Erdbeerenernte im November: wie viele werden es noch?

Ein Wühlen im Erbeerkisterln vor dem Fenster und es bestätigt sich: die heurige Erdbeerernte ist noch lang nicht vorbei!

Über die Erdbeeren im Oktober hat der Herzkönig bereits ausführlich berichtet: mit Spannung wird erwartet, wie viele Erdbeeren jetzt noch rot werden? Der Herzkönig wird hier den aktuellen Stand veröffentlichen.

Am 4.11 wurden 2 rote entdeckt und vom kleinen Prinzen unverzüglich verspeist. Die Herzkönigin – anfangs noch skeptisch, ob die nicht richtig sauer sind – war entzückt, sie waren süß.

Am 9. 11 wurden noch 3 weitere entdeckt, die Verkostung folgte prompt durch den kleinen Prinzen am Wochenende!

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Mehr wurden es leider nicht mehr, ein plötzlicher Anflug von Schnee am 19. November hat die restlichen Erdbeeren eingefroren. Schaun wir mal, ob wir sie im Frühjahr auftauen können.

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Festivals for Kids in Wien

„Statt Sex, Drugs und Rock’n Roll – nur mehr Butterkeks und Sanostol“. So hat meiner Erinnerung nach Lukas Resitarits seine Erfahrungen des Älterwerdens in einem Kabarettprogramm wiedergegeben. Die herzköniglichen Eindrücke des Elternwerdens lassen sich ähnlich (wenn auch nicht so gut gereimt) zusammenfassen: „Statt Avalon, Frequency und Roskilde – nur mehr übers Mistfest im Bilde“. Zugegeben, bei Roskilde fuhr der Herzkönig nur mit dem Auto vorbei, aber das immerhin zeitnahe zum Festival.

Der Reigen der Feste in Wien wird mit dem Feuerwehrfest am Hof eröffnet, es folgen das Erntedankfest, das Fest der Wiener Polizei, das Kinderfreundefest, das Mistfest und das Wiener Sicherheitsfest, das mit dem Anrollen der Bundesheerpanzer Hand in Hand geht.

Über die Festaktivitäten gibt es nicht mehr viel Neues (das Fest der Feuerwehr wurde 2017 ausführlich gewürdigt) zu berichten, als dass sich der kleine Prinz schon so gut auskennt, dass er zielstrebig zum MA48-Stand geht, dort das Müllspiel mehr oder weniger bravourös absolviert und dafür ein paar Gummibärchen erhält. Auch war er schon relativ gut im „Abstauben“ von Geschenken, wenn auch zielgerichtet. Luftballons des Außenministeriums nahm er nicht, das Packerl Schnitten schon (welch Wunder). Und irgendwie ergatterte er sich auch ein Sackerl eines Trauerraums und gleich dazu Pflaster von der AUVA. Das Highlight war der Stand des ÖAMTC-Rettungshubschrauber, da gabs ein Pixie-Buch, Luftballons und einen Minirettungshubschrauber.

Bei all den Festivitäten gab es aber immer wieder etwas Neues zu entdecken, etwa den echten Rettungshubschrauber am Rathausplatz oder den eingeschlafenen Landwirt beim Erntedankfest.

In diesem Beitrag wird noch eine Neuigkeit präsentiert: erstmals werden Aufnahmen des kleinen Prinzen mit dem Handy des Herzkönigs der Öffentlichkeit vorgestellt – welche dies sind, darf erraten werden. Die herzkönigliche Amtskanzlei gibt über die rechtmäßige Urheberschaft der Bilder auf Anfrage mehr oder weniger gerne Auskunft.

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Häusl am…

In Wien gibt es ja einige Lokalitäten mit merkwürdigen Namen, etwa „Häusl am Stoa“ oder „Häusl am Roa“. Um eine Facette reicher wurde das Spektrum um das „Häusl vor der Tür“ oder „Häusl zwischen Tür und Tor“, wobei es sich dabei nicht um Lokale wie bei den beiden erstgenannten Häusln handelt, sondern um ein Häusl im Sinn von Toilette, mobiler Toilette um genauer zu sein.

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Wenig besser wird das Bild (das oben auch die herumgestikulierende Hand der Herzkönigin zeigt – damit der dioptrieengeplagte Herzkönig ja auch das richtige Objekt fotografiert) in der Gesamtschau und der am Nationalfeiertag obligatorischen Flagge.

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Hilfe – was soll ich anziehen?

Der Herzkönig besucht seit langer Zeit wieder eine abendliche Veranstaltung, allerdings diesmal alleine. Und – um Fragen vorzubeugen – natürlich hat er seine Herzkönigin gefragt, ob sie zu diesem Event mitkommen möchte. Sie hat zuerst milde lächelnd aber dankend abgelehnt. Daraufhin hat der Herzkönig sogar angeboten inkognito oder gar verkleidet daran teilzunehmen. Er wusste, dass es der Herzkönigin mit Sicherheit einige Überwindung kosten würde. Dann noch dort gesehen zu werden und mit einem bestimmten Musikgeschmack in Verbindung gebracht zu werden, das war der Herzkönigin zu viel. Man könnte hier getrost aus Top Gun zitieren, sie habe mit dem Herzkönig Höflichkeiten ausgetauscht und ihm den Vogel gezeigt, mehrmals.

Da sich die Herzkönigin also beharrlich weigerte, den Herzkönig zu begleiten hat sie sicherheitshalber auch gleich den kleinen Prinzen gepackt und hat fluchtartig die Gemächer verlassen. Damit beginnt aber das eigentliche Problem; die Herzkönigin ist auch des Herzkönigs Modeberaterin. Und nun sitzt also der Herzkönig allein da, weiß nicht, was er anziehen soll und stöbert seit Stunden in diversen Beauty-, Fashion- und Lifestyle-Blogs. Doch die Ratschläge, die dort gemacht werden, sind nur bedingt tauglich: denn sie beziehen sich auf die heutige Zeit und der Herzkönig ist doch ein Kind der 90er Jahre.

Nun hat er schweren Herzens doch eine engere Auswahl zusammen gestellt, allerdings kann er sich nicht entscheiden…

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Es sind noch vier Stunden bis zum Konzert, wenn man die Vorband weglässt, kommt vielleicht noch eine weitere Stunde Gnadenfrist hinzu. Ideen werden gerne unter jessasnablog@gmail.com von der königlichen Amtskanzlei entgegen genommen.

PS: zum Konzert wird nur soviel gesagt – es sind nicht das Stoakogler-Trio oder Kurti Elasser (ja auf diesen Konzerten war der Herkönig auch schon), aber es beginnt am 18. Oktober um 20 Uhr in der Stadthalle.

PPS: und noch ein zweiter Hinweis: der Beitrag hätte auch heißen können: „dressed for success“

 

 

Oktober 2018: Erntezeit am Fensterbrett

Ein Blick aus dem Fenster auf die herzköniglichen Gärten und man könnte meinen, es wäre Frühling. Die Erdbeeren blühen und sogar eine erste kleine Beere zeigt sich:

Doch der Blick in die Tageszeitung gibt zu verstehen, es ist und bleibt der 20. Oktober… somit eine Sinnestäuschung: also noch einmal von vorne und noch einmal ein Blick nach draußen gewagt:

Der Herzkönig hat umgehend seinen Wetterfrosch sowie einen für den Kalender zuständigen herbeigerufen und beide haben zugesichert, dass das angegebene Datum in der Tageszeitung stimmt. Also keine Fake News, sondern Fake-Beeren?

Aber egal, das schöne Wetter nahm der Herzkönig zum Anlass, die Ernte einzubringen. Auf das Einbringen der Kartoffel hatte er nämlich vollkommen vergessen. Nicht dass er diese zu spät einsetzen ließ, jetzt wird er diese auch verspätet ernten. Mit schweren Gerät ging es also auf die Felder – im herzköniglichen Fall eben in Form von klassischer Handarbeit auf die zwei Tröge am Fensterbrett.

Die Ausbeute konnte sich sehen lassen und der Herzkönig hat umgehend mit einigen Lieferanten korrespondiert, welchen Preis denn die Ernte 2018 am Markt erzielen könnte. Immerhin hat der Herzkönig einmal etwas von den Gesetzen „Angebot“ und „Nachfrage“ gelernt. Und dieses hier abgebildete Angebot würde – so war sich der Herzkönig sicher – einen exorbitant hohen Preis erzielen.

Doch die Rechnung hat der Herzkönig nicht ohne Herzkönigin gemacht, die die gesamte Ernte für ein einziges Abendessen verkocht hat.  Auch wenn der Herzkönig jetzt potentielle Abnehmer auf die Ernte 2019 vertrösten muss, ihm selbst hat’s gschmeckt!

Freizeit für den Herzkönig – was tun?

Der Herzkönig hatte einige Tage wirkliche Freizeit, denn die Herzkönigin packte den kleinen Prinzen und fuhr in den Urlaub. Um einseitige Interpretationen vorzubeugen sei gesagt, der Herzkönig tue dies ebenso, um auch der Herzkönigin einige freie Tage zu gönnen.

Zwar hatte der Herzkönig in dieser Freizeit einiges von einer Todo-Liste zu erledigen, er hatte dann aber doch noch Zeit für sich selbst. Und diese wollte er natürlich mit dem Schauen der Fußball-WM verbringen. Da der königliche Hauswirt geschlossen hatte, begab er sich außerhalb des Königspalasts auf die Suche nach einer Lokalität, die er auch alsbald fand. Auch das Eingangsschild schien verlockend, alle Spiele werden gezeigt.

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Allerdings musste der Herzkönig feststellen, dass mit den „Spielen“ im Lokal keine Live-Übertragungen gemeint waren, sondern durchaus körperliche Freuden, das hätte dem Herzkönig eigentlich auffallen müssen, hätte er den Blick nach oben gerichtet und nicht nach unten zum „WM-Eye-Catcher“.

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Resigniert zog er sich wieder in die königlichen Gemächer zurück und warf den eigenen Fernseher an. Dann erreichte ihn der Anruf eines verwandten Herzogs, der ihn zum Kartfahren einlud. Da ließ sich der Herzkönig nicht lange bitten und schon saß er hinter dem Lenkrad. Nach zwei Rennen konnte er den elften von 23 Rängen belegen.

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Mit Ursachenforschung für das mittelmäßige Abschneiden kann sich der Herzkönig nicht mehr beschäftigen, denn die Herzkönigin ist schon wieder auf der Rückfahrt und der Herzkönig damit beschäftigt, die königlichen Gemächer wieder wohnlich zu gestalten.

Räder und Ketten 2018

Der Herzkönig nahm den kleinen Prinzen ins Heeresgeschichtliche Museum zu „Räder und Ketten 2018“ mit Der naheliegenden Frage, ob man das dürfe, mag der Herzkönig entgegnen: als ehemaliger Zivildiener darf man das.

Allerdings wurde es vorerst einmal nichts mit dem „Panzerschauen“, denn der kleine Prinz entdeckte ganz zu Beginn – wie könnte es anders sein – ein Feuerwehrauto.

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Dieses Auto musste mehrfach bestaunt werden und auch Grisu dem Drachen musste entsprechend gehuldigt werden.

Nach einer gefühlten Stunde gelang es dem Herzkönig dann doch, den kleinen Prinzen zum Weitergehen zu bewegen. Als Argument diente dem Herzkönig (neben dem Verweis auf die Auszahlung eines vorzeitigen Erbes) der Hinweis auf alte Rettungsautos.

Nachdem der Bildungsauftrag durch historische Rettungsfahrzeuge und das Feuerwehrauto abgedeckt werden konnte, waren nun endlich die Panzer an der Reihe: hier gab es wirklich interessante Fuhrwerke zu bestaunen. Hervorgehoben sei ein solches von der Firma Saurer, das sowohl Rad- als auch Kettenantrieb hatte und je nach Gelände konnte man den Antrieb wechseln. Die Fahrzeuge wurden interessanterweise von der österreichischen Post- und Telegraphenverwaltung geordert und betrieben – vermutlich nach dem Motto, die Post bringt allen was, eben auch in unwegsamstes Gelände.

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Die großen Panzer selbst stießen beim kleinen Prinzen aber auf kein Interesse, da sie eben nur „laut“ waren und er selbst nur mehr „heim“ wollte.

Allerdings – haben wollte er vor dem Heimgehen irgendwie schon ein Panzermitbringsel. Also ging der Herzkönig noch schnell auf Schnäppchenjagd, die sich als schwieriges Unterfangen herausstellte. Denn bei den Verkaufsständen war zwar allerlei (von Tarnnetzen angefangen) zu erstehen, das aber zu unerschwinglichen Preisen. Auch die angebotenen Panzer waren nicht fürs Kinderzimmer, sondern als Sammlerstücke für die Vitrine gedacht.

In einer Wühlkiste entdeckte der Herzkönig doch noch ein erschwingliches Modell, das auch dem kleinen Prinzen genehm war und so wurde es erstanden. Stolz hielt es der kleine Prinz die gesamte Heimfahrt (unausgepackt!!!) in Händen. Zuhause angekommen wurde der neu erstandene Panzer sofort begutachtet. Der Herzkönig gab beim Auspacken seine Expertise zum besten: seiner Meinung nach handelte es sich bei dem erstandenen Stück um einen radgetriebenen Schützenpanzer russischer Bauart; vom Modell vermutlich ein BTR 70. Ganz genau kann es der Herzkönig nicht sagen, da er (als Zivildiener) diese Kriegsgeräte ja nie in echt zu sehen bekommen hatte, sondern nur bei einschlägigen Computerspielen. Und in den 90er Jahren sah ein Berg nun mal aus wie eine Pyramide. Die militärischen Experten unter den Lesern werden gebeten, Berichtigungen in der herzköniglichen Amtskanzlei einzugeben.

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Nunja, wie soll man sagen, der Panzer war zwar nun ausgepackt, allerdings war er nicht einsatztauglich, denn die Räder bewegten sich keinen Millimeter. Und mit einem Panzer, der nicht fahren kann, kann man auch keinen Krieg gewinnen. Das erkannte der kleine Prinz sofort, denn er  war derart entrüstet, dass er sich sofort als Abrüstungsexperte betätigte: der Spiegel wurde entfernt, das Zielfernrohr herausgerissen, die MG abgebrochen…

Der Herzkönig war aufgrund des missglückten Einkaufs derart konsterniert, dass er sofort einen perfekten Ersatz bereitstellen wollte und mit dem Fundus an Duplo zu bauen begann. Das Ergebnis war zwar ein rad- bzw. kettenangetriebenes Etwas, einem Panzer glich das Fahrzeug aber bei weitem nicht.

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Nun griff in das militärische Trauerspiel die Herzkönigin höchstselbst ein und erklärte, dass sie selbst einen fahrenden Panzer kaufen werde. Und tatsächlich, am nächsten Tag erhielt die herzkönigliche Armee neben dem demilitarisierten und nicht fahrbaren Panzer einen funktionstüchtigen. Allerdings kann der Herzkönig zu diesem Modell keine Aussage machen. Durch die Herstellung in China könnte man auf ein chinesisches Modell schließen, allerdings wurde der russische Radpanzer auch in China hergestellt. Sachdienliche Hinweise werden von der herzköniglichen Amtskanzlei entgegengenommen.

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