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Tyrannenkinder?!

Martina Leibovici-Mühlberger prägt mit ihren Büchern den Begriff des „Tyrannenkindes„. Auch bezeichnete sie eines ihrer Bücher auch als Erziehungsplan. Grund genug, dass sich der Herzkönig diesen Erziehungsplan einmal näher angesehen hat und seine Eindrücke in einer Rezension – erschienen in der Zeitschrift „Das Waldviertel“ zusammengefasst hat.

Die Buchbesprechung gibt’s zur besseren Nachlese auch als pdf.

Reklamationen

Der Herzkönig hatte in letzter Zeit eine richtige Pechsträhne als Konsument.

Einmal hat er ein Paket, das er in einer Postfiliale an jemand anderen (man muss das hier eigens betonen) aufgegeben hat, am nächsten Tag – zur größten Verwunderung – am nächsten Tag selber im eigenen (man kann das nicht genug betonen) Postfach vorgefunden. Und nicht nur das: das Kuvert befand sich in desolatem – eigentlich komplett zerstörtem – Zustand.

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Das hat den Herzkönig als mündigen Konsumenten doch zu einer Reklamation veranlasst und siehe da, nach ein paar E-Mails erhielt der Herzkönig zumindest ein paar Briefmarken, um diese Sendung noch einmal aufgeben zu können.

Dann kaufte er für den kleinen Prinzen ein Lego-Dinosaurier-Magazin, in dem sich ein Mini-Lego-Bausatz befand. Leider war ein Stein etwas demoliert, sodass sich der Bausatz nicht wie gewünscht zusammenbauen ließ. Auch hier: ein Reklamations-E-Mail und der Herzkönig erhielt den Lego-Bausatz erneut zugesandt.

 

 

Neuerscheinungen in der landeskundlichen Forschung in Niederösterreich

Das neue Jahrbuch des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich (Bd. 84/2018) ist erschienen und mit 13 Beiträgen, 7 Forumsbeiträgen und 30 Buchbesprechungen auf insgesamt 532 Seiten überaus umfangreich ausgefallen.
Die Beiträge umfassen dabei ein breites Spektrum vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit. Weitere Infos auf der neuen Website.

Ebenso ist die neue Ausgabe der Zeitschrift Das Waldviertel (2/2019) erschienen. Mit der Baugeschichte der Pfarrkirche zum Heiligen Martin in Sallingstadt beschäftigen sich Oliver Fries und Ronald Kurt Salzer. Die Kirche ist eine der vielen Chor- bzw. Ostturmkirchen des nordwestlichen Waldviertels.

Mit „Ein Besuch in Großwolfgers“ betitelt Anton Distelberger seine biographischen Notizen über den Verleger Richard Pils. Mit seinem in Großwolfgers angesiedelten Verlag produziert er nicht nur Bücher, sondern bringt durch viele Veranstaltungen (z.B. auf der Burg Raabs) Autoren, Künstler und Leser zusammen. Übrigens: 2019 feiert der Verlag „Bibliothek der Provinz“ sein 30-jähriges Bestehen.

Hans J. Wulff begibt sich in die Wachau und widmet sich dem „Mariandl-Lied“. Er zeigt, wie ein Filmlied auch eine identitätsstiftende Funktion bekam. Eine Vielzahl an Filmen hat dazu beigetragen, die Wachau in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg als Urlaubs- und Freizeitregion zu bewerben.

Clemens Hopf verfasste seine 2017 an der Universität Wien abgegebene Masterarbeit über die Herren von Nürnberg-Raabs. Die Burggrafen von Nürnberg bzw. Edle von Raabs stellten die Forschung vor einige Schwierigkeiten, was Verwandtschafts- und Abstammungsverhältnisse betrifft. Mit Konrad II. erreichten die Nürnberg-Raabser in der Zeit ab 1160 einen Höhepunkt und mit seinem Tod in der Zeit nach 1190 auch das Ende.

2019 wird auch 100 Jahre Frauenwahlreicht in Österreich gefeiert. Erich Rabl widmet sich dem Thema in Bezug auf die Stadt Horn und zeigt, dass mit Maria Kohut erst 1929 die erste Frau in den Horner Gemeinderat eingezogen ist.

Informationen: www.daswaldviertel.at

Kuchen für die Kids

Der kleine Prinz sollte Besuch einer Kindergartenfreundin erhalten. Aus diesem Grund schlug die Herzkönigin von, Mann könne doch wieder einen Kuchen backen. Schließlich habe sie auch frische Weichseln mitgebracht. Verzierungselemente gab es auch noch vom letzten Kuchen. Der kleine Prinz war schnell begeistert, stellte aber eine Bedingung: er wolle unbedingt wieder diese Stauzucker-Zitronensaft-Mischung.

Gesagt getan, der Herzkönig suchte nach dem zweiten Rezept, das er durchaus erfolgreich zubereiten kann: man nehme 150g Zucker und mische dies mit 4 Eiern und etwas Salz, mit dem Stabmixer soll das im Idealfall schaumig und hellgelb werden. Anschließend gebe man ein paar Löffel Mehl und geriebene Mandel (oder andere Nüsse) hinzu. Dann kann man etwa 100ml Milch und/oder Cremefresh dazu mischen.  Je flüssiger, desto mehr Mehl/Mandeln kann man beigeben; je dickflüssiger, desto mehr Mich. Dann braucht man eine gut gebutterte Form, in die die Weichseln hinein gegeben werden. Darüber leert man die Teigmischung und bäckt dies bei 180 Grad etwa 30 Minuten. Man kann anstelle von Weichseln auch Kirschen oder Äpfel verwenden. Insgesamt hängen die Zutaten von deren Verfügbarkeit im Kühlschrank ab und die Clafoutis ist insgesamt eher als „Restlkuchen“ zu bezeichnen.

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Der kleine Prinz hat den Kuchen noch mit der Staubzucker/Zitronensaft-Mischung garniert und dann der Kindergartenfreundin serviert. Beide haben sich dann eher anderen kulinarischen Genüssen hingegeben, die Kindergartenfreundin hat zumindest ein Ministückerl gekostet und mit einem (einstudierten?) Lächeln gemeint: „schmeckt gut!“

 

Fotokunst

Der kleine Prinz stolperte im gelobten Land über eine Handvoll Fotos, die der Herzkönig vor langer Zeit bei einem Besuch einer Flugshow angefertigt hat. Der kleine Prinz wollte diese dann nicht nur immer wieder ansehen, sondern auch einmal selbst abfotografieren.

Was dabei herausgekommen ist, wird hier zur Ausstellung gebracht:

 

PS: die nächste Airpower kommt bestimmt….

Neuer Lego-Hubschrauber

Beim letzten Besuch des Herzkönigs im gelobten Land hat der kleine Prinz den mühevoll gebauten Hubschrauber in seine Einzelteile zerlegt. Nach einem kurzen Schrei- und Heulkrampf des Herzkönigs besann sich dieser auf seine Fähigkeiten als Hubschraubkonstrukteur und entwarf sogleich einen neuen Prototypen. Dieser war wieder ganz in schwarz gehalten aber etwas größer dimensioniert als sein Vorgänger, er bot Platz für zwei Piloten und hatte auch einen entsprechend großen Transportraum.

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Die ersten Flugversuche wurden im Garten unternommen, die beiden Piloten haben der Veröffentlichung des Jungfernfluges zugestimmt: zum Video

 

 

 

Hexenkuchen

In der städtischen Bibliothek entdeckte der kleine Prinz neben den üblichen Büchern zu Dinosauriern oder diversen Fahrzeugen auch einen Stapel von Bibi Blocksberg-Heften. Dazu muss gesagt werden, dass der kleine Prinz sehr gerne alte Bibi Blocksberg-Kassetten hört und abends gerne dabei einschläft.

Nun, in diesem Heft aus dem Jahr 2018 entdeckte der kleine Prinz auch ein Rezept eines Kuchens, den er natürlich sofort backen wollte. In Ermangelung wichtiger Utensilien mussten die herzköniglichen Eltern den kleinen Prinzen auf den nächsten Tag vertrösten.

Gesagt, getan: nach dem Einkaufen ging es ans Backen. Die Herzkönigin hat sich vorsichtig ausgesprochen in Sicherheit gebracht, da sie nicht mitansehen kann, wenn ihre Küche mit Mehl und Teig eingedeckt wird. Anders ausgedrückt hätte es die Spurensicherung sehr leicht, anhand der zahlreichen Fingertapser in der Küche die Übeltäter zu entlarven.

So blieb es am Herzkönig, gemeinsam mit dem kleinen Prinzen zu backen. Dieser war gerade bei den schwierigen Passagen ( etwa beim Lesen des Rezeptes) keine große Hilfe, da er sogleich alle Zutaten ausgiebig kosten musste und dementsprechend abgelenkt war.

Nach dem ersten Zuckerschock konnte er erst wieder gegen Ende der ganzen Prozedur, beim Verzieren des Kuchens wieder einsteigen.

SONY DSC Die Hexentorte wurde kurzerhand in eine Vulkantorte umfunktioniert und das Loch, das die Gugelhupfform unweigerlich erzeugte, dann mit Marzipan und Gummizeugs gefüllt.

SONY DSCFür alle die es nachmachen möchten, hier das Rezept:

Man vermische 350g Mehl und 2,5 TL Backpulver in einer Schüssel. Dann verquirle man  250g Butter, 210g Zucker und 2 Packungen Vanilliezucker. Die Masse sollte schaumig werden (beim Herzkönig war es irgendwie gatschig), danach kommen nach und nach 5 Eier dazu. Anschließend kommen wechselweise die Mehlmischung und 120ml Milch hinzu. Das ganze wird in eine gut eingefettete Backform gegeben und bei 175 Grad etwa 50 Minuten gebacken.

Der ausgekühlte Kuchen wird mit einer Mischung aus Staubzucker (200g) und Zitronensaft (3EL) übergossen. Diese zähflüssige Glasur wurde übrigens so ausgiebig vom kleinen Prinzen verkostet, dass der Herzkönig befürchtet hat, bald gar keine Glasur mehr für den Kuchen zu haben.

Auf diese glasierte Kuchenform sollten Marzipansterne gegeben werden. Das Marzipan ließ sich aber nicht wirklich ausrollen und klebte überall, sodass die beiden Meisterbäcker dazu übergingen, es einfach zu reißen und den Kuchen wild zu bekleben. Auf den Kuchen kam noch ordentlich Gummizeug auf Zahnstochern und natürlich eine ausgeschnittene Bibi Blocksberg und ihre Hexenkollegin Arkadia.

 

Rechtschreibung in den Wiener Linien

Eine interessante Bild-Text-Kombination entdeckte der Herzkönig in einer Straßenbahn. Unklar ist, ob sich das Rauchverbotsschild auf die Jugendlichen oder die älteren oder die gebrechlichen Personen bezieht? Gibt es da einen Zusammenhang? Sind Jugendliche keine Personen? Ab wann ist man älter? Wie lange ist man jugendlich? Und fehlt nicht ein Beistrich und ein Ausrufezeichen? Und bitte, kann jemand den Tippfehler überkleben, oder gleich den ganzen Satz!!!

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Räder und Ketten 2019 und die Folgen

Da besucht der Herzkönig ein paar Mal (vermutlich ein paar Mal zuviel) mit dem kleinen Prinzen das Heeresgeschichtliche Museum, zuletzt wieder bei „Räder und Ketten„, und schon weiß das ganze Königreich: der Herzkönig braucht Panzer.

Und so kommt es wie es kommen musste, bei jedem Anlass und bei jedem Staatsbesuch bekommt der Herzkönig einen neuen Panzer als Gastgeschenk. Besonders „Lustige“ schenken dem Herzkönig gar einen Bausatz, der optisch ganz lustig aussieht, aber eben erst mühsam zusammengebaut werden muss. Nur fürs Zusammenbauen sind die Finger des Herzkönigs einfach nicht geschaffen! Seit etwa drei Tagen sitzt der Herzkönig nun vor diesem Bausatz…

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Die Kenner unter den Bastlern kennen vermutlich sofort einen Tiger-Panzer, sodass der Herzkönig – um das Kräftegleichgewicht wiederherzustellen – eindringlich um einen Sherman-Panzer bittet (wenn möglich zusammengebaut!). Aber eigentlich mag der Herzkönig Panzer eigentlich gar nicht – schon allein aus dem Grund, da er ja Zivildiener war. Und wenn schon, dann mag er Flugzeuge, wobei man hier in eine offene Wunde stößt. Seit er für den kleinen Prinzen bei dessen Großeltern immer wieder in den Spielzeugerinnerungen seiner eigenen Kindheit stöbert, ist am dortigen Dachboden alles andere vorhanden, nur eine ganze Reihe Modellflugzeuge ist nicht mehr aufzufinden. Vermisst werden der Erinnerung nach folgende Modelle: F-15, F-18, F-14, F-111, F-117A, JAS-35. Sachdienliche Hinweise werden an die herzkönigliche Amtskanzlei erbeten.

Doch zurück zu Räder und Ketten: heiß wars, laut wars und schön wars.

Erdbeerernte 2019

Fürs herzkönigliche Protokoll: die ersten Erdbeeren wurden in der ersten Juni-Woche gesichtet und sogleich geerntet. Eine Frage drängt sich natürlich sofort auf: Wie lange wird’s 2019 Erdbeeren geben? In die Bilderfolge hat sich noch ein anderes Jubelbild hineingeschummelt. Der schon fast für tot erklärte Kaktus ist wieder auferstanden und blüht sogar.