Kochkunst: aufs Rezept kommt es an!

Der Herzkönig hat in der Zeitung ein Rezept für einen Nudelteig gelesen und möchte dies sofort ausprobieren. Allerdings hat er nur 6 Eier im Kühlschrank und die umliegenden Supermärkte auch nur insgesamt 159 vorrätig (eins in einer 10er Packung fehlt).

Nun hat er sich das mit dem Teigmachen bei zwei Zutaten recht einfach vorgestellt. Doch für dieses Rezept muss die herzkönigliche Amtskanzlei mit Hochdruck an der Logistik arbeiten: wie und wo lagert man die Eier?. Und natürlich ist die große Frage: wie groß muss eine Schüssel (der Herzknönig vermutet, dass damit eine Mehlmulde gemeint sein dürfte) für 400 Eier sein?

Vermutlich wird der Herzkönig den gesamten Jänner mit diesem Projekt „Nonnateig“ beschäftigt sein….

 

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Adventkalender 2019

Die herzkönigliche Amtskanzlei hat sich entschlossen, das Foto des Adventkalender erst im Nachhinein zu veröffentlichen, um Plagiaten und billigen Nachahmungen vorzubeugen.

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Nachdem die Plastilin-Vorräte des kleinen Prinzen aufgebraucht waren, entschlossen sich die Herzkönigin und der Herzkönig, diese im Rahmen des Adventkalenders wieder aufzufüllen. Die Herzkönigin hat in einer Nachtaktion mühsam alles verpackt, auf einem Stock befestigt und durch entsprechende Beleuchtung in Szene gesetzt. Es kam wie es kommen musste, der kleine Prinz hat die Mühen nicht gewürdigt (um es höflich auszudrücken). Aber die herzkönigliche Familie bekommt 2020 eine neue Chance: Neues Jahr, neues Glück und somit Prosit Neujahr!

Vor 100 Jahren im Waldviertel

Das „9“er Jahr nähert sich dem Ende, es lag daher nahe, sich mit diesem Jubiläum in der Zeitschrift „Das Waldviertel“ zu beschäftigen. Am Beispiel von Waldviertler Pfarrchroniken zeige ich, dass sich diese auf zwei große Themenbereiche konzentriert haben. Einerseits wurde die wirtschaftliche Notlage erwähnt, die auch im Zusammenhang mit der kriegsbedingten „Verrohung“ und einem religiösen und moralischen „Verfall“ gesehen wurde. Auf der politischen Ebene sorgten die sozialdemokratischen Gewinne bei den Wahlen des Jahres 1919 für große Irritation unter den geistlichen Schreibern.

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Die übrigen Beiträge widmen sich etwa den Sgrafitti am Gebäude des Horner Bezirksgerichts, den Texten Josef Haslingers und Robert Menasses, Themen wie  „Flurgrenzen, Schluchtenreißen, Hetzjagd“, einer Menschendarstellung auf einer Schale der Stichbandkeramik vor und dem ersten Sparkassen-Museum, das sich in Groß-Siegharts befindet. Waldviertler Kulturberichte, Buchbesprechungen und Mitteilungen des WHB ergänzen das 88 Seiten starke Heft Nr. 4, das als letzte Ausgabe des Jahres 2019 erschienen ist. Der Jahrgang 2019 umfasste 412 Seiten. Ein Einzelheft der Zeitschrift „Das Waldviertel“ kostet 8 Euro, das Jahresabonnement (inkl. Porto & Verpackung) 27 Euro.

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Weihnachtsbeleuchtung

Der Herzkönig wurde in der Vorweihnachtszeit beauftragt, die Nachbarschaft intensiv zu beobachten. Bei den ersten Anzeichen, dass jemand auch nur annähernd eine Weihnachtsbeleuchtung installiert, hatte er umgehend Meldung zu machen. Tagein, tagaus sah er nun also aus dem Fenster.

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Eines Abends beobachtete er den schönen Nachthimmel sowie den leuchtenden Mond und verfiel dabei fast gänzlich der Romantik. Dabei entging ihm beinahe, dass eine erste leuchtende Weihnachtskette installiert und sogleich in Betrieb genommen worden war.

Nun musste es schnell gehen. Die Weihnachtskisten wurden vom Hofmobiliendepot im Keller vom Herzkönig höchstpersönlich in die Wohnung geschleppt, alle Utensilien herausgeholt, die Leuchten (jede einzelne natürlich für sich) geprüft und die Kabeln verlegt.

Zwei Tage später (als geplant) konnten die herzköniglichen Gemächer vollständig beleuchtet werden. Die nähere Umgebung wurde natürlich von der herzköniglichen Amtskanzlei ob der drohenden Stromschwankungen vorgewarnt.

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Auch der kleine Prinz half bei der Dekoration der Fenster mit. Seine Interpretation eines eigenen Adventkranzes ist eindrucksvoll und durchaus stimmungsvoll. Auch die Wahl des Dinosauriers – eines Pflanzenfressers – erscheint für die besinnlichen Zeit als angebracht.

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Kastanienwaschmittel selber herstellen

Mit dem Herbst kamen auch wieder Kastanien in den herzköniglichen Haushalt. Zuerst waren es einzelne, kleine Exemplare, später wurden es dann viele. Zu viele für etwaige Basteleien und Zahnstocherspiele. Was lag also näher, als einmal auszuprobieren, ob es auch gelingt, damit Waschmittel herzustellen. Im Prinzip sollen sich Rosskastanien dazu sehr gut eignen, sie haben Stoffe in sich, die sich in Wasser lösen und fettlösend wirken. Als Waschmittel sollen sie auch gut hautverträglich sein.

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Nun, die Theorie klingt einfach. Man nehme die Kastanien und löse die Schale vom Kern. Man kann natürlich die Schale belassen, nur kann das beim Waschen für weiße Wäsche einen Farbstich geben. Mit einem großen und scharfen Messer konnten die Kastanien halbiert werden und danach wurde die Schale entfernt. Es waren natürlich schon einige schimmlige Kastanien darunter, die entfernt werden mussten. Anschließend sollte man die Kastanien in ein Geschirrtuch packen und mit einem Hammer zerschlagen. Der Herzkönig hat dies mit dem kleinen Prinzen am Gehsteig vor dem Haus gemacht. Beide haben genüsslich auf die Kastanien eingehämmert, nur getan hat sich nichts – mit Ausnahme, dass die Nachbarn allesamt erstaunt aus ihren Fenstern geschaut haben. Die Kastanien sind ja doch aus einer zähen Masse, die sich nicht so leicht (oder gar nicht) zerhammern lässt. Die Herzkönigin rettete die Operation, indem sie ihre KitchenAid zur Verfügung stellte und die Kastanien klein gehächselt hat. Den Rest schafften der Herzkönig und der kleine Prinz gemeinsam: die zerhäckselten Kastanien musste noch für einige Stunden bei etwa 50 Grad im Backofen getrocknet werden.

Das fertige Granulat wurde dann in ein Vorratsglas gegeben.

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Für einen Waschgang musste man sich ebenso etwas vorbereiten: etwa drei Esslöffel Granulat werden mit 300ml heißem Wasser aufgegossen. Nach einer halben Stunde kann man das Granulat abseihen und die fertige Lauge kann als Waschmittel direkt in die Waschtrommel oder ins entsprechende Waschmittelfach gegeben werden. Die Lauge reicht auch zwei Waschgänge. Das abgesiebte Granulat muss man nicht beim ersten Mal wegwerfen, es kann mehrmals noch verwendet werden – solange es noch eine laugenhafte Flüssigkeit ergibt.

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Fazit: Kastaniensuchen ist für Kinder immer spannend; das unzulängliche Hämmern auf die Kastanien war ebenso lustig (im Nachhinein auch für die hämmernden Personen); das Halbieren der Kastanien ob der rutschigen Oberfläche ist aber doch etwas gefährlich für die eigenen Finger; die Vorbereitung der Lauge hat auch etwas gedauert aber mit dem Waschergebnis war geruchsneutral und in Ordnung.

Neue Ausgabe der Zeitschrift „Das Waldviertel“ mit Beiträgen zu Johann Krahuletz, zu Juden in Straß, zu Pöggstaler Kirchen, zur Hain-Bänderschnecke… erschienen

Die dritte Ausgabe der Zeitschrift „Das Waldviertel“ konnte im Krahuletz-Museum in Eggenburg präsentiert werden. Wer von den in der Horner NÖN abgebildeten Personen in wirklich armen Verhältnissen aufwuchs, ist im Heft nachzulesen…

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Zum Inhalt: In der dritten Ausgabe der Zeitschrift „Das Waldviertel“ widmet sich Gerhard Dafert der Person des Johann Krahuletz, der etwa ab seinem 15. Lebensjahr mit dem Aufbau einer poläontologischen und archäologischen Sammlung begann. Gerhard Dafert untersucht insbesondere die Zeit vor der Gründung der Krahuletz-Gesellschaft (1900) und der Eröffnung des Museumsgebäudes (1902) an Hand von Zeitungsberichten. Dafert geht der Frage nach, wie die Forschungs- und Sammlungstätigkeit von Johann Krahuletz medial aufgenommen wurde und wie das Bild von ihm in seiner Geburtsstadt beeinflusst werden konnte. Wurde er etwa als „Taugenichts“ angesehen, der einer „brotlosen“ Beschäftigung nachging?

Erich Broidl weist in seinem Beitrag auf die jüdische Landgemeinde in Straß im Straßertal hin. In der Ortschaft erinnert heute kein Gebäude, kein Denkmal oder Straßenname an die einst hier ansässige jüdische Gemeinde. Einzig der Flurname „Jüdin“ – heute eine Weingartenriede – deutet auf eine jüdische Bevölkerung hin. In Straß wurden erstmals im Jahre 1652 drei jüdische Familien verzeichnet.

Der Geschichte der Pöggstaller Kirchen widmet sich Herbert Neidhart. Man erfährt, dass die Schlosskirche 1810 zur Pfarrkirche erhoben und auch mit einem Turm versehen wurde. Eine weitere Kirche – St. Anna im Felde – wurde aufgelassen und zum Teil abgerissen. 1953 gelang die Wiederherstellung der Kirche, das sich heute wieder als würdiges Gotteshaus präsentiert.

Alexander und Peter L. Reischütz sowie Wolfgang Fischer begrüßen einen Neuankömmling im Waldviertel: die Hain-Bänderschnecke. Sie haben während eines Aufenthaltes in Dallein die Molluskenfauna des Ortes untersucht. Dabei wurde ein Massenvorkommen der Hain-Bänderschnecke entdeckt, die im Fachjargon „Cepaea nemoralis (Linne 1758)“ genannt wird. Ein solches Vorkommen war aus dem Waldviertel bisher nicht bekannt.

Der historische Park in der Brühl bei Weitra wird von Albert E. Hackl vorgestellt. Das Parkareal gliederte sich in einen französisch angelegten Vorgarten auf der rechten Seite der Lainsitz und einem englischen Park auf der anderen Seite des Flusses.

Hermann Maurer stellt sich für den Wallfahrtsort Maria Dreieichen die Frage: „Gibt es einen „Dreieichenstein“? Viele Wallfahrtsorte haben sich zusätzlicher Anziehungspunkte bedient, bekannt sind der Taferlstein von Maria Taferl oder der gespaltene Felsen von Mariazell. Maurer zeigt anhand eines Wallfahrtsbildes, dass man in Zusammenhang mit dem Wallfahrtsort Maria Dreieichen auch auf den Riesenstein von Mold Bezug genommen hat.

Johannes Tuzar gratuliert in seinem Beitrag Prof. Fritz Steininger zum 80. Geburtstag. Der Waldviertler Heimatbund hat Steininger auch zum Ehrenmitglied ernannt. In der Schriftenreihe hat Steininger zwei schöne und das gesamte Waldviertel behandelnde Bücher („Erdgeschichte des Waldviertels“ und „Waldviertel – Kristallviertel“) herausgegeben.

Waldviertler Kulturberichte, Buchbesprechungen, Leserservice, die Mitteilungen des WHB und ein Bericht von Franz Pötscher über die Ausstellung „30 Jahre Eiserner Vorhang“ im Museum Horn ergänzen das 104 Seiten starke Heft (3/2019).

Informationen: www.daswaldviertel.at

 

Nächtlicher Feuerwehreinsatz

Was unter Tags mühsam aufgebaut wurde, fing mitten in der Nacht Feuer. Das mehrstöckige Gebäude sollte eigentlich als neues Polizeihauptquartier dienen.

Kurz nach der Alarmierung rückten die ersten Duplo-Feuerwehreinheiten aus. Sie mussten aber – wohl auch aufgrund deren Alter – einsehen, dass man mit den viel zu kurzen Leitern nicht sehr viel gegen das Feuer ausrichten konnte. Unterstützung kam von Lego-Einheiten, allerdings war die Ausrüstung auch nicht für ein mehrstöckiges Gebäude ausgerichtet. Es gelang aber, die Eingangstür zu öffnen und in das Innere vorzudringen. Zwischenzeitlich wurde Großalarm ausgelöst und auch die Playmobil-Drehleiter zum Einsatzort beordert, die etwas später aus dem Nachbarzimmer eintraf. Nun konnte auch aus großer Höhe gelöscht werden und der Brand durch ein gut koordiniertes Vorgehen aller Einsatzkräfte erfolgreich bekämpft werden.

Diesen Einsatz haben sowohl der Herzkönig und auch der kleine Prinz mit ihren Kameras hautnah mitverfolgt. Vermutlich stammt aber nicht nur das Bildmaterial, sondern auch Idee, Regie und Drehbuch aus ihrer Feder.