Weihnachtsbeleuchtung

Der Herzkönig wurde in der Vorweihnachtszeit beauftragt, die Nachbarschaft intensiv zu beobachten. Bei den ersten Anzeichen, dass jemand auch nur annähernd eine Weihnachtsbeleuchtung installiert, hatte er umgehend Meldung zu machen. Tagein, tagaus sah er nun also aus dem Fenster.

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Eines Abends beobachtete er den schönen Nachthimmel sowie den leuchtenden Mond und verfiel dabei fast gänzlich der Romantik. Dabei entging ihm beinahe, dass eine erste leuchtende Weihnachtskette installiert und sogleich in Betrieb genommen worden war.

Nun musste es schnell gehen. Die Weihnachtskisten wurden vom Hofmobiliendepot im Keller vom Herzkönig höchstpersönlich in die Wohnung geschleppt, alle Utensilien herausgeholt, die Leuchten (jede einzelne natürlich für sich) geprüft und die Kabeln verlegt.

Zwei Tage später (als geplant) konnten die herzköniglichen Gemächer vollständig beleuchtet werden. Die nähere Umgebung wurde natürlich von der herzköniglichen Amtskanzlei ob der drohenden Stromschwankungen vorgewarnt.

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Auch der kleine Prinz half bei der Dekoration der Fenster mit. Seine Interpretation eines eigenen Adventkranzes ist eindrucksvoll und durchaus stimmungsvoll. Auch die Wahl des Dinosauriers – eines Pflanzenfressers – erscheint für die besinnlichen Zeit als angebracht.

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Die herzkönigliche Krippe

Die herzkönigliche Amtskanzlei gibt den Sieger des Bastelwettbewerbes für die herzkönigliche Krippe bekannt. Der Gewinner ist der Herzkönig höchstpersönlich, der in einer morgendlichen Bastelstunde mit dem kleinen Prinzen eigentlich ein Haus basteln wollte…

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Die herzkönigliche Familie wünscht allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Feierliche Enthüllung des herzköniglichen Adventkalenders

Noch vor Weihnachten veröffentlicht der Herzkönig das offizielle Foto des diesjährigen Adventkalenders des kleinen Prinzen. Dass dies nicht schon zu Monatsanfang erfolgte, war ausschließlich dem Gebot der Vorsicht geschuldet – man kann ja nie wissen: eilige Nachahmer gäb’s genug.

Jedenfalls hat auch der Herzkönig einen wertvollen Beitrag zum Gelingen dieses Adventkalenders geleistet, penibel hat er die leeren Klopapierrollen gesammelt und vor dem kleinen Prinzen versteckt. Schließlich hat er auch noch beim Zukleben derselben geholfen, also zumindest den Daumen nach Anweisung der Herzkönigin auf die entsprechenden Positionen gedrückt.

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Der kleine Prinz ist begeistert und statt „guten Morgen“ gibt’s nach dem Aufstehen nur ein „Was kann ich jetzt aufmachen?“

 

Öffentliche Kundmachung der Gewinne aus der Weihnachtsrubblerei

Der Herzkönig ist in seiner Eigenschaft als Herzkönig gegen alles und jeden immun. Er ist von jeglichen Offenlegungspflichten befreit und somit muss er dem Volk auch nicht seine Ländereien, Besitztümer und Goldschätze bekannt geben. Nur so nebenbei: einen solchen längst vergessenen Goldschatz hat er erst vor kurzem im Dachboden gefunden. Es handelte sich um mehrere Kisten voller Gold, vermutlich hat er es einmal in heldenhafter Manier einem Playmobil-Piratenschiff abgenommen. Ja damals war er noch ein junger Held.

Zurück zum Thema: der Herzkönig geht mit gutem Beispiel voran und veröffentlicht mit heutigem Datum die Ergebnisse aus den Rubbellosen seines Adventkalenders. Der Herzkönig dachte eigentlich, dass es in seinen Ländern selbstverständlich sei, dass das Volk Zugang zu Informationen gegenüber öffentlichen Stellen hat, aber weit gefehlt. Ein Informationsfreiheitsgesetz wurde im November 2015 vom Verfassungsausschuss des Nationalrats in Begutachtung geschickt. Dort wird er vermutlich immer noch begutachtet. Eine Transparenzdatenbank gibt’s nur für die Landwirtschaft oder etwas verstreut auch für die Wissenschaft. Zumindest wurden die herzköniglichen Projektfinanzierungen in der Datenbank des Zukunftsfonds veröffentlicht. Nach dieser langen Einleitung erlaubt sich der Herzkönig, nun das Ergebnis des königlichen Adventkalenders dem Volk kund zu tun. Alle Lose wurden unter Ausschluss aller Notare des Landes geöffnet. Auch nach mehrmaliger Zählung blieb es bei 11 Euro, da half es auch nicht, dass die Herzkönigin und der kleine Prinz mitgeholfen haben.

Der Herzkönig möchte sich nun bei allen, die am Gewinnspiel mitgemacht haben, bedanken. Er nimmt weiter gerne Glückwünsche zu seinem Gewinn entgegen und er hat höchstselbst die königliche Hofkanzlei angewiesen, den Gewinner umgehend zu verständigen. Ob er das versprochene Brieflos auch persönlich übergeben kann, ist derzeit noch ungewiss, immerhin muss er den aktuellen Regierenden einmal zur Brust nehmen und ihn zum Stand dieses Informationsfreiheitsgesetzes befragen.

Der königliche Adventkalender – nur für den Herzkönig!

Der Herzkönig bekommt in diesem Jahr einen eigenen Adventkalender. Er muss zugeben, es war nicht seine Idee, dass er diesen selbst bekommen soll. Aber der Reihe nach.

Die Herzkönigin liebt es nämlich, zu basteln (neben zu erneuern, zu bauen, herum zu räumen, wieder zurück zu räumen … – den aufmerksamen Leserinnen und Lesern wird dies nicht entgangen sein). Im Advent hat es daher neben der obligatorischen Beschmückung auch einen Adventkalender für den kleinen Prinzen zu geben. Mit großer Freude und Hingabe hat sie für jeden Tag ein kleines Geschenk ausgesucht und zu einem Kalender verwoben.

Das brachte den Herzkönig auf die glorreiche Idee, auch einen Kalender – als kleine Aufmerksamkeit – für seine Herzkönigin zu basteln. Sogleich ging er ans Werk und besorgte die ersten Kleinigkeiten. Die Freude ist ja bekanntlich nur halb so groß, wenn man sie nicht mitteilen kann. Und so kam es, dass der Herzkönig seiner Herzkönigin den Plan eines Adventkalenders verriet. Es kam wie es kommen musste, die Herzkönigin entschied: „ich brauch‘ keinen Adventkalender!!!“

Zerknirscht kehrte der Herzkönig in sich und überlegte was er jetzt tun sollte, immerhin hatte er damals schon für einige Tage eine Überraschung! Und so beschloss er kurzerhand das einmal begonnene Unterfangen weiterzuführen und sich selbst eine Freude zu machen mit einem königlichen Adventkalender.

Nun um auch selber tatsächlich eine Freude mit Überraschungen zu haben, hat der Herzkönig in einen alten Spielzeugadventkalender jeden Tag ein Brieflos, einen Lottoschein oder das eine oder andere Rubbellos eingepackt. Als alter gewiefter Experte für alles weiß der Herzkönig, dass er das Risiko möglichst streuen muss – und so irrte er durch halb Wien, um an der einen Trafik einen Quicktipp zu erwerben, in einer anderen ein Brieflos.

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Für jeden Tag gibt es also für den Herzkönig (und nur für den Herzkönig, das sei an dieser Stelle der allenfalls mitlesenden Herzkönigin ausgerichtet 😉 ) eine Überraschung mit der Aussicht auf einen satten Gewinn.

Nun möchte der Herzkönig seine hoffentlich große Freude auch mit den Leserinnen und Lesern seines Blogs teilen. Wer also bis 24. Dezember 2017, 23:59, eine E-Mail an jessasnablog@gmail.com schickt und seine Gewinnschätzung (Summe, der an den 24 Tagen gewonnenen Beträge) abgibt – die sich also zwischen 0 Euro und vermutlich mehreren Millionen Euro – bewegen kann, nimmt an der Verlosung eines Briefloses teil. Derjenige, der dem Gesamtbetrag der Gewinne am nächsten kommt, gewinnt. Zu Brieflosen hat ja der Herzkönig ein besonderes Verhältnis, hat er doch einmal in ganz jungen Jahren am Telefon abgehoben und mit Peter Rapp gesprochen. Details, wo sich die Herzkönig-Mutter in diesem Moment befunden hat, werden hier nicht genannt. Soviel sei verraten, dadurch, dass der Herzkönig damals gerne mit Rittern gespielt hat, hat sich seine Mutter beim Ratespiel für Ritter entschieden und einen Gutschein für Sportartikel gewonnen, der der Familie und den Kindern Fahrräder, einen Tischtennistisch und einiges mehr bescherte.

PS: die königliche Leibwache bewacht den Adventkalender. Mitglieder der königlichen Familie sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen. Bürokolleginnen bekommen keine Insiderinformationen vorab. Bestechung ist immer gut, aber zwecklos. Der Rechtsweg ist natürlich – wie alles andere – ausgeschlossen. Der Herzkönig kann als königliche Person auch keine Haftung übernehmen, führt über das Gewinnspiel keine weitere Korrespondenz, garantiert Verschwiegenheit und führt die Gewinnerermittlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit (die hat ja nämlich auch keinen Zugang zu den königlichen Gemäuern) durch.