Bienenhotel

Unser Insektenhotel wurde von einigen Bienen (Wildbienen) in Beschlag genommen. Bei gutem Wetter schwirren einige Bienen wie wild umher, und verschwinden kurz in den Röhrchen. Danach kriechen sie wieder raus und sind weg. Es ist ein emsiges Treiben – wie am Jahrmarkt – zu beobachten. Verschlechtert sich das Wetter (regnet oder schneit es sogar), ist keine einzige Biene mehr zu erblicken.

Sachdienliche Hinweise, wie mit diesen Bienen umgegangen werden soll, nimmt die herzkönigliche Amtskanzlei gerne entgegen. Fachliche Hinweise, wie man Honig aus einem Insektenhotel gewinnt, sind ebenso erbeten. Besonders ist der Herzkönig daran interessiert, ob er sich jetzt auch mit dem Titel „herzköniglicher Stadtimker“ schmücken darf.

„Konkurrenz“ in der Heimatforschung: mehr dazu im neues Heft „Das Waldviertel“

Josef Höbarth, der Gründer des nach ihm benannten Museums, und die um zehn Jahre ältere Angela Stifft-Gottlieb, die Nachfolgerin des Museumsgründers Johann Krahuletz (1848-1928), standen während der 1930er Jahre in einem erbitterten Konkurrenzverhältnis zueinander. Beide sahen die Archäologie als ihr hauptsächliches Interessens- und Tätigkeitsgebiet an, und beide waren in demselben geografischen Umkreis tätig. Der Autor, Anton Distelberger, konnte im Nachlass Josef Höbarths in den Museen der Stadt Horn Briefe entdecken, die das Verhältnis von Angela Stifft-Gottlieb und Josef Höbarth von einer anderen Seite zeigen.

Renate Seebauer begab sich auf die Suche nach Gold in ausgewählten Urkunden des 12. und 13. Jahrhunderts. Im erfassten – politisch bewegten – Zeitraum kam die Monetarisierung nur langsam in Gang. Welche Seltenheit Goldgeld in diesen Jahren hatte und welches Aufsehen Goldgeld im Jahr 1192 verursachte, zeigt die Erzählung von Richard Löwenherz, der durch die Bezahlung mit Goldmünzen in Erdberg auffiel und schließlich gefangen genommen wurde.

Viel ist über die Geschichte des Nationalsozialismus – über Täter und Opfer – bekannt. Es gibt aber immer noch Lücken in der Forschung. Eine solche Lücke stellt der am 7. August 1908 in Langschlägerwald (Gemeinde Langschlag) geborene Josef Völk dar. Von ihm sind bislang nicht viel mehr als seine Lebens- und Sterbedaten bekannt. Das Forschungsprojekt und der daraus entstandene Beitrag von Markus Holzweber versteht sich als letzte Chance, mehr über die Person „Josef Völk“ sowie die Gründe und Umstände seiner Verhaftung bzw. Einlieferung in die Konzentrationslager Dachau und Mauthausen in Erfahrung bringen zu können.

Hermann Maurer berichtet über prähistorische und mittelalterliche Funde von Kottaun bei Geras. Das Gebiet ist in geschichtlicher Hinsicht vor allem durch den Magnetitabbau auf dem Arzberg und durch die nördlich an das Dorf anschließende ehemalige Burganlage bekannt. Maurer konnte jungsteinzeitliche Funde identifizieren, die auf eine Siedlungsstelle in der Nähe des Fundortes hinweisen. Die mittelalterlichen Belege sind für die Datierung der Wallanlage von Bedeutung.

Waldviertler Kulturberichte, ein Leserservice und die Mitteilungen des WHB ergänzen das 112 Seiten starke Heft (1/2022). Ein Heft der Zeitschrift „Das Waldviertel“ kostet 8 Euro. Ein Bezug ist über die Website www.daswaldviertel.at möglich.

Uni Wien blickt in die Sterne

Die Universität Wien begann damit, eine astrologische Studien- und Karriereberatung zu starten. Manche hielten dies – ob des Veröffentlichungsdatums – für einen Aprilscherz. Der Herzkönig hat eigenhändig sowohl methodische Qualität, als auch Ergebnis der Arbeit überprüft. Er kann das Ergebnis der Arbeit nur bestätigen. Bemängelt werden muss allerdings der Umstand, dass man beim Sternzeichen Krebs wohl nur das Profil des Herzkönigs angesehen hat und nicht, wie im Studiendesign angegeben, große Datensammlungen wie Facebook als auch Linkedin-Profile überprüft und ausgewertet hat.

Das Sternzeichen Krebs hätten die herzköniglichen Hagiographen nicht besser formulieren können – allerdings mit einer Einschränkung, dass nämlich jene, die Geschichte studiert haben wissen, dass früher eben nicht alles besser gewesen sei.

Es schneit!

Ein kurzes aber schönes Vergnügen, doch noch einmal Schnee zu sehen:

Neue Publikation

Die neue Woche startet mit einer neuen Publikation über Josef Völk. Das Forschungsprojekt und der daraus entstandene Beitrag von Markus Holzweber verstehen sich als letzte Chance, mehr über die Person „Josef Völk“ sowie die Gründe und Umstände seiner Verhaftung bzw. Einlieferung in die Konzentrationslager Dachau und Mauthausen in Erfahrung bringen zu können.

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Das fehlende Puzzleteil

Wie bereits berichtet hat die herzkönigliche Familie am Tag des Puzzles ein 2000er vollendet. Nunja, fast, denn irgendwie hat ein Puzzleteil gefehlt. Die herzkönigliche Familie hat daraufhin jeden Winkel des herzköniglichen Palasts durchsucht, aber nichts gefunden.

Nach einer Anfrage an Ravensburger, ob man ein einzelnen Puzzleteil bekommen könnte, erhielt die herzkönigliche Familie ein nagelneues „ganze“ Puzzle kostenlos zugeschickt. Soviel Kundenservie muss bedankt werden, wenngleich damit auch eine neue Frage aufgeworfen wird: darf/kann/soll man ein einmal (mühsam) gebautes Puzzle noch einmal aufbauen?

Zweiter Weltkrieg: Interview im Radio NÖ

Noch zum Nachhören:

Ein Haus des Meeres fürs Zuhause

Der kleine Prinz und die Herzkönigin malten eine Unterwasserwelt, die nun den Eingang in die herzköniglichen Schlafgmächer ziert.

100 Jahre Niederösterreich: Kinderlandverschickung

Regaldekoration

Die Herzkönigin machte sich gemeinsam mit dem kleinen Prinzen daran, ein Regal in seinem Schrank zu dekorieren. Und was eignet sich dazu besser als Lego?