Nächtlicher Feuerwehreinsatz

Was unter Tags mühsam aufgebaut wurde, fing mitten in der Nacht Feuer. Das mehrstöckige Gebäude sollte eigentlich als neues Polizeihauptquartier dienen.

Kurz nach der Alarmierung rückten die ersten Duplo-Feuerwehreinheiten aus. Sie mussten aber – wohl auch aufgrund deren Alter – einsehen, dass man mit den viel zu kurzen Leitern nicht sehr viel gegen das Feuer ausrichten konnte. Unterstützung kam von Lego-Einheiten, allerdings war die Ausrüstung auch nicht für ein mehrstöckiges Gebäude ausgerichtet. Es gelang aber, die Eingangstür zu öffnen und in das Innere vorzudringen. Zwischenzeitlich wurde Großalarm ausgelöst und auch die Playmobil-Drehleiter zum Einsatzort beordert, die etwas später aus dem Nachbarzimmer eintraf. Nun konnte auch aus großer Höhe gelöscht werden und der Brand durch ein gut koordiniertes Vorgehen aller Einsatzkräfte erfolgreich bekämpft werden.

Diesen Einsatz haben sowohl der Herzkönig und auch der kleine Prinz mit ihren Kameras hautnah mitverfolgt. Vermutlich stammt aber nicht nur das Bildmaterial, sondern auch Idee, Regie und Drehbuch aus ihrer Feder.

Neuer Lego-Hubschrauber

Beim letzten Besuch des Herzkönigs im gelobten Land hat der kleine Prinz den mühevoll gebauten Hubschrauber in seine Einzelteile zerlegt. Nach einem kurzen Schrei- und Heulkrampf des Herzkönigs besann sich dieser auf seine Fähigkeiten als Hubschraubkonstrukteur und entwarf sogleich einen neuen Prototypen. Dieser war wieder ganz in schwarz gehalten aber etwas größer dimensioniert als sein Vorgänger, er bot Platz für zwei Piloten und hatte auch einen entsprechend großen Transportraum.

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Die ersten Flugversuche wurden im Garten unternommen, die beiden Piloten haben der Veröffentlichung des Jungfernfluges zugestimmt: zum Video

 

 

 

Hubschrauber versus Dinosaurier

Der Herzkönig hat in einem wochenendlichen Besuch im gelobten Land wieder einmal in den Schätzen seiner Jugend gewühlt und wurde erneut in der prall gefüllten und unsortierten Legokiste fündig. Einiges an Steinen deutete auf einen früheren Hubschrauber hin, allerdings gab es keine Pläne mehr. Somit war Kreativität gefragt und in einer nachmittäglichen Bastelstunde wurde doch tatsächlich ein Hubschrauber daraus.

Der kleine Prinz hat die Mühen seines Vaters jedoch nur wenig gewürdigt, er hat aber sofort das väterliche Talent im Legosteinezusammensetzen erkannt und als nächsten Wunsch einen Lego-Dinosaurier deponiert. „Es muss aber natürlich ein Rex werden“, so der kleine Prinz weiter. Der Seufzer des Herzkönigs war so lautstark, dass sich der kleine Prinz dem verzweifelten Vater eine Bauanleitung gezeichnet hat. Auf das erste „Hä?“ des Herzkönigs folgte die Erklärung des kleinen Prinzen: „Dinosaurier Rex, im Bauch ein Babydinosaurier noch im Ei.“ Aha. Ob das was wird?

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Änderungen im herzköniglichen Polizeiaufgebot

Nach erneuten Wickl mit dem aktuellen Innenminister, hat der Herzkönig mit Wirksamkeit vom 1. April beschlossen, ihn zu entlassen. Die Gründe braucht er hier gar nicht darzulegen, die sind eher philosophischer Natur.

Als Nachfolger des entlassenen Innenministers wurden dem Herzkönig gleich zwei Kandidaten präsentiert. Da er sich nun nicht entscheiden konnte, welcher von beiden kompetenter war, gab er beiden seinen Segen.

SONY DSCDie beiden neuen Innenminister Humpi und Dumpi haben ein Prestigeprojekt ihres Vorgängers weitergeführt, nämlich den Einsatz von Pferden bei der Polizei.

Es kam alsbald zu ersten Aufnahmeverfahren. Und, der Herzkönig war baff, alle wollten zur berittenen Polizei, sogar die von der Motorad-Truppe! Neben Streifenpolizisten hat sich auch ein etwas älteres Modell, vermutlich einer von der Post, für den Job beworben. Ein weiterer Bewerber konnte auch ohne Leumundszeugnis seine Vergangenheit nicht verbergen. Unschwer an der Hand zu erkennen – der kleine Prinz hat diese treffend als „Abschlepphand“ bezeichnet – wurde dieser ehemalige Pirat natürlich nicht zum herzköniglichen Pferdepolizeidienst zugelassen.

Es kam wie es kommen musste, alle saßen fest im Sattel und die Verbrecher, die es auch im herzköniglichen Hofstaat gibt, hatten es auf das letzte verbliebene und noch nicht verschrottete Polizeifahrzeug abgesehen. Die berittene Polizei nahm natürlich sofort die Verfolgung auf, aber sie hatten keine Chance.

Das einzig noch verbliebene Polizeiauto wurde von einem Verbrecher gestohlen. Die Pferdepolizisten versuchten ihr bestes, allerdings da sie auch keine Waffen mithatten, nutzte auch der Wurf des Schuhwerk nichts. Diese Waffe hatte allerdings nur der etwas ältere Postler, auf die neuen Figuren passte nämlich kein altes Schuhwerk mehr.

Gottseidank war der Herzkönig ein paar Tage später im gelobten Land (sprich im Waldviertel) und somit im Dachboden der kleinprinzischen Großeltern. In einer großen Wühlkiste voller Lego und mithilfe einer alten Bauanleitung baute er ein neues Auto zusammen. Dass dies einige Stunden dauerte und mehrere Phasen tiefster Depression beinhaltete, braucht hier nicht näher ausgeführt werden. Die Herzkönigin ist jedenfalls zwischenzeitlich nebenan – trotz der Geräuschkulisse die ein in einer Legokiste herumwühlender Herzkönig eben so produziert – friedlich eingeschlafen.

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Der kleine Prinz hat das Auto sofort als neues Polizeiauto tituliert, das entsprechend dem Zeitgeist auch mit Video- und Satellitenüberwachung ausgestattet ist. Nachdem dies also gutgeheißen wurde, hat der Herzkönig das neue Einsatzfahrzeug der dezimierten Polizei zur Verfügung gestellt und hofft auf weitere Waldviertel-Aufenthalte, um die Einsatzfähigkeit durch weitere Fahrzeuge wieder herstellen zu können.