Kunst des kleinen Prinzen: die Frühlingsausstellung

Die herzkönigliche Familie beehrt sich, zur Frühlingsausstellung des kleinen Prinzen zu laden. Ausgestellt werden Werke aus der Kollektion „Wassermalfarben auf A3-Kopierpapier“, die die Liebe des kleinen Prinzen zu eher großflächigen Formaten unterstreichen. Neben der Vorliebe für Fahrzeuge ist eine Mischung aus düster gehaltenen Darstellungen und bunten Bildern zu erkennen. Zusätzlich sind auch erste Buchstabenkreationen darunter.

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Das erste Bild soll stellvertretend hervorgehoben und durch den Herzkönig höchstselbst vorgestellt werden. Dieses Bild könnte gleichsam als österliche Auferweckungsszene gedeutet werden, in der eine in schwarz gehaltene Figur mit entsprechend großem Heiligenschein seinem Bett bzw. seiner Totenbahre entfleucht, eine Wandlung vollzieht und als Taube gen Himmel steigt. Aber diese kunsthistorisch nicht validierte Interpretation des Herzkönigs wurde durch den kleinen Prinzen noch nicht freigegeben. Ein entsprechendes kunsthistorisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben.

Und Autos im Sinne der fast heiligen Dreifaltigkeit (Polizei, Rettung und Feuerwehr) gibt’s natürlich auch:

Neben der Malkunst stellt der kleine Prinz auch einige Fotografien aus seiner persönlichen Sammlung vor, die er mit der Handykamera seines Vaters geschossen hat. Auch hier zeigt sich wieder einmal die Vorliebe des kleinen Prinzen für jegliche Art von Fahrzeugen – das Bild soll keineswegs als Produktwerbung verstanden werden, da ergänzend gesagt werden muss, dass der kleine Prinz am liebsten einen „Ford“ hat. Darüber hinaus wird sein Faible für Spiegelungsfotografien deutlich.

Zu guter Letzt gewährt der kleine Prinz auch Einblicke in sein innerstes Privatleben. Das erste Foto zeigt einen datenschutzkonformen (da beabsichtigt verwackelten) Ausschnitt aus seinem Zimmer. Das zweite Bild soll den werten Betrachter zur eigenen Interpretation anregen: Ideen sind an die herzkönigliche Kanzlei erbeten: jessasnablog@gmail.com