Wundersame Ostern

Der Herzkönig begab sich samt Familie in das gelobte Land zur Ostereiersuche. Denn wo denn sonst als im Waldviertel entdeckt man Steinformationen, die vielleicht vom Osterhasen als Versteck genutzt werden.

Doch dieses Versteck war bereits leer und somit ging die Suche weiter. Allerdings machte es den Anschein, als würde Ostern heuer ausfallen, schließlich wurden sogar Palmkatzerl umgeschnitten.

Doch dann, eine erste Spur, vielleicht wies dieser Baum in die richtige Richtung.

Aber irgendwie waren das auch keine Eier?

Und das war mit Sicherheit kein Hase.

Wieder zu Hause ließ sich der Herzkönig erschöpft in den Lesesessel fallen. Vielleicht fand sich ja in der Tageszeitung ein Hinweis. Doch weit gefehlt. Dort wurde einem ein „lustiger Wettbewerb“ angepriesen. Man solle doch einfach ein rohes Ei aus großer Höhe fallen lassen, zuvor etwas am Ei herumbasteln, damit das dann vielleicht heil bleibt.

Ein komischer neuer Osterbrauch. Bewusster Umgang mit Lebensmitteln oder Lebensmittelverschwendung sind offenbar kein Thema mehr. Essen ist kein Spielzeug hieß es früher einmal. Welche tollen Eier-Experimente kommen da noch? Welche Schuhe eignen sich besser beim gegenseitig in die Eier-Treten? Stahlkappen oder Ballerinas? Oder wie kastriert man einen Kühlschrank? Das erste Experiment darf man selbst herausfinden, das zweite sei verraten (Kühlschank auf, Eier raus, Kühlschrank zu).

Der Herzkönig legte die Zeitung zur Seite und nahm ein Briefmarkenalbum zur Hand. Und hier fand er doch noch ein paar Hasen, die gemeinsam frohe Ostern wünschen.

Eine der großen Fragen der Menschheit…

…lautet: „Was hatte der Herzkönig unter dem Christbaum?“ Und diese provoziert eine Folgefrage: „Wird der Herzkönig etwa digital?“

Gedenkveranstaltung: Leo Reisinger (1944-1985)

An der Universität Wien fand am 1. Februar eine Gedenkveranstaltung für den 1985 verstorbenen Rechtsinformatiker Leo Reisinger statt. Ich durfte dabei einen Vortrag zur Computerentwicklung und den rechtlichen Folgen in dieser Zeit halten. Was das mit Briefmarken auf sich hat, erfährt man im Videorückblick:

Neues Jahr – neuer Aufsatz

Das neue Jahr beginnt mit der Veröffentlichung eines Aufsatzes in den Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien. Unter dem Rahmenthema Brücken schlagen – Verständnis schaffen wurde gemeinsam mit Thomas Winkelbauer ein Beitrag zum Waldviertler Heimatbund verfasst

Zwischen den Jahren

Der Herzkönig nahm sich in diesem Jahr das Horoskop besonders zu Herzen, das eindringlich vor jeglichem Feiertagswirbel warnte:

Aus diesem Grund ersuchte er die herzkönigliche Amtskanzlei um ein entsprechendes Feiertagsprogramm und somit …

…. genoss er die morgendlichen Himmelsfarben:

… bewunderte Christbaumkreationen, darunter auch die größte Christbaumkugel (des Nepomuk-Vogl-Platzes):

…schlenderte allein durch einen eingeschneiten Christkindlmarkt:

… und feierte sichtlich entspannt das Weihnachtsfest, etwas irritiert von einem „Geschenk“, das wohl einem „Auftrag“ gleichkam, einen weiteren Digitalisierungsschritt (zum Wohle der Familie) zu setzen:

Aber diesen Einstieg in die digitale Welt verschiebt er auf 2024 und freut sich zwischenzeitlich auf das angekündigte Fernsehprogramm. In diesem Sinn Prosit Neujahr!

Das letzte Heft des Jahres der Zeitschrift „Das Waldviertel“ ist erschienen

Thomas Winkelbauer bietet in seinem Beitrag einen Überblick über die Geschichte der Stadt Horn im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit. Horn war in dieser Zeit eine kleine Ackerbürgerstadt. So gut wie alle Bürger betrieben eine Landwirtschaft und erzeugten die für ihren Haushalt benötigten Nahrungsmittel teilweise selbst. Ab dem späten 16. Jahrhundert kam mit den Zünften auch die Herstellung gewerblicher Produkte hinzu und man betrieb in unterschiedlichem Umfang Handelsgeschäfte.

Die Entwicklung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzens der Franz-Josefs-Bahn seit 1995 skizziert Nicolas Neumeister. Der Artikel ist eine Kurzfassung seiner Vorwissenschaftlichen Arbeit, mit der er den „Waldviertel Preis 2022“ des Waldviertler Heimatbundes (WHB) erhielt. Die Bahnstrecke wurde von einer einstigen internationalen Hauptbahn zu einer Strecke von nahezu ausschließlicher regionaler Bedeutung reduziert. Dies erfolgte trotz der zunehmenden Verbesserungen im Fahrplan bzw. des zunehmenden Güterverkehrs.

Mit der sogenannten Teufelskirche von Wetzlas beschäftigt sich Rudolf S. Zappe. Er stellt diesen bemerkenswerten und sagenumwobenen Gartenpavillon vor und verbindet dies mit einem dringenden Appell, dieses jahrzehntelang vernachlässigte Objekt zu sanieren – solange dies noch möglich ist.

Andreas Gamerith stellt in seinem Beitrag zur Malerei des Spätbarocks im Zisterzienserstift Zwettl die Kulissenkrippe von Joseph Schitz vor. Diese konnte 2014 restauriert werden und stellt eine annähernd vollständig erhaltene Barockkrippe dar. Insgesamt hat sich diese Krippe – so der Autor – einen malerischen Reiz und Charme bewahrt.

Einen Rück- und Überblick über die Veranstaltungen im „Ersten österreichischen Museum für Alltagsgeschichte“ gibt Friedrich Polleroß. Neben der Ausstellung „Biegler & Robitschek. Jüdische Familiengeschichten“ gab es auch Veranstaltungen zum Umbruch in allen Lebensbereichen in der Nachkriegszeit. Symbolisch zeigt ein Bild das letzte Pferd in der Landwirschaft in Neupölla um das Jahr 1975.

Markus Holzweber gratuliert dem Urgeschichtler und Heimatforscher Hermann Maurer zum 75. Geburtstag, Anton Distelberger dem Verleger und Verlagsleiter der Bibliothek der Provinz, Richard Pils, zum 77. Geburtstag. Kulturberichte aus dem Waldviertel, Buchbesprechungen und die Mitteilungen des WHBs runden das 112 Seiten starke Heft ab.

Der 72. Jahrgang der Zeitschrift „Das Waldviertel“ umfasst vier Ausgaben mit insgesamt 496 Seiten. Ein Heft der Zeitschrift „Das Waldviertel“ kostet 8 Euro. Ein Bezug ist über die Website www.daswaldviertel.at möglich.

Das Adventkalenderhaus

Noch ein paar Tage gibt es noch die Möglichkeit, das Adventkalenderhaus in Hernals zu bestaunen. Man findet es abends hell beleuchtet entlang der 9er-Strecke zwischen Elterleinplatz und Kreuzgasse.

Baumkuchen

Der Herzkönig versuchte sich in der Baumkuchenproduktion. Die einzige Schwierigkeit war, eine geeignete Unterlage für den Nudelwalker mit dem Baumkuchenteig zu finden. Und, je enger man den Teig wickelt, desto besser hält er und hängt nicht durch.

Es ist was passiert!

Beim ersten Schneefall in Wien begaben sich der kleine Prinz und der Herzkönig höchstselbst ins Freie um einen Schneemann zu bauen.

Dies gelang eindrucksvoll! Hinzu gesellten sich dank einiger mithelfender Kinder noch ein paar andere Schneemenschen.

Nach getaner Arbeit machte der Herzkönig später noch eine Inspektionsrunde mit dem Wachhund.

Am nächsten Tag endete der Spaziergang des Herzkönigs abrupt. Blankes Entsetzen war ihm ins Gesicht geschrieben, denn die gesamte Schneefamilie war weg. Sofort nahm die herzkönigliche Kriminaleinheit für Schneeverbrechen die Ermittlungen auf. Allerdings: sie fanden keine Reste eines Schneehaufens. Somit schlossen sie eine mutwillige Zerstörung aus.

Es fanden sich lediglich eine Vielzahl an unbestimmbaren Fußspuren. Wurden die herzköniglichen Schneeskulpturen also abtransportiert oder haben sie Füße bekommen und sind weggelaufen?

Hinweise über den Verbleib dieses einmaligen Zeugnisses herzköniglicher Schaffenskraft nimmt die Amtskanzlei gerne entgegen.

Schnee im Waldviertel

Die herzkönigliche Familie unternahm – bevor wieder ein Tauwetter einsetzt – einen Ausflug ins Waldviertel. Neben Iglu- und Schneeburgbauen stand auch noch Rodeln am Programm.