Weihnachtliche Beleuchtung

Als erste offizielle Amtshandlung eröffnete der kleine Prinz die herzkönigliche Adventbeleuchtung. Quarantänebedingt war man diesmal vergleichsweise spät an der Reihe. Denn die Nachbarschaft hat ihre Kernreaktoren schon angeworfen, um diverse Fensterbeleuchtungen mit Strom zu versorgen.

Was tun in Quarantänezeiten? (IV)

Gottseidank, die Quarantäne ist für den kleinen Prinzen zu Ende gegangen. Denn das mit dem Heimunterricht war nicht leicht um- bzw. durchzusetzen. Schließlich hatte der kleine Prinz immer etwas anderes und noch wichtigeres tun.

Zum Beispiel: Legosteine nach Farben ordnen. Und ein solcher Ordnungswahn musste einfach unterstützt werden und die Hausübungen gemeinschaftlich auf später verschoben.

Die Herzkönigin wollte es ihm gleichtun und die Bedienungsanleitungen ordnen. Sie ist aber kläglich gescheitert, denn jede Anleitung hat gleichsam ein anderes Format. Das wird dann auch auf später verschoben.

Was tun in Quarantänezeiten? (III)

Gut, das Wochenende begann für den Herzkönig mit Kaffee und Sonntagszeitungen, also so wie von ihm eigenhändig geplant. Irgendwann kam der kleine Prinz auf das Thema „Ghostbusters“. Offenbar ist es ihm nicht entgangen, dass es hier einen neuen Film gibt. Die Herzkönigin als große Kennerin der Thematik (und da sie den Film noch im Kino sehen durfte) gab bereitwillig Auskunft und der Herzkönig wähnte sich auf der sicheren – sprich ruhigen – Seite.

Doch weit gefehlt, der kleine Prinz kam sogleich mit einer Arbeitsaufgabe: das Ghostbusters-Auto ECTO-1 muss als Lego-Auto nachgebaut werden.

Das muss er sicher irgendwann in einem Spielzeugkatalog entdeckt haben. Da ihm klar gemacht wurde, dass dieses a) zu teuer ist und b) er noch 12 weitere Jahre alt werden muss, hat er eben beschlossen, dies einfach selbst zu bauen bzw. bauen zu lassen. Mitgeholfen hat er dann aber doch auch!

Was tun in Quarantänezeiten? (II)

Es dürfte tatsächlich so sein, dass die Heilsversprechungen („die Pandemie ist für Geimpfte vorbei“ oder die „Schule ist ein sicherer Ort„) bislang noch nicht eingelöst worden sind.

Nun, der Herzkönig tat am Tag II der Quarantäne das, was er am besten konnte. Er ernannte und führte Ehrungen durch. Da er nun auch selbst Schulunterricht geben musste, ernannte er sich höchstselbst zum Haus- und Hofdirektor, naturgemäß für alle Schulklassen und Schulstufen.

Schon beim Frühstück wurde etwa bereits Religion unterrichtet.

Der kleine Prinz beim Anblick eines Joghurts: „Papi, was heißt das ,ia‘?“

Herzkönig: „Das ist kein ,i‘, das ist ein ,j‘ und heißt ,ja‘!“

Kleine Prinz: „aha, ,j‘ wie ??“

Herzkönig: „,j‘ wie ,jessasna‘, ,jessasmariaundjosef’…“

Kleine Prinz: „aso, ,j‘ wie ,Jesus Christof'“

Herzkönig: „äh… genau…“

Der Herzkönig wollte das nicht noch näher ausführen und die Endzeiterwartung nicht mit den oben genannten Prophezeiungen in Zusammenhang bringen. Das wären Diskurse für die Oberstufe und nicht für die erste Klasse Volksschule.

Daraufhin änderte der Herzkönig die Lehrplanung und schwenkte auf Musikerziehung um. Die Kinder hatten nämlich in der Schule noch fröhlich „Yellow Submarine“ von den Beatles gesungen. Also wurde das gleich an der Gitarre intoniert. Der kleine Prinz durfte sich dann auch noch Lieder wünschen und er entschied sich für „99 Luftballons“ und „Hurra, hurra die Schule brennt“. Dass die Neue Deutsche Welle auch noch einmal in den Lehrplan aufgenommen wird, wäre wohl ohne Pandemie nicht möglich gewesen.

Dann wollte der Herzkönig das Fach Hauswirtschaft beginnen, allerdings stand er damit alleine im Klassenzimmer, denn der kleine Prinz zog es vor, dieses Fach zu schwänzen.

Gummiknödel

Nun, auf die Erdäpfelknödel nach Waldviertler Art (und dem Rezept seiner Mama) gab er sich höchstselbst ein bescheidenes gut. Gut waren sie dann allemal. Und dann noch der Gedanke an die Knödel, die übrigbleiben…. geröstet mit Ei…

Der kleine Prinz hat sich in der Zwischenzeit selbst beschäftigt, er studiert ja auch schon im Nebenfach „Lego-Ingenieur“. Er konstruierte ein Feuerwehrfahrzeug.

Den Lehrplan aber wieder durcheinandergebracht hat die herzkönigliche Schwiegermutter, die plötzlich vor der Türe ein kleines Paket für den kleinen Prinzen abgab. Eine kleine Aufmerksamkeit, da der kleine Prinz das Wochenende nun nicht auf seinem Landsitz verbringen darf. Also setzte der Herzkönig Baukonstruktionslehre auf den Lehrplan.

Nach diesem anstrengendem Schultag freut sich der Herzkönig auf das Wochenende.

Was tun in Quarantänezeiten? (I)

Vielleicht sollte sich die Politik ein Beispiel daran nehmen und auch einmal etwas Produktives zustande bringen und es dem Herzkönig gleichtun, nämlich kochen: heute gabs Faschierte Laibchen mit Erdäpfelpüree, Rezept übrigens nach den Fleischpflanzerln in Rita Falks Knödel-Blues.

Christbaumaufputz

Mit dem „Krewegerl“ am Rathausplatz hat die herzkönigliche Familie nichts zu tun. Der Höchstkönig höchstselbst hat einmal (und dann nie mehr wieder) eine Fichte aus dem gelobten Land mitgebracht und aufgestellt. Über das anschließende Nadeldesaster wurde Stillschweigen vereinbart.

Allerdings war die herzkönigliche Familie beim Aufputz des Christbaumes am Johann-Nepomuk-Vogl-Platz zugegen und der kleine Prinz beteiligte sich eifrigst am Aufputz desselben.

Neuer Buchbeitrag in der Ortschronik von Rohrendorf/NÖ

Im Beitrag wird die Geschichte Rohrendorfs, das 978 Hektar Grund umfasst und auf einer Seehöhe von 199 Metern liegt, in der Nachkriegszeit ab den 1950er Jahren bis in die heutige Zeit behandelt. Die Überblicksdarstellung umfasst Politik, Wirtschaft, Kultur und Alltag und soll auch jene Ereignisse hervorheben, die die Menschen in der Ortschaft und der umliegenden Region besonders bewegt haben. Mit den Früchten des Bodens und dem Weinbau – und hier vor allem mit dem Namen Lenz Moser – hat sich der Ort einen Namen gemacht. Das Buch trägt zurecht den Titel: „Rohrendorf – Ein Dorf mit Hochkultur“

Zur Bestellung über die Gemeinde Rohrendorf