Kreativ-Challenge im Künstlerhaus

Im Rahmen der Ausstellung „When Gesture becomes Event“ im Künstlerhaus lädt ein Video- und Zeichenwettbewerb ein, kreativ mit den Händen zu sein.

Auch der kleine Prinz hat sich daran beteiligt, das Ergebnis liegt nur vor.

Auch der Entstehungsprozess wurde filmisch dokumentiert.

Valentinstag

Der kleine Prinz war anfänglich kein Freund des Valentinstages. „Warum hat der Valentin im Kindergarten einen eigenen Tag bekommen und ich habe keinen!?!“ Zwischenzeitlich hat er Gefallen an der Sache gefunden und ist an diesem Tag besonders zeitig aufgestanden und hat Herzerl ausgeschnitten und am Frühstückstisch drapiert.

Just in dem Moment, als das der Herzkönig fotografisch für die Ewigkeit festhalten wollte, hat der kleine Prinz das Licht abgedreht, wodurch diese farbige Komposition entstanden ist.

#maldaheim

Unter diesem Schlagwort rief die Bezirkszeitung zu einem Malwettbewerb auf. Auch der kleine Prinz brachte seine Wünsche in der vorweihnachtlichen Zeit in Papierform, die dann auch abgedruckt wurden.

Für alle Kunstinteressierten noch ein Hinweis zur Technik. Der kleine Prinz bediente sich der Technik des „Raubens“, in dem er dem Herzkönig ein Blatt Papier wegschnappte, auf dem er gerade anfing, mit braunem Buntstift den Stamm eines Baumes zu zeichnen. Anschließend wechselte der kleine Prinz die Utensilien und übermalte mit Kreide die angefangene Zeichnung.

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Sommer im Künstlerhaus

Der kleine Prinz besuchte an einigen Tagen den „Sommer im Künstlerhaus„. Am Programm standen Collage/Assemblage, Marmorieren, Malen mit Fäden und Action Painting. Alte Zeitschriften wurden zerschnitten, Kleister wurde angerichtet, CDs wurden bemalt und auch Rasierschaum wurde verwendet.

Auch der Herzkönig durfte sich am Malen beteiligen, was zur Frage des Tages führt: welches Bild stammt vom Herzkönig, welches vom kleinen Prinzen?

 

Fragen über Fragen

Nach dem Besuch des Nitsch-Museums erkannte der kleine Prinz den Maler in einer Tageszeitung. Es folgten Fragen wie „wie alt ist er?“, „warum ist er so alt?“, „wann hat er Geburtstag?“, „malt er gerne?“… Als dann die Fragen halbwegs beantwortet werden konnten, mutierte der kleine Prinz nicht nur zu einem der gefragtesten Nitsch-Kennern, sondern auch zu einem der talentiertesten Nitsch-Schülern. Er wollte nämlich auch gleich malen wie Nitsch.

Gesagt, getan: Farben wurden gemischt, es wurde geschüttet und gemalt.

 

 

 

daham #85: Kunstwerke

Die übriggebliebene Sonntagszeitung hat einen Vorteil: sie hat ansprechende Bilder. Diese hat der Herzkönig ausgeschnitten. Dann haben sich der kleine Prinz und er selbst zwei Motive ausgewählt, diese auf ein Blatt Papier geklebt und mit Wasserfarben darüber gemalt. Zwei Bilder der aktuellen Ausstellung stammen vom kleinen Prinzen, zwei vom Herzkönig.

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daham # 52: Tropfenbatik

Beim Stöbern im Dachboden entdeckte der Herzkönig einen kleinen Band der Deckfarbentechniken von Karl Blümel und Wilhelm Gorke.

Da der kleine Prinz dem Feuerwehrwesen sehr zugeneigt ist, wurde gemeinsam beschlossen, die Technik der Tropfenbatik auszuprobieren. Dabei lässt man Tropfen einer brennenden Kerze auf ein Blatt fallen, das man anschließend bemalt. Nach dem Trocknen kann man erneut Kerzentropfen fallen lassen und diese wieder bemalen. Am Ende kann man noch einiges vom Kerzenwachs abbügeln.

Nun, welche von diesen drei hier dargestellten Meisterarbeiten stammt vom kleinen Prinzen?

Der kleine Prinz unter Verdacht!

Der Herzkönig ist fast mit einem Absetzungsverfahren, neuerdings wird das auch im Herzkönigland als Impeachmentverfahren bezeichnet, konfrontiert worden. Aber es ist überstanden und ausgestanden.

Doch was war passiert? Seit geraumer Zeit wird das herzkönigliche Territorium von einem gewieften Sprayer heimgesucht, der überall obszöne Gesten an die Wände sprüht.

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Der Täter musste natürlich ausgeforscht werden und eine Task-Force wurde gegründet. Über den Namen konnte man sich nicht einig werden, da ausschließlich nicht jugendfreie Namen kursiert sind. Somit blieb diese Sondereinheit namenlos. Der Herzkönig überließ diesen Ermittlungsbehörden natürlich freie Hand. Voll Vertrauen in die Kompetenz machte er von seinem Weisungsrecht nicht gebrauch und auch sonst verfolgte er die laufenden Ermittlungen nur am Rande, was sich im Nachhinein als Fehler herausstellen sollte.

Stutzig wurde er erst, als die herzköniglichen Geheimdienste innerhalb der Palastmauern zu ermitteln begannen. Es wurde getuschelt und laufende Gespräche nach Dazustoßen des Herzkönigs plötzlich verlegen abgebrochen. Die herzkönigliche Familie wurde in der Folge sogar von gesellschaftlichen Ereignissen ausgeladen! Warum, das blieb dem Herzkönig verborgen, bis er die Sensationsnachricht den Medien entnehmen musste. Dort wurde der unglaubliche Verdacht geäußert: Der gesuchte Sprayer sollte der Kleine Prinz sein! Die Opposition tobte und forderte lautstark die Absetzung des Herzkönigs.

Dann ging es Schlag auf Schlag. Der Herzkönig sowie der Kleine Prinz wurden unverzüglich einvernommen (natürlich auf freiwilliger Basis) und die geballte Ladung an Beweisen der Ermittlungsbehörden wurden auf den Tisch geknallt.

photo0846.jpgDer leitende Ermittler nahm den kleinen Prinzen sofort in die Mangel: „Heans, wos soi des sein?“ Und zeigte siegessicher auf das vermeintliche Phallussymbol! Doch der kleine Prinz nahm die Bedrohung im Tonfall und in der Gestik des Chefermittlers gar nicht wahr und freute sich sichtlich, dass sich jemand seines neuesten Kunstwerkes annahm. Er erklärte, dass dieses Werk eine Baustelle darstelle und man einen grünen Lastwagen mit Anhänger erkennen könne. Weiters sei genügend Erde und eben links unten ein Bagger zu sehen. Als er dann auch noch die Miturheberschaft an diesem Werk seiner Oma zugestand, war es um den Ermittler geschehen. Er schrie noch etwas von Stümper, meinte damit offensichtlich jemanden unter seinen Fittichen, und verließ rot anlaufend das Verhörzimmer.

Der kleine Prinz nahm sein Kunstwerk wieder an sich und begab sich mit dem Herzkönig wieder nach Hause. Da hier aber doch sehr private Dinge ermittelt und an die Öffentlichkeit getragen wurden, vermutet der Herzkönig eine palastinterne oder -externe Intrige und hat die Antirevolutionsgarden angewiesen, eine Sondereinheit zusammenzustellen und mit den Ermittlungen zu beginnen. Für Namen dieser Sondereinheit (namenlos ist nun ja schon vergeben) werden Hinweise erbeten, die die Herzkönigliche Amtskanzlei (jessasnablog@gmail.com) dankend entgegen nimmt.