
Das vierte Lichtlein brennt

mei hompeitsch – was als papablog begann…
News und Stories vom Herzkönig, der Herzkönigin und dem kleinen Prinzen

Die herzkönigliche Amtskanzlei unterstützt das Begehren von zwei Filmschaffenden und hat das Ansuchen mitsamt der ausgedruckten Website (https://www.startnext.com/kinodoku-rueckenwind) mit heutigem Datum höchstselbst dem Herzkönig zur Durchsicht vorgelegt. Die Entscheidung wird im Amtsblatt zeitnah veröffentlicht.

In diesem Jahr zauberte die Herzkönigin eine neue Variation eines Adventkranzes in die herzköniglichen Gemächer.

Hinzu kam das obligatorische Befüllen des Adventkalenders für den kleinen Prinzen. Blöd nur, dass in diesem Jahr zwar am ersten Adventsonntag die erste Kerze angezündet werden konnte, nicht jedoch das erste Türchen des Adventkalender geöffnet werden durfte. Dieses Pech des Jahres 2022 zu erklären, dass nämlich Weihnachten fix ist und dann die Sonntage berechnet werden müssen, war ein Ding der Unmöglichkeit. Und dass der erste Advent frühestmöglich schon am 27. November stattfindet, aber man (= der kleine Prinz) an dem Tag aber noch kein Türchen aufmachen darf, bleibt dem kleinen Prinzen ein Mysterium. Man könnte ja einfach mehr Türchen, bzw. im Falle des herzköniglichen Adventkalenders (mehr Säckchen) einplanen.
Schließlich hat sich der kleine Prinz damit abgefunden, auch nicht heimlich den Kalender geöffnet und in den letzten Tagen eines gelernt: Geduld.

So könnte man die Geschichte des Waldviertler Heimatbundes (WHB) zusammenfassen, die 1927 mit der Zeitschrift „Aus der Heimat“ begann. Was daraus wurde, wurde im Rahmen eines Vortrags im Naturhistorischen Museum präsentiert, und ist hier nachzulesen:

Es ist vollbracht. Der 50. Aufsatz ist erschienen. Damit könnte der Herzkönig eigentlich in wissenschaftliche Rente gehen?

Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht …



Es sollte ein großartiges Wochenende werden. Das offenbarte zeitig in der Früh der Blick aus dem Fenster.
Für die Herzkönigin:

und den Herzkönig:

So brachte der Schnee für alle, die frühmorgens aus dem Fenster schauten, etwas Erfreuliches.
Als jedoch die Herzkönigin die Gemächer verließ und ihren Dienstpflichten nachging, nahm das Schicksal seinen Lauf.
Der Herzkönig hatte eigentlich nur zwei Sachen zu erledigen, das waren Pizza zu Mittag zu machen und Kekse für die Nachmittagsjause zu backen. Da er das Keksrezept noch ordentlich durchlas, kaufte er noch schnell eine Packung geriebene Mandeln. Bestens vorbereitet ging er ans Werk. Allerdings, für die Pizza fehlte Joghurt und auch noch die Germ. Also noch schnell den kleinen Prinzen überredet, ins Freie zu gehen. Ob des fallenden Schnees dauerte die Besorgung entsprechend lange. Der kleine Prinz musst auch noch eine Handvoll Schnee mit nach Hause nehmen, der dann am Fensterbrett zwischengelagert wurde (für wärmere Zeiten).
Der Herzkönig machte sich sodann an den Pizzateig, der wieder einwandfrei gelang (Mehl, etwas Germ, Öl, warmes Wasser, etwas Salz, ein paar Löffel Joghurt). Während der Teig ruhte, widmete sich der Herzkönig wieder dem Keksrezept. Hier hatte die Herzkönigin Einiges ausgebessert: statt Vanillezucker sollte es Zitronenzucker sein; Backöl wurde überhaut gestrichen (zur Freude des Herzkönigs, da er es ohnehin nicht gefunden hätte und vermutlich Olivenöl verwendet hätte). Zitronenzeste wurde hinzugefügt.
Also eigentlich recht einfach: 3 Dotter sollten mit 120 g Zucker und einer halben Packung Zitronenzucker schaumig geschlagen werden. Das gelang einwandfrei. Ein Teelöfferl Backpulver sollte mit 250 g Mandeln gemischt werden. Was sollte hier schiefgehen können… Doch an dieser Stelle kam der Herzkönig zur Erkenntnis, dass in einer Packung Mandeln nicht 250 g enthalten sind, sondern nur 200. Also was tun: Nochmals einkaufen gehen und sich die Blöße der Vergesslichkeit vor der Supermarktkassiererin zu geben? 200 g nehmen und so tun, als wären es 250 bzw. ignorieren, dass Backen Chemie ist und es auf jedes Gramm ankommt? Oder schnell noch 50 g Mandeln reiben, denn ein Packerl ganze Mandeln stand noch herum. Der Herzkönig entschied sich für Variante 3 und rieb sich eine halbe Stunde die Finger wund. Also nicht die ganzen Fingern, die Knochen sind ja noch da. Es geht nur um geringfügig abgeriebene Haut. Egal, alles zusammen mit etwas Zitronenzeste in die Masse.
Mit Verspätung wurde ein Teig geknetet und auf einer Staubzuckeroberfläche ausgerollt. Nach dem Formenausstechen – bei dem sich auch der kleine Prinz beteiligte – ging es für 10 Minuten ins Rohr (180 Grad). Dann gabs direkt nach dem Herausnehmen auf jedes Keks einen Guss aus einer dickflüssigen Masse (Zitronensaft vermischt mit Staubzucker). Zum Drüberstreuen wurde auch noch etwas Staubzucker darüber gesiebt.

Ende gut, alles gut.
Der Herzkönig dachte, die Begeisterung des kleinen Prinzen für Paw Patrol sei verflossen. Doch er irrte, denn als der kleine Prinz eine Werbung inklusive Gewinnspiel sah, machte er sich sofort ans Werk und verband seine (aktuelle) Leidenschaft an Dinosauriern mit der (vermeintlich vergangenen) an der Paw Patrol.

Das Positive an der Sache: eine alte Schachtel, die „unbedingt“ aufgehoben werden musste, konnte dafür „verbastelt“ werden.
Die herzköniglichen Gemächer sind vorbereitet!









Passend zu den heutigen Halloween-Feierlichkeiten, hier ein paar Briefmarken aus dem Jahr 1999!
