Flughafenfeuerwehr

Das Kinderzimmer des kleinen Prinzen gleicht – Airpower sei immer noch dank – einem einzigen Rollfeld.

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Da der Flughafen beständig wächst und nicht nur zivil, sondern auch militärisch genutzt wird, musste auch die Flughafenfeuerwehr aufgestockt werden.

Neben zwei Drehleiterfahrzeugen stehen drei Minilöschfahrzeuge zur Verfügung. Diese sind mit automatischen Löschanlagen ausgerüstet, sodass diese wendigen und schnellen Fahrzeuge sehr nahe an den Brandherd heranfahren können und zielgerichtet löschen können.

Was besonders schön ist: im Dienst der Flughafenfeuerwehr stehen Feuerwehrleute aus drei Generationen. Unser ältester Feuerwehrmann weigert sich allerdings beharrlich, eine zeitgemäße Einsatzuniform anzuziehen, lediglich ein neuerer Helm war das Maximum an Modernität.

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Flugshows at home

Nach der Airpower ist vor der nächsten Flugshow. Der kleine Prinz holte sich in Zeltweg die notwendigen Inspirationen, die ihn dazu anregten, Flugshows zu Hause nachzuspielen. Der Herzkönig war mit Begeisterung dabei, konnte er doch zahlreiches Equipment aus seiner eigenen Kindheit beisteuern. Die Zuschauer kamen in Massen, ebenso mischten sich ein paar Dinosaurier (allerdings friedlich) unter die Besucher. Die herzkönigliche Presse berichtete über außergewöhnliche Flugzeuge, einige gewagte Eigenkreationen und als Highlight den Überflug einer F-15.

Airpower 2019

Im September ging es auf die Airpower. Nachdem ja der kleine Prinz einmal alte Fotos entdeckt hatte, wollte er unbedingt auf die Flugshow. Gesagt getan, Rucksack gepackt und ab ins Auto.

Die Anreise verlief unkompliziert, wenn man vom einmaligen Verfahren in Richtung Mixnitz absieht. Die Parkplatzsuche war ebenfalls gut organisiert und verlief ohne Stau. Der Parkplatz erinnerte dann wetterbedingt eher an einen Acker, aber wir kamen auch wieder raus.

Es gab eine Mischung aus alten Flugzeugen (begrüßt wurden wir von einer DC-6) und neuen (wie die F-35). In der Luft zeigten die Staffeln der österreichischen Luftstreitkräfte, der Flying Bulls, des Breitling Jet Teams, der Patrouille Suisse oder der Frecce Tricolori ihre Vorführen.

Fazit: es gibt viel zu sehen! Mit Kind ist die Veranstaltung machbar, ein paar Dinge sollte man beachten: Entsprechende Kleidung für das nasskalte Wetter war mitzunehmen, da es dort keine Aufwärmstationen gibt und sich alles im Freien abspielt. Das gilt natürlich auch für Sonnenschein, da kein natürlicher Sonnenschutz vorhanden ist. Somit braucht man einen großen Rucksack, in dem natürlich auch Proviant für zwischendurch eingepackt werden muss. Und, man muss sich darauf einstellen, dass zusätzlich zum Rucksack noch jemand auf den Schultern getragen werden möchte. Man will ja schließlich was sehen… Aber die Wege sind lang, nicht nur am Gelände, sondern auch der Hin- und Rückweg.

Ebenso ist Gehörschutz unbedingt notwendig, da doch einige sehr laute Jets vorgeführt werden. Es wird aber seitens des Veranstalters auf eine ausgewogene Mischung in der Abfolge geachtet, sodass sich laute Flugzeuge mit eher leisen abwechseln.

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