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Kaulquappen

Einen bleibenden Eindruck bei der Herzkönigin und beim kleinen Prinzen hinterließen die Kaulquappen im Becken vor dem Eingang zum Nitsch-Museum.

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Nach einer schnellen Konsultation verschiedenster wissenschaftlicher Suchmaschinen unterließ es die Herzkönigin schweren Herzens dann doch, ein neues berufliches Standbein als Kaulquappenzüchterin aufzumachen.

 

Die höchste Schaukel

Nach dem Besuch im Museum gings entlang des Dionysosweges zur höchsten bislang entdeckten Schaukel! Und dort durfte der kleine Prinz auch einige Turnkünste auf der Schaukel vorführen, von denen er behauptete, dass sie schwer verboten seien (offenbar meinte er damit Schaukeleinlagen im Kindergarten!).

Auf zum „Nitsch“!

Wir fuhren zum „Nitsch“ in sein Museum in Mistelbach. Der kleine Prinz war relativ schnell bei den Bildern in der großen Halle. Bei den kleinen Bildern verblieb er etwas länger, da hier der kunstsinnige kleine Prinz mit gewagten Thesen aufwarten konnte. Er war sich nämlich ziemlich sicher, dass bei einem der Bilder der Künstler Nitsch Hilfe von einem Kindergartenkind bekommen haben musste. Diese Erkenntnis wird noch für viel Diskussion innerhalb der kunsthistorischen Zunft sorgen.

Einige Kunstfreuden blieben dem kleinen Prinz verwehrt: ein Raum mit Einblicken in seine Aktionen war nämlich erst für 16-jährige freigegeben. Ein anderer Raum mit Leuchtinstallationen wurde aber noch ausgiebig für Schattenspiele genutzt.

Straßengraffiti: hier regiert der ?

Der Herzkönig entdeckte – just als sein Lieblingsverein diesjähriger Vizemeister wurde – eine Parole auf der Straße. Unklar blieb ihm, ob hier jemand geübt hat, vielleicht noch das eine oder andere Problem mit der Rechtschreibung besteht und die Sommerschule doch dringend notwendig ist. Es könnte natürlich auch sein, dass der Herzkönig die Sprache der Straße verlernt hat – da er sich ja nur noch auf Kinderspielplätzen aufhält…

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Noch ein Nachtrag der herzköniglichen Fotografen, denn es tauchten noch weitere Variationen auf:

Eierschwammerl

Der kleine Prinz und der Herzkönig haben die Eierschwammerlsaison im Waldviertel höchstselbst eröffnet.

Der rasende Reporter

Hört der kleine Prinz einen Hubschrauber übers Haus fliegen, so klebt er am Fenster. Sieht er ein Rettungsauto schreit er „ich hab’s zuerst gesehen“ und gibt es einen Feuerwehreinsatz zu sehen, ist er schon in seinem Element. Und natürlich ist er kein Schaulustiger, sondern ein rasender Reporter!

Buchprojekt Johann Haider

Zum 100. Geburtstag wird eine Biographie des Waldviertler Politikers Johann Haider erscheinen, die derzeit im Rahmen eines Projekts am Institut für Geschichte des ländlichen Raumes entsteht. Erfreulich, dass hier auch ein Aufsatz Beachtung findet, der vor 10 Jahren in den Waldviertler Biographien erschienen ist und der im Volltext zur Verfügung steht.

2011 fanden einige Vorträge anlässlich von Buchpräsentationen statt: Schloss Rosenau und Zwettl.

Transformer

Der kleine Prinz hat beschlossen, dass  zwei Lego-Autos eigentlich Transformer seien und hat kurzerhand mit dem Umbau begonnen.

 

 

Erster Ferientag

Und was macht der kleine Prinz: er „muss“ arbeiten. Also sitzt er da und schreibt, was genau das bleibt den herzköniglichen Eltern unerschlossen. Allerdings überlegen sie, das Babyphon wieder Tag und  Nacht anzustellen… irgendwie hat sie die Stelle mit dem „Fluchtfahrzeug“ stutzig gemacht.

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Neue Ausgabe der Zeitschrift „Das Waldviertel“ zu Wahlergebnissen in Österreich und Tschechien in der Zwischenkriegszeit

Thomas Hoffmann analysiert die Wahlen in den „13 Gemeinden“ in Österreich und der Tschechoslowakei in der Zwischenkriegszeit. Dieses Gebiet, das in Tschechien als „Vitorazsko“ bekannt ist, kam erst im Jahr 1920 nach er Unterzeichnung des Vertrags von Saint Germain zum tschechoslowakischen Staat. Das führte dazu, dass in den „13 Gemeinden“ die österreichischen Wahlen zur Konstituierenden Nationalversammlung vom 16. Februar 1919 stattfanden, danach jedoch Wahlen innerhalb des tschechoslowakischen Staates. Einleitend stellt er das Parteiensystem in den beiden Ländern dar, in Österreich waren die größten Parteien die Sozialdemokratische Arbeiterpartei und die Christlichsoziale Partei. In der Tschechoslowakei gab es ebenfalls Parteien aller politischen Richtungen wie auch solche, die nach ethnischen Kriterien aufgespalten waren (etwa tschechische, slowakische, deutsche und ungarische Parteien). In seiner Analyse konnte er eine Kontinuität – etwa in Form einer Dominanz des linken Parteispektrums – feststellen.

Einen Blick auf die Archivalien des Gymnasiums Horn wirft Rudolf Malli. Schulen des Bundes, der Länder und Gemeinden sind grundsätzlich nicht verpflichtet, ein Schularchiv zu führen. Ein solches Unterfangen lohnt sich allerdings allemal, da doch eine Fülle an Amtsschriften, Unterlagen und Sammlungsstücken im Laufe der Geschichte einer Schule anfallen. Dieser Fundus steht somit für Ausstellungen, Präsentationen oder Festschriften anlässlich von Jubiläen zur Verfügung. Malli plädiert in diesem Sinn für die Schaffung eines Kustodiates mit einer entsprechenden Abgeltung.

Hermann Maurer widmet seinen Beitrag zu Oberflächenfunden aus jungsteinzeitlichen Siedlungen des östlichen Randgebietes des Waldviertels Friedrich Berg anlässlich seines 90. Geburtstages. Aus Mold stellt er furchenstichverzierte Gefäßreste vor, aus Strögen etwa eine notenkopfverzierte Scherbe und aus Reikersdorf (Bezirk Hollabrunn) ein Kupferbeil.

Das Schloss Felling in der Gemeinde Gföhl, das Beate Ponsold beschreibt, befindet sich an der nördlichen Ortseinfahrt des Dorfes Felling. Das heutige zweigeschoßige Gebäude hat seinen Ursprung im frühen 14. Jahrhundert und erlebte neben verschiedenen Besitzern auch Einstürze, Brände, Umbauten, Erweiterungen sowie Aufstockungen.

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Waldviertler Kulturberichte ergänzen das 96 Seiten starke Heft (2/2020).

Ein Heft der Zeitschrift „Das Waldviertel“ kostet 8 Euro und ist unter www.daswaldviertel.at zu beziehen.