Kuchen für die Kids

Der kleine Prinz sollte Besuch einer Kindergartenfreundin erhalten. Aus diesem Grund schlug die Herzkönigin von, Mann könne doch wieder einen Kuchen backen. Schließlich habe sie auch frische Weichseln mitgebracht. Verzierungselemente gab es auch noch vom letzten Kuchen. Der kleine Prinz war schnell begeistert, stellte aber eine Bedingung: er wolle unbedingt wieder diese Stauzucker-Zitronensaft-Mischung.

Gesagt getan, der Herzkönig suchte nach dem zweiten Rezept, das er durchaus erfolgreich zubereiten kann: man nehme 150g Zucker und mische dies mit 4 Eiern und etwas Salz, mit dem Stabmixer soll das im Idealfall schaumig und hellgelb werden. Anschließend gebe man ein paar Löffel Mehl und geriebene Mandel (oder andere Nüsse) hinzu. Dann kann man etwa 100ml Milch und/oder Cremefresh dazu mischen.  Je flüssiger, desto mehr Mehl/Mandeln kann man beigeben; je dickflüssiger, desto mehr Mich. Dann braucht man eine gut gebutterte Form, in die die Weichseln hinein gegeben werden. Darüber leert man die Teigmischung und bäckt dies bei 180 Grad etwa 30 Minuten. Man kann anstelle von Weichseln auch Kirschen oder Äpfel verwenden. Insgesamt hängen die Zutaten von deren Verfügbarkeit im Kühlschrank ab und die Clafoutis ist insgesamt eher als „Restlkuchen“ zu bezeichnen.

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Der kleine Prinz hat den Kuchen noch mit der Staubzucker/Zitronensaft-Mischung garniert und dann der Kindergartenfreundin serviert. Beide haben sich dann eher anderen kulinarischen Genüssen hingegeben, die Kindergartenfreundin hat zumindest ein Ministückerl gekostet und mit einem (einstudierten?) Lächeln gemeint: „schmeckt gut!“

 

Fotokunst

Der kleine Prinz stolperte im gelobten Land über eine Handvoll Fotos, die der Herzkönig vor langer Zeit bei einem Besuch einer Flugshow angefertigt hat. Der kleine Prinz wollte diese dann nicht nur immer wieder ansehen, sondern auch einmal selbst abfotografieren.

Was dabei herausgekommen ist, wird hier zur Ausstellung gebracht:

 

PS: die nächste Airpower kommt bestimmt….

Neuer Lego-Hubschrauber

Beim letzten Besuch des Herzkönigs im gelobten Land hat der kleine Prinz den mühevoll gebauten Hubschrauber in seine Einzelteile zerlegt. Nach einem kurzen Schrei- und Heulkrampf des Herzkönigs besann sich dieser auf seine Fähigkeiten als Hubschraubkonstrukteur und entwarf sogleich einen neuen Prototypen. Dieser war wieder ganz in schwarz gehalten aber etwas größer dimensioniert als sein Vorgänger, er bot Platz für zwei Piloten und hatte auch einen entsprechend großen Transportraum.

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Die ersten Flugversuche wurden im Garten unternommen, die beiden Piloten haben der Veröffentlichung des Jungfernfluges zugestimmt: zum Video

 

 

 

Hexenkuchen

In der städtischen Bibliothek entdeckte der kleine Prinz neben den üblichen Büchern zu Dinosauriern oder diversen Fahrzeugen auch einen Stapel von Bibi Blocksberg-Heften. Dazu muss gesagt werden, dass der kleine Prinz sehr gerne alte Bibi Blocksberg-Kassetten hört und abends gerne dabei einschläft.

Nun, in diesem Heft aus dem Jahr 2018 entdeckte der kleine Prinz auch ein Rezept eines Kuchens, den er natürlich sofort backen wollte. In Ermangelung wichtiger Utensilien mussten die herzköniglichen Eltern den kleinen Prinzen auf den nächsten Tag vertrösten.

Gesagt, getan: nach dem Einkaufen ging es ans Backen. Die Herzkönigin hat sich vorsichtig ausgesprochen in Sicherheit gebracht, da sie nicht mitansehen kann, wenn ihre Küche mit Mehl und Teig eingedeckt wird. Anders ausgedrückt hätte es die Spurensicherung sehr leicht, anhand der zahlreichen Fingertapser in der Küche die Übeltäter zu entlarven.

So blieb es am Herzkönig, gemeinsam mit dem kleinen Prinzen zu backen. Dieser war gerade bei den schwierigen Passagen ( etwa beim Lesen des Rezeptes) keine große Hilfe, da er sogleich alle Zutaten ausgiebig kosten musste und dementsprechend abgelenkt war.

Nach dem ersten Zuckerschock konnte er erst wieder gegen Ende der ganzen Prozedur, beim Verzieren des Kuchens wieder einsteigen.

SONY DSC Die Hexentorte wurde kurzerhand in eine Vulkantorte umfunktioniert und das Loch, das die Gugelhupfform unweigerlich erzeugte, dann mit Marzipan und Gummizeugs gefüllt.

SONY DSCFür alle die es nachmachen möchten, hier das Rezept:

Man vermische 350g Mehl und 2,5 TL Backpulver in einer Schüssel. Dann verquirle man  250g Butter, 210g Zucker und 2 Packungen Vanilliezucker. Die Masse sollte schaumig werden (beim Herzkönig war es irgendwie gatschig), danach kommen nach und nach 5 Eier dazu. Anschließend kommen wechselweise die Mehlmischung und 120ml Milch hinzu. Das ganze wird in eine gut eingefettete Backform gegeben und bei 175 Grad etwa 50 Minuten gebacken.

Der ausgekühlte Kuchen wird mit einer Mischung aus Staubzucker (200g) und Zitronensaft (3EL) übergossen. Diese zähflüssige Glasur wurde übrigens so ausgiebig vom kleinen Prinzen verkostet, dass der Herzkönig befürchtet hat, bald gar keine Glasur mehr für den Kuchen zu haben.

Auf diese glasierte Kuchenform sollten Marzipansterne gegeben werden. Das Marzipan ließ sich aber nicht wirklich ausrollen und klebte überall, sodass die beiden Meisterbäcker dazu übergingen, es einfach zu reißen und den Kuchen wild zu bekleben. Auf den Kuchen kam noch ordentlich Gummizeug auf Zahnstochern und natürlich eine ausgeschnittene Bibi Blocksberg und ihre Hexenkollegin Arkadia.

 

Rechtschreibung in den Wiener Linien

Eine interessante Bild-Text-Kombination entdeckte der Herzkönig in einer Straßenbahn. Unklar ist, ob sich das Rauchverbotsschild auf die Jugendlichen oder die älteren oder die gebrechlichen Personen bezieht? Gibt es da einen Zusammenhang? Sind Jugendliche keine Personen? Ab wann ist man älter? Wie lange ist man jugendlich? Und fehlt nicht ein Beistrich und ein Ausrufezeichen? Und bitte, kann jemand den Tippfehler überkleben, oder gleich den ganzen Satz!!!

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Räder und Ketten 2019 und die Folgen

Da besucht der Herzkönig ein paar Mal (vermutlich ein paar Mal zuviel) mit dem kleinen Prinzen das Heeresgeschichtliche Museum, zuletzt wieder bei „Räder und Ketten„, und schon weiß das ganze Königreich: der Herzkönig braucht Panzer.

Und so kommt es wie es kommen musste, bei jedem Anlass und bei jedem Staatsbesuch bekommt der Herzkönig einen neuen Panzer als Gastgeschenk. Besonders „Lustige“ schenken dem Herzkönig gar einen Bausatz, der optisch ganz lustig aussieht, aber eben erst mühsam zusammengebaut werden muss. Nur fürs Zusammenbauen sind die Finger des Herzkönigs einfach nicht geschaffen! Seit etwa drei Tagen sitzt der Herzkönig nun vor diesem Bausatz…

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Die Kenner unter den Bastlern kennen vermutlich sofort einen Tiger-Panzer, sodass der Herzkönig – um das Kräftegleichgewicht wiederherzustellen – eindringlich um einen Sherman-Panzer bittet (wenn möglich zusammengebaut!). Aber eigentlich mag der Herzkönig Panzer eigentlich gar nicht – schon allein aus dem Grund, da er ja Zivildiener war. Und wenn schon, dann mag er Flugzeuge, wobei man hier in eine offene Wunde stößt. Seit er für den kleinen Prinzen bei dessen Großeltern immer wieder in den Spielzeugerinnerungen seiner eigenen Kindheit stöbert, ist am dortigen Dachboden alles andere vorhanden, nur eine ganze Reihe Modellflugzeuge ist nicht mehr aufzufinden. Vermisst werden der Erinnerung nach folgende Modelle: F-15, F-18, F-14, F-111, F-117A, JAS-35. Sachdienliche Hinweise werden an die herzkönigliche Amtskanzlei erbeten.

Doch zurück zu Räder und Ketten: heiß wars, laut wars und schön wars.

Erdbeerernte 2019

Fürs herzkönigliche Protokoll: die ersten Erdbeeren wurden in der ersten Juni-Woche gesichtet und sogleich geerntet. Eine Frage drängt sich natürlich sofort auf: Wie lange wird’s 2019 Erdbeeren geben? In die Bilderfolge hat sich noch ein anderes Jubelbild hineingeschummelt. Der schon fast für tot erklärte Kaktus ist wieder auferstanden und blüht sogar.

 

Dinosaurier-Kekse im Mai

An einem regnerischen Sonntag-Vormittag hatte der kleine Prinz die Idee, man könne doch wieder einmal Kekse backen. Der Herzkönig ließ sich nicht lange bitten und begab sich auf die Suche nach einem einfachen Rezept. Etwas Mehl, Butter, Zucker und Ei, wobei beim Ei der Eidotter gemeint war und nicht ein ganzes Ei. Das hat der Herzkönig aber allerdings erst bemerkt, als aus dem vermeintlichen Teig ein Gatsch wurde. Also alles noch einmal von vorn. Dem kleinen Prinzen gefiel es und er begann sogleich kreativ zu werden. Es sollte nicht einfach Formen ausgestochen werden, sondern mit kleinen Dinosauriern (was denn sonst) Abdrücke erstellt werden.

Der Herzkönig konnte schließlich davon überzeugt werden, außergewöhnliche Kekse zu gestalten und holte sich Lego-Steine und weitere Dinosaurier. Das Ergebnis ist als durchaus gelungen zu bezeichnen und schmeckte auch im Mai hervorragend! Schließlich ist ja nach Weihnachten irgendwie auch wieder vor Weihnachten.

Buchpublikation: Von der Kunst der Sprache

Vor fast 15 Jahren konnte der Herzkönig seine Dissertation „Und wir sollen es zulassen, dass unsere Landsleute verkauft und verschachert werden? : katholisches Engagement für Emigranten der Habsburgermonarchie in der „Alten“ und „Neuen“ Welt 1880-1918″ erfolgreich zu Ende bringen – fast genauso lang  trug der Herzkönig die Bürde eines damit verbundenen Auftrags mit sich her. Nach dem erfolgreichen Abschluss wurde er als erster Dissertant seines „Doktorvaters“ beauftragt, bei einem entsprechendem Anlass für eine Festschrift zu sorgen. Dieser hatte nämlich einen großen Anteil, dass der Herzkönig überhaupt zu einem geeigneten Thema kam und noch einen viel größeren Anteil an der sprachlichen Überarbeitung der rudimentären Textbausteine des jungen herzköniglichen Studenten.

Diese Beauftragung wurde vor etwa zweieinhalb Jahren in einem außerordentlichen Geheimprojekt umgesetzt: in dieser Zeit sammelten sich 270 Dateien, über 500 MBs und im Hauptmailordner 650 E-Mails an.

Es entstand schließlich ein herzeigbares Buch, das auch in der Presse gewürdigt wurde. Inhaltlich bildet „Von der Kunst der Sprache“ die bunte Vielfalt an Forschungsfeldern und Themen ab, mit denen sich Kirchenhistorikerinnen und Kirchenhistoriker beschäftigen. Die Bandbreite erstreckt sich von Fragen zur Entstehung des christlichen Mönchstums oder zur Rolle des Priesters als Arzt hin zu neueren Themen wie die Rolle des Episkopats bei der Entnazifizierung oder Überlegungen zur Religionszugehörigkeit in Österreich.

Der Herzkönig erlaubt sich somit auf die von ihm herausgegebene Neuerscheinung hinzuweisen.

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Titel: Von der Kunst der Sprache. Aus dem Alltag eines Kirchenhistorikers. Festschrift für Rupert Klieber
Verlag: danzig & unfried
Erschienen am: 2. Mai 2019
Subskriptions-Preis bis 31. Mai 2019: EUR 49,–

Tortenschlacht

Zwei Festivitäten innerhalb kürzester Zeit, die mit Torten gefeiert werden mussten! Zuerst nahm sich der Herzkönig vor, zum Muttertag eine unübertreffbare Torte zu backen: eine Palatschinkentorte.

Aus Milch, Salz, Ei und Mehl wurde der Palatschinkenteig gemacht. Obwohl im Rezept stand, dass man das Mehl durch ein Sieb laufen sollte, gabs gleich zu Beginn kleinere Brocken. Es stand nicht darin, dass man zuerst Milch, Salz und Ei verquirlen sollte. Aber egal, der Herzkönig klopfte die Brocken irgendwann zu Brei. Daraus wurden in der Folge einige Palatschinken gemacht, die mit zwei unterschiedlichen Cremen gefüllt wurden. Eine Ebene bestand aus gekochtem Schlagobers und weißer Schokolade und die zweite aus Mascarpone und Früchten und Staubzucker.

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Die Torte gelang optisch eigentlich ganz gut, zumindest für herzkönigliche Verhältnisse. Im Geschmack war sie in Ordnung, allerdings sog die Palatschinke die Zwischenebenen derart auf, dass diese fast neutralisiert wurden. Ungleich intensiver war der Geschmack der noch frischen Schokoladen-Schlagobers-Mischung.

Allerdings wurde die herzkönigliche Freude über seine Tortenkunst ein paar Tage später ordentlich getrübt. Die Herzkönigin zog sich zum Backen einer Geburtstagstorte für den kleinen Prinzen zurück. Das Motto, das der kleine Prinz ausgab, lautete unmissverständlich: eine Dino-Party soll, nein wird es werden!

Und so kam die Herzkönigin mit einem Lächeln über beide Ohren nach getaner Arbeit zurück und überraschte die gesamte geladene Geburtstagsgesellschaft mit einer Dino-Torte, die es in sich hatte und unter Getöse – mithilfe eines feuerspeienden Vulkans – präsentiert wurde.

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Ob das beim nächsten Geburtstag noch zu übertrumpfen ist?