der Sprache“ die bunte Vielfalt an Forschungsfeldern und Themen ab, mit denen sich Kirchenhistorikerinnen und Kirchenhistoriker beschäftigen. Die Bandbreite erstreckt sich von Fragen zur Entstehung des christlichen Mönchstums oder zur Rolle des Priesters als Arzt hin zu neueren Themen wie die Rolle des Episkopats bei der Entnazifizierung oder Überlegungen zur Religionszugehörigkeit in Österreich.

Der Herzkönig erlaubt sich somit auf die von ihm herausgegebene Neuerscheinung hinzuweisen.

00_Cover.indd

Titel: Von der Kunst der Sprache. Aus dem Alltag eines Kirchenhistorikers. Festschrift für Rupert Klieber
Verlag: danzig & unfried
Erschienen am: 2. Mai 2019
Subskriptions-Preis bis 31. Mai 2019: EUR 49,–

Tortenschlacht

Zwei Festivitäten innerhalb kürzester Zeit, die mit Torten gefeiert werden mussten! Zuerst nahm sich der Herzkönig vor, zum Muttertag eine unübertreffbare Torte zu backen: eine Palatschinkentorte.

Aus Milch, Salz, Ei und Mehl wurde der Palatschinkenteig gemacht. Obwohl im Rezept stand, dass man das Mehl durch ein Sieb laufen sollte, gabs gleich zu Beginn kleinere Brocken. Es stand nicht darin, dass man zuerst Milch, Salz und Ei verquirlen sollte. Aber egal, der Herzkönig klopfte die Brocken irgendwann zu Brei. Daraus wurden in der Folge einige Palatschinken gemacht, die mit zwei unterschiedlichen Cremen gefüllt wurden. Eine Ebene bestand aus gekochtem Schlagobers und weißer Schokolade und die zweite aus Mascarpone und Früchten und Staubzucker.

muttertagstort1.png

Die Torte gelang optisch eigentlich ganz gut, zumindest für herzkönigliche Verhältnisse. Im Geschmack war sie in Ordnung, allerdings sog die Palatschinke die Zwischenebenen derart auf, dass diese fast neutralisiert wurden. Ungleich intensiver war der Geschmack der noch frischen Schokoladen-Schlagobers-Mischung.

Allerdings wurde die herzkönigliche Freude über seine Tortenkunst ein paar Tage später ordentlich getrübt. Die Herzkönigin zog sich zum Backen einer Geburtstagstorte für den kleinen Prinzen zurück. Das Motto, das der kleine Prinz ausgab, lautete unmissverständlich: eine Dino-Party soll, nein wird es werden!

Und so kam die Herzkönigin mit einem Lächeln über beide Ohren nach getaner Arbeit zurück und überraschte die gesamte geladene Geburtstagsgesellschaft mit einer Dino-Torte, die es in sich hatte und unter Getöse – mithilfe eines feuerspeienden Vulkans – präsentiert wurde.

torte geburtstag

torte geburtstag1

Ob das beim nächsten Geburtstag noch zu übertrumpfen ist?

 

Die Vorbereitungen für die Dino-Party laufen

Das anstehende Geburtstagsfest zu Ehren des kleinen Prinzen hat der kleine Prinz höchstselbst und überaus spontan zu einer Dino-Party ernannt – das zur großen Überraschung (manche sprachen auch von Entsetzen) seiner Eltern. Aber wie es das Leben so spielt, die Herzkönigin und der Herzkönig nahmen die Challenge an und begannen mit den ersten Vorbereitungen: Dinosaurier mussten her, und das schnell – allerdings mussten dieser erst schlüpfen!

3.png

Diese waren – unter der Obhut eines ausgewachsenen T-Rex – recht schnell gemacht (1kg Mehl, 1kg Salz, 10 TL Öl, 4 EL Kaffee und Wasser, das ordentlich verkneten, mit einem Baby-Dino füllen und bei 110 Grad für eine Stunde oder mehr im Ofen backen). Allerdings, ein paar von den Babysauriern wollten nicht mehr bis zur Geburtstagsparty warten, hatten es besonders eilig und schlüpften auf Teufel komm raus!

2

 

Hubschrauber versus Dinosaurier

Der Herzkönig hat in einem wochenendlichen Besuch im gelobten Land wieder einmal in den Schätzen seiner Jugend gewühlt und wurde erneut in der prall gefüllten und unsortierten Legokiste fündig. Einiges an Steinen deutete auf einen früheren Hubschrauber hin, allerdings gab es keine Pläne mehr. Somit war Kreativität gefragt und in einer nachmittäglichen Bastelstunde wurde doch tatsächlich ein Hubschrauber daraus.

Der kleine Prinz hat die Mühen seines Vaters jedoch nur wenig gewürdigt, er hat aber sofort das väterliche Talent im Legosteinezusammensetzen erkannt und als nächsten Wunsch einen Lego-Dinosaurier deponiert. „Es muss aber natürlich ein Rex werden“, so der kleine Prinz weiter. Der Seufzer des Herzkönigs war so lautstark, dass sich der kleine Prinz dem verzweifelten Vater eine Bauanleitung gezeichnet hat. Auf das erste „Hä?“ des Herzkönigs folgte die Erklärung des kleinen Prinzen: „Dinosaurier Rex, im Bauch ein Babydinosaurier noch im Ei.“ Aha. Ob das was wird?

SONY DSC