Korona…

Nach umfassenden Untersuchungen der herzköniglichen Amtskanzlei dürfte es sich bei Korona um einen ehemaligen polnischen Supermarkt gehandelt haben.

Abschied von der coolen Straße

Am Samstag mussten wir uns von der coolen Straße am Dornerplatz verabschieden. Der Herzkönig ist ja kein großer Freund von Wasserpritschlereien, aber wenn es schon mal pritschelt und sprüht, dann ist ein Veto des Herzkönigs zwecklos. Aber immerhin gabs auch andere Beschäftigungsmöglichkeiten!

Aber der Container entwickelte sich zu einem netten Treffpunkt mit neuen und alten Bekanntschaften. Ein großes Lob an dieser Stelle auch an die zwei Betreuerinnen für ihr tolles Engagement.

Der kleine Prinz und der Herzkönig stellten sich beim Abschiedsfrühstück mit fluffigen Briocheknöpfen ein.

Papas Bierglas

Aus dem Bierglas (es eignet sich aber auch ein Glas mit Apfelsaft) des Herzkönigs lässt sich nicht nur vorzüglich trinken, es dient auch als Kulisse für Fotografien. Da dem kleinen Prinzen etwas langweilig war, hat er hinter dem Glas seine Autos versteckt und durch das Glas betrachtet. Diese Momente fanden derart Gefallen, dass sie auch festgehalten werden mussten.

Neues zur Kinderlandverschickung

Der Herzkönig konnte in der Zeitschrift Museum für alle einen weiteren Beitrag zur Kinderlandverschickung veröffentlichen.

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Nachdem inmitten des Zweiten Weltkrieges die ersten Bomben auf deutsche Städte gefallen waren, wollte man die „Zukunft des Reiches“ – die Kinder und Jugendlichen – schützen. Sie wurden daher von einem „bombengefährdeten“ Teil des Landes in einen anderen gebracht. Auf Anordnung Adolf Hitlers vom 27. September 1940 sollte sich die Jugend aus den Städten für eine bestimmte Zeit in ruhigen, ländlichen Gegenden erholen und so die Schrecken des Krieges vergessen können. Als Bezeichnung wählte man den Begriff „erweiterte Kinderlandverschickung“ und die Abkürzung „KLV“. Unter dieser Abkürzung wurden Schätzungen zufolge mehr als zwei Millionen Kinder „verschickt“, manche für einige Wochen und Monate, andere für Jahre und bis zum Kriegsende.

Der Gau Niederdonau galt als sicher und hierfür wurde die Aufnahmekapazität von 10 000 Personen festgelegt. Daher wurden in vielen kleinen Orten Unterkünfte geschaffen, viele davon in Fremdenverkehrsgebieten, etwa in der Wachau oder am Semmering. In 105 Orten wurden 233 Aufnahmequartiere (KLV-Lager) eingerichtet, in denen eine ganztägige Betreuung, eine entsprechende Verpflegung und ein vollwertiger Unterricht sichergestellt werden mussten. Im Waldviertel sind folgende Ortschaften als Aufnahmeorte der Erweiterten Kinderlandverschickung bekannt: Allentsteig, Drosendorf, Els, Emmersdorf, Gars am Kamp, Geras, Joching, Maria Taferl, Persenbeug, Raabs an der Thaya, Spitz an der Donau, St. Oswald, Stiefern, Weiten, Weitenegg, Ysper und Zöbing. In all diesen Ortschaften wurden KLV-Lager eingerichtet, in denen regelmäßig Kinder und Jugendliche untergebracht wurden.

Für den Bezirk Waidhofen an der Thaya sind mit Ausnahme von Raabs an der Thaya keine eigenstängigen KLV-Lager bekannt. Aber auch zu Raabs ist nur wenig bekannt. In der Zeitschrift Donauwacht findet sich am 16. Dezember 1942 ein Hinweis: „Wohl in der schönsten Gegend“ – also in Raabs an der Thaya, befindet sich ein solches Lager, in das im Frühjahr 1943 wieder eine neue Belegschaft einziehen wird, die dort für einige Monate „Erholung, Ruhe und Erleben“ finden wird.

Vielleicht kann sich auch noch der eine oder andere Leser an „verschickte“ Kinder und Jugendliche im Bezirk Waidhofen an der Thaya oder im heutigen Niederösterreich erinnern. Informationen nimmt der Autor gerne entgegen.

Zum Artikel als pdf.

Sprung in die Donau

Da wir in der Gegend waren haben wir das schöne Wetter genutzt, um über das Kraftwerk Freudenau zur Neuen Donau zu gelangen. Beim nächsten Mal werden wir auch über die Walulisobrücke ans andere Ufer gehen.

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Heuballen vs. kleiner Prinz

Von weitem schaut so ein Heuballen richtig klein aus und der kleine Prinz hatte eine große Freude beim Zusehen, wie nach und nach die Heuballen aus der Heuballenpresse rollten. Beim Lokalaugenschein musste er feststellen, dass diese doch größer als gedacht waren und sich auch nicht – trotz größter Kraftanstrengung – fortbewegen ließen.

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Bei den Bienen

Am Frauenwieserteich konnte der kleine Prinz ein Bienenschauhausbesichtigen und den Bienen beim Arbeiten zusehen.

 

Sommer im Künstlerhaus

Der kleine Prinz besuchte an einigen Tagen den „Sommer im Künstlerhaus„. Am Programm standen Collage/Assemblage, Marmorieren, Malen mit Fäden und Action Painting. Alte Zeitschriften wurden zerschnitten, Kleister wurde angerichtet, CDs wurden bemalt und auch Rasierschaum wurde verwendet.

Auch der Herzkönig durfte sich am Malen beteiligen, was zur Frage des Tages führt: welches Bild stammt vom Herzkönig, welches vom kleinen Prinzen?

 

Japanischer Eichenseidenspinner

Der kleine Prinz und der Herzkönig gingen einfach daran vorbei, nur die Herzkönigin in ihrer Entdeckerleidenschaft konnte diesen Schmetterling auf der Autobahnraststation am Wörthersee fotografieren. Nach einigen Recherchen stellte sich heraus, dass es sich um einen japanischen Eichenseidenspinner handelt. Offenbar wurde dieser im 19. Jahrhundert aus Ostasien nach Europa importiert und lebt heute wild in Teilen Kärntens, Oberösterreichs, des Burgenlands und der Steiermark.

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keine Angst

Der Herzkönig hat auf einem Parkbankerl folgenden Spruch entdeckt, den die Amtskanzlei in besonderer Weise für die Herzkönigin an diesem Tag veröffentlicht.

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