zum herzkönglichen Blog

Airpower 2019

Im September ging es auf die Airpower. Nachdem ja der kleine Prinz einmal alte Fotos entdeckt hatte, wollte er unbedingt auf die Flugshow. Gesagt getan, Rucksack gepackt und ab ins Auto.

Die Anreise verlief unkompliziert, wenn man vom einmaligen Verfahren in Richtung Mixnitz absieht. Die Parkplatzsuche war ebenfalls gut organisiert und verlief ohne Stau. Der Parkplatz erinnerte dann wetterbedingt eher an einen Acker, aber wir kamen auch wieder raus.

Es gab eine Mischung aus alten Flugzeugen (begrüßt wurden wir von einer DC-6) und neuen (wie die F-35). In der Luft zeigten die Staffeln der österreichischen Luftstreitkräfte, der Flying Bulls, des Breitling Jet Teams, der Patrouille Suisse oder der Frecce Tricolori ihre Vorführen.

Fazit: es gibt viel zu sehen! Mit Kind ist die Veranstaltung machbar, ein paar Dinge sollte man beachten: Entsprechende Kleidung für das nasskalte Wetter war mitzunehmen, da es dort keine Aufwärmstationen gibt und sich alles im Freien abspielt. Das gilt natürlich auch für Sonnenschein, da kein natürlicher Sonnenschutz vorhanden ist. Somit braucht man einen großen Rucksack, in dem natürlich auch Proviant für zwischendurch eingepackt werden muss. Und, man muss sich darauf einstellen, dass zusätzlich zum Rucksack noch jemand auf den Schultern getragen werden möchte. Man will ja schließlich was sehen… Aber die Wege sind lang, nicht nur am Gelände, sondern auch der Hin- und Rückweg.

Ebenso ist Gehörschutz unbedingt notwendig, da doch einige sehr laute Jets vorgeführt werden. Es wird aber seitens des Veranstalters auf eine ausgewogene Mischung in der Abfolge geachtet, sodass sich laute Flugzeuge mit eher leisen abwechseln.

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

Es ist vollbracht!

Anfang Juni bekam der Herzkönig ein ungewöhnliches Geschenk in Form eines Panzerbausatzes, wobei in Zeiten allgemeiner Aufrüstung ist das vermutlich wieder nicht so ungewöhnlich…

Nach etwa drei Monaten Schwerstarbeit hat es der Herzkönig – und das vollkommen eingenständig – geschafft, den Bausatz zu vollenden. Aufgrund des durchschlagenden Erfolges und der Serienreife seiner motorischen Fähigkeiten überlegt er, ins Waffenproduktionsgeschäft einzusteigen. Für einschlägige Kontakte in die Szene ist er dankbar und erwartet Kooperationsangebote an die herzkönigliche Amtskanzlei.

Ferien im Waldviertel

Der Herzkönig verbrachte mit dem kleinen Prinzen ein paar Tage im gelobten Land.

Am Programm stand Regionaltypisches, also etwa Schwammerlsuchen, wobei man nicht wirklich suchen musste, um etwas zu finden.

Photo0716

Weiter ging’s mit Eiersuchen beim mobilen Hühnerstall in Groß Gerungs. Der kleine Prinz durfte als Lohn für die harte Arbeit – nachdem ihm nur ein Ei runtergefallen war – auch ein paar Eier mit nach Hause nehmen. Den Hofladen findet man übrigens hier: https://www.gerungs.at/Hofladen_Wiltschko

photo0718.jpg

Zum Dank für die gute Ernte hat man früher oftmals eine Wallfahrt unternommen; auch heute noch wird wallgefahren. Und wie es der Zufall denn so will, wurde justament und rein zufällig während der Anwesenheit der herzköniglichen Familie in der Ortschaft eine Kinderwallfahrt angeboten. Der kleine Prinz wollte zwar erst nicht an der anstehenden Wallfahrt teilnehmen, er ließ sich dann aber doch davon überzeugen. Zwar nicht mit himmlischen Freuden, sondern mit irdischen Verlockungen: er durfte mit dem Rad fahren und es wurde ihm im Anschluss ein Eis in Aussicht gestellt. Die Wallfahrt dauerte nur kurz, es ging von der Pfarrkirche in Richtung Sportplatz, am Spielplatz vorbei zur Hubertuskapelle. Begleitet wurde der Zug der Wallfahrer von einer Presseabteilung, die (fast) alles mit der Kamera für die Nachwelt festhielt: http://www.lebendiges.langschlag.info/nachrichten-details/kinderwallfahrt-zur-hubertuskapelle.html Wie es sich gehört, gab es im Anschluss noch regionaltypische Bierspezialitäten (für die erschöpften Erwachsenen) und die Kinder konnten sich am Spielplatz austoben.

Zum Abschluss des Urlaubs gings nach Gallien. Zuvor wurde noch die entgegeneilende Herzkönigin vom Bahnhof abgeholt und gemeinsam stand die letzte Aktivität am Programm. Der kleine Prinz wollte nämlich einmal fischen gehen. Ob das in irgendeinen Konnex mit der Wallfahrt zu sehen ist, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Es ist jedenfalls zu hoffen, dass die Fischer unter den 12 Aposteln sich besser angestellt haben und erfolgreicher waren.

Da der hofeigene Fischer vermutlich urlaubsbedingt nicht verfügbar war, musste die herzkönigliche Familie selbst zur Tat schreiten. Und wie: sie brauchte nämlich schon eine gefühlte Stunde, um sich mit der Auswurftechnik der Angel vertraut zu machen. Dass die kukuruzbefüllten Widerhaken keinen Hut eines Nachbarfischers gefangen haben, darf als Wunder gewertet werden. Die übrigen Fischer am Teich haben sich dann auch still und leise von uns entfernt – vermutlich wollten sie dieses Schauspiel nicht mit ansehen. Es kann natürlich aber auch sein, dass sie in Ruhe fischen wollten, denn der kleine Prinz schrie lautstark und beharrlich „Iiiich wiiiiilll auch!“ Er durfte dann auch die Angel halten und mithelfen, die gefangenen Fische einzufangen und an Land zu bringen. Es bedufte ja dann auch die Mitarbeit der gesamten herzköniglichen Familie um den jeweiligen Fisch, der noch am Haken hing, zu bändigen. Über den gesamten Vorgang wurde Stillschweigen vereinbart und auch die übrigen Fischer wurden mit entsprechenden Geldzuwendungen gefügig gemacht, nicht über das Geschehene zu sprechen.

fisch.png

Worüber aber gesprochen werden darf ist, dass die an Ort und Stelle zubereiteten Fische (und ja, es blieb bei zwei Stück) vorzüglich geschmeckt haben.

Tiere im Urlaub: auf der Suche nach Dinos

Man könnte meinen, die herzkönigliche Familie hat sich in die Wildnis begeben, um große und vor allem wilde Tiere (eigentlich nur Dinosaurier) zu suchen. Aber an Stelle einer Wildnis waren wir am Meer zugegen, was die Tierwelt einigermaßen eingeschränkt hat.

An „Fossilien“ konnten die mitgereisten herzköniglichen Archäologen schließlich doch eine große Menge erbeuten, die auch in ihrem Erscheinungsbild recht unterschiedlich gehalten war. Allerdings dürften diese nichts mit den gesuchten Dinos zu tun gehabt haben:

Photo0654

Dann konnte sogar noch ein funktionierendes Gelenk entdeckt werden, das nach Konsultation der hofeigenen Archäologen auch nicht von einem Riesensaurier stammte.

An lebenden Objekten konnten neben einer nicht fototauglichen Schlange und eines Frosches, der die gesamte herzkönigliche Familie in höchste Erregung bzw. auf die höchsten Erhebungen des Urlaubswohnsitzes (Sessel, Tische….) brachte, auch noch die unterschiedlichsten Tiere entdeckt werden:

Aber an alle Dinos: wir bleiben an euch dran!

 

Takeover im Wienmuseum

Bis 1. September ist die Abbruch-Ausstellung „Takeover“ noch im Wienmuseum zu besichtigen. Der kleine Prinz war schon dort:

Photo0731

photo0724.jpg

Urlaubserinnerungen 2019

Der Sommer ist fast vorbei, die Erinnerungen bleiben. Die herzköniglichen Fotografen haben die schönsten Naturerlebnisse festgehalten. Doch vor lauter Naturschönheiten hat der Herzkönig vergessen, wo die herzkönigliche Familie denn überall geurlaubt hat? Erinnert sich vielleicht noch die Herzkönigin oder der kleine Prinz? Jegliche Hilfeleistung ist an die herzkönigliche Amtskanzlei zu richten: jessasnablog@gmail.com

IMG_7923Photo0624Photo0625

a) Grado

b) Jesolo

c) Lignano

Photo0660Photo0661

 

a) Illmitz

b) Podersdorf

c) Mörbisch

Photo0665

a) das „alte“ Land

b) das „neue“ Land

c) das „gelobte“ Land

 

 

Pizza für…

Firmen und ???

spittäle.jpg

Versicherungsdeutsch

Der Herzkönig hat Post bekommen, diesmal von seiner Versicherung. Schon die ersten zwei Sätze waren für ihn unverständlich, sodass er das folgende Schreiben an seine Hofkanzlei zur Übersetzung weitergeleitet hat:

mit Einschluss der Indexklausel in Ihre Lebensversicherung haben Sie sich das Recht auf Regulierung Ihres Vertrages nach dem Verbraucherpreisindex gesichert. Wir kommen nunmehr den Bedingungen der erwähnten Klausel nach und dokumentieren Ihnen diese Regulierung mit der beiliegenden „Polizze“.

Die herzkönigliche Amtskanzlei hat aber zuerst einmal automatisiert – aus Mangel an Personal bedient sich die Amtskanzlei gängiger elektronischer Übersetzungsprogramme – in die klassische Hofsprache, also auf französisch übersetzt:

En incluant la clause d’indexation dans votre assurance vie, vous avez le droit de réglementer votre contrat en fonction de l’indice des prix à la consommation. Nous respectons maintenant les conditions de la clause mentionnée et documentons ce règlement avec la „Politique“ ci-jointe.

Da der Herzkönig nicht viel aus dem Französischen mitgenommen hat, außer vielleicht „enfant terrible“, so hat er den Text noch einmal an die Amtskanzlei mit dem Vermerk „dringend“ weitergeleitet. Das Ergebnis kam prompt, diesmal auf italienisch:

Inserendo la clausola di indicizzazione nella polizza di assicurazione sulla vita, avete il diritto di regolare il vostro contratto sulla base dell’indice dei prezzi al consumo. Ora ci atteniamo alle condizioni della clausola menzionata e documentiamo questo regolamento con l’allegata „Politica“.

Zwar kann der Herzkönig sowohl ein großes als auch ein kleines Bier auf italienisch bestellen, für eine Versicherungsformulierung reicht es dann doch wieder nicht. Somit warf die Hofkanzlei noch einmal einen automatischen Übersetzer an und präsentierte stolz ein englischsprachiges Ergebnis:

By inserting the indexing clause into the life insurance policy, you have the right to settle your contract based on the consumer price index. Now we comply with the terms of the clause mentioned and document this regulation with the attached „Policy“.

Der Herzkönig, den das alles an eine neumoderne babylonische Sprachenverwirrung erinnerte, bat die Amtskanzlei um eine deutsch-deutsch-Übersetzung! Was herauskam war etwas besser lesbar, inhaltlich brachte dies wieder keine Klarheit in die Absichten der Versicherungsgesellschaft:

Durch die Aufnahme der Indexierungsklausel in die Lebensversicherung haben Sie das Recht, Ihren Vertrag auf der Grundlage des Verbraucherpreisindexes abzuschließen. Nun halten wir uns an die Bedingungen der genannten Klausel und dokumentieren diese Regelung mit der beigefügten „Richtlinie“.

Fazit: durch ein paar Mal Herumübersetzen eines Textes durch einen elektronischen Übersetzer wird dieser nicht wirklich schlechter; was man dem Herzkönig damit sagen wollte, ist ihm immer noch nicht klar, vermutlich wird das Leben bzw. deren Versicherung einfach nur teurer.

Verkehrsregeln

… die Scheibtruhe hatte offenbar Nachrang, wobei der Straßenverlauf nicht eindeutig festgestellt werden konnte …

Photo0087

Eine neue Leidenschaft

Eine alte Leidenschaft des kleinen Prinzen besteht darin zu malen, eine weitere Leidenschaft hat immer mit Fahrzeugen zu tun. Eine neue Leidenschaft verbindet die beiden: Nunmehr verbringt der kleine Prinz viel Zeit damit, alte Matchboxautos anzumalen.

ausmalen2
autoanmalen1
autosanmalen

Die Kunstwerke haben allerdings meinst nicht allzu langen Bestand, denn unmittelbar nach dem die Farbe getrocknet ist, muss das Auto wieder im Badezimmer sauber geputzt werden. Der Begriff „Sauber“ muss hier allerdings – sowohl was die Fahrzeuge als auch was das Badezimmer betrifft – mit einem hohen Maß an Relativität verstanden werden.