Erdbeerenernte im November: wie viele werden es noch?

Ein Wühlen im Erbeerkisterln vor dem Fenster und es bestätigt sich: die heurige Erdbeerernte ist noch lang nicht vorbei!

Über die Erdbeeren im Oktober hat der Herzkönig bereits ausführlich berichtet: mit Spannung wird erwartet, wie viele Erdbeeren jetzt noch rot werden? Der Herzkönig wird hier den aktuellen Stand veröffentlichen.

Am 4.11 wurden 2 rote entdeckt und vom kleinen Prinzen unverzüglich verspeist. Die Herzkönigin – anfangs noch skeptisch, ob die nicht richtig sauer sind – war entzückt, sie waren süß.

Am 9. 11 wurden noch 3 weitere entdeckt, die Verkostung folgte prompt durch den kleinen Prinzen am Wochenende!

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Mehr wurden es leider nicht mehr, ein plötzlicher Anflug von Schnee am 19. November hat die restlichen Erdbeeren eingefroren. Schaun wir mal, ob wir sie im Frühjahr auftauen können.

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Handytrendsetter?

Nach einem wochenendlichen Besuch im „gelobten Land“ kann der Herzkönig berichten: er ist nicht alleine und offenbar ist ein neuer Trend zu beobachten.

Doch von vorn: bei einem Treffen mit alten Bekanntschaften zückte doch einer sein vorsintflutliches „Old-school-Handy“ und war nach dem Telefonat sichtlich irritiert, dass ihn keiner mit Worten wie „das soll ein Handy sein“ oder „a so eines hatte ich auch vor 15 Jahren“ ansprach. Stattdessen legte jeder der Runde sein „aktuelles“ Handy auf den Tisch:

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Man fühlte sich wie in alten Zeiten, denn es war kein einziges Wischerhandy dabei! Die gezeigten Handys mögen für eine wirkliche Revolution am Handymarkt vermutlich zu wenig repräsentativ sein, allerdings ein Trend scheint sich abzuzeichnen!?

Der Herzkönig hat über seine Neuerwerbung jedenfalls an anderer Stelle ausführlich berichtet, im Übrigen: den alten Klingelton hat er bis heute nicht überspielen können.

Egal: der Nostalgie wegen sei hingewiesen: das erste Handy war auch ein Nokia 6110 aus dem Jahr 2000, in Erinnerung blieb auch das spätere Siemens C55, von dem der Herzkönig mehrere besaß und die als Ersatzteillager fungierten – bis eben keine Ersatzteile mehr übrig waren…

 

 

…doch noch geschafft

Der Herzkönig hat nach dem medialen Echo um die Herzkönigin keine Kosten und Mühen gescheut, um ihr ebenbürtig zu werden! Die Schleimspuren vor den Türen der Redaktionen des Landes sind immer noch deutlich sichtbar.

Es war mühsam, aber er hat es letztendlich geschafft, sich in einen Beitrag einer Tageszeitung irgendwo in der Mitte reinzuschummeln. Das Zitat wurde zwar nicht autorisiert, allerdings kann sich der Herzkönig (Elterndemenz sei dank) auch nicht mehr erinnern, etwas zu diesem Thema gesagt zu haben:  zum Presse-Artikel

 

 

Kemptner Skurilitäten…

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Neben der Schönheit der Region gab es bei unserem Aufenthalt auch allerlei zu entdecken, das zum Staunen oder Schmunzeln anregte.

Bei der Kinderstadtführung in Kempten wurde  die unterirdische Erasmuskapelle besucht, die erst vor wenigen Jahren entdeckt wurde. Der darin gezeigte Film konnte nicht nur den Raum gekonnt in Szene setzen, sondern auch ein Gefühl für die Entstehung der Stadt geben. In der gleich daneben liegenden St. Mang-Kirche wurden wir auf eine Besonderheit aufmerksam gemacht, nämlich, dass man in den Kirchenbänken die Blick- und Sitzrichtung wechseln konnte. Wenn der Pfarrer im Mittelteil auf der Kanzel predigte, so konnten die vorderen Reihen ihre Bänke „umdrehen“ – die Rückenlehen waren verstellbar – und sich somit auch nach hinten wenden.  Warum aus dem Hl. Magnus ein „Mang“ wurde blieb mir allerdings schleierhaft.

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Am Weg zur Kirche fanden wir gleich einige interessante Geschäfte. So gibt’s ein Kaffeehaus, das Kaffee, Schokolade und Wein kombiniert…

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Dann kann man in besonders lustigen Zimmern übernachten:20180819_121348188_iOS

Überhaupt versprüht die Kleinstadt internationales Flair!

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In den Gassen finden sich zahlreiche esoterische Geschäfte und auch die Finanzplaner planen und beraten ganzheitlich. 20180819_121601913_iOS

Warum nur am Männer-WC nicht geraucht werden darf, bringt vermutlich sogar einen Nichtraucher in Versuchung, unter dem Vorwand, ein dringendes Rauchbedürfnis zu haben, das Damen-WC aufzusuchen.

Und dass das dortige „unser Bier“ offensichtlich von Kindern für Kinder gemacht wird, erfreut und erstaunt zugleich.

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Endlich Urlaub: die Fahrt ins Allgäu

Der Herzkönig war in letzter Zeit oftmals in Erklärungsnotstand: warum man als Urlaubsdestination gerade das Allgäu ausgesucht habe und warum man denn „campen“ gehe. Frage eins ließ sich wirklich schwer beantworten: die Herzkönigin beharrt darauf, dass es Ihre Idee gewesen sei, immerhin sei das Legoland in der Nähe. Der Herzkönig begründet seinen Zugang damit, dass er sehr gerne die Kriminalromane der Autoren Klüpfel und Kobr liest, die eben dort spielen. Die zweite Frage lässt auf eine sprachliche Unzulänglichkeit des Herzkönigs schließen, offenbar verschluckte er den Urlaubsort „Kempten“ derart, dass der Zuhörer unweigerlich „campen“ verstehen musste.

Nachdem der Urlaubsort und das Zuhause im dortigen JUFA-Hotel ausgesucht war, ging es ans Packen und an die Abfahrt. Die Anreise verlief problemlos, bis kurz vor der Grenze der Autoverkehr zu stocken begann. „Stau“ vor der Grenze, das war doch etwas aus vergangenen Tagen. Grenzkontrollen sollten eigentlich ein Relikt dieser Vergangenheit sein, abgelöst durch die vier Freiheiten, zu der eben auch die Reisefreiheit gehört. Aber vermutlich ist das, was der Herzkönig in der Schule gelernt hat, doch nur graue Theorie und hat mit dem richtigen Leben nichts zu tun.

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Der Herzkönig erinnerte sich an die damaligen Verkehrsdurchsagen zu den stundenlangen Grenzwartezeiten in den Sommerferien. Es gibt Sie nun also wieder: die Grenzkontrollen. Voller Respekt fiel er in frühere Muster – damals, vor 1989, als die Pulsfrequenz nur beim Anblick des Eisernen Vorhangs in die Höhe schnellte. Sogleich fragte er sicherheitshalber: „haben wir alle Pässe mit?“ Sofort wurden diese zurechtgelegt und der Herzkönig richtete sie sogleich zurecht, eingeschlagen wurde die Seite mit den Fotos – damit der Grenzbeamte sie sogleich erkennen und die Identität der Reisenden feststellen konnte.

Allerdings, in der Grenzhütte saßen zwei Uniformierte, die keinerlei Interesse an Passkontrollen hatten, sondern einfach nur dasaßen und Stau produzieren.

 

Urlaub bei den Großeltern

Im August ist der Kindergarten für einen Monat lang geschlossen. In Ermangelung ausreichender Urlaubszeit der Eltern verbringt der kleine Prinz jedes Jahr eine Woche bei den Großeltern im „gelobten Land“.

Der kleine Prinz hat zur Sicherheit die gesamte Briobahn eingepackt – es könnte ja die Spielzeugnot ausbrechen – und dann gings los. Angekommen musste der Herzkönig erst einmal kräftig schlucken, als er die Aufregung des Tages erfuhr. Der Opa hatte nämlich in der nachbarörtlichen Apotheke Hausverbot erhalten. Das hatte der Herzkönig in seinen besten pubertären Zeiten nicht geschafft – er ist zwar manchmal ob seines Auftretens in eine Disco nicht hineingekommen, aber rausgeworfen wurde er nie. In der Sache gings um eine verweigerte Rücknahme eines rücknahmepflichtigen Blutdruckmedikaments. Die Wogen hatte dann aber die Herzkönig-Mutter wieder geglättet: man kann nun wieder einkaufen, aber das Klima gleicht jenem im Kalten Krieg. Der Herzkönig überlegte kurz, ob denn die Großeltern der richtige Umgang für den kleinen Prinzen wären, entschied sich dann aber doch dafür, ihn alleine bei ihnen zu belassen. Immerhin ist aus ihm selbst auch etwas geworden.

Der kleine Prinz konnte sich in der Woche nach Herzenslust austoben: mit den alten Spielsachen des Herzkönigs spielen (die Playmobil Ritterburg und das Piratenschiff…), im Garten herumtoben, in der Sandkiste spielen, auf ein Eis gehen und natürlich bei der Ernte von Ribisln und Erdbeeren mithelfen. Das tägliche Highlight war das morgendliche Einkaufen beim Bäcker. Schon bei der Rückfahrt wurde das erste Kipferl verputzt. Jeden Abend berichtete der kleine Prinz von den täglichen Aktivitäten: Voller Stolz berichtete einmal darüber, dass eine kleine Maus in den Brunnen gefallen war und sie diese retten mussten. Die Rettungsaktion war übrigens erfolgreich.

Neben all diesen tagesfüllenden Aktivitäten blieb sogar noch Zeit, um im Wald nach Eierschwammerln zu suchen, und wie man sieht: mit Erfolg.

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Ferien – was tun mit dem kleinen Prinzen?

Sommer: der kleine Prinz hat eine Auszeit vom Kindergarten. Die Ferien dauern gottlob nur etwa ein Monat, aber auch diese Zeitspanne will überbrückt werden. Der Herzkönig hatte die Idee, dass der kleine Prinz doch in dieser Zeit einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen könnte. Da hätte er etwas zu tun und könnte darüber hinaus mithelfen, das Familieneinkommen aufzubessern.

Nur welche Jobs kommen für einen Dreijährigen in Frage: ein gewisses Talent zum Alleinunterhalter (für sich selbst hat er schon die Bezeichnung „Schmähtandler“ akzeptiert) hat er ja, somit könnte man ihn im Prater oder am Jahrmarkt unterbringen. Allerdings könnte er auch schon Managementseminare geben, zum Thema „Nein-Sagen“ und „niemals müde“ oder „wie hält man den eigenen Energielevel dauerhaft hoch“. Dann könnte er noch einen Ratgeber für Gleichaltrige schreiben: „Loslassen – vom Schnuller bis zum Flascherl“. Aber auch der kirchliche Dienst ist nicht zu unterschätzen. Der Herzkönig selbst hat seine ersten Einkünfte als Ministrant erzielt: steuer- und sozialversicherungsfrei.

Nach diesen ersten Überlegungen kam auch die Herzkönigin ins Spiel und sie bestand darauf, dass der kleine Prinz doch ein ehrwürdiges Gewerbe erlernen solle. Die handwerkliche Geschicklichkeit des jungen Mannes möge bestmöglich unterstützt werden. Also begab sich der Herzkönig auf die Suche nach qualifizierten Berufsbildern und er wurde doch tatsächlich in der unmittelbaren Nähe fündig.

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In einer alten Fabrik soll der Kleine Prinz das Handwerk des „Kugelschreiberzusammenbauers“ erlernen und ausüben. Ein solches Handwerk wird wohl nie aussterben, kann dann auch als „home-office“ ausgeübt werde und wenn man ein paar Kindergartenfreunde einlädt, dann kann man eine eigene Produktionsstraße aufbauen. Nun gilt es, die Bewerbungsunterlagen zusammen zu stellen und ehestmöglich in der Chefetage vorstellig zu werden. Der Herzkönig wird über den weiteren Verlauf berichten!

 

 

Freizeit für den Herzkönig – was tun?

Der Herzkönig hatte einige Tage wirkliche Freizeit, denn die Herzkönigin packte den kleinen Prinzen und fuhr in den Urlaub. Um einseitige Interpretationen vorzubeugen sei gesagt, der Herzkönig tue dies ebenso, um auch der Herzkönigin einige freie Tage zu gönnen.

Zwar hatte der Herzkönig in dieser Freizeit einiges von einer Todo-Liste zu erledigen, er hatte dann aber doch noch Zeit für sich selbst. Und diese wollte er natürlich mit dem Schauen der Fußball-WM verbringen. Da der königliche Hauswirt geschlossen hatte, begab er sich außerhalb des Königspalasts auf die Suche nach einer Lokalität, die er auch alsbald fand. Auch das Eingangsschild schien verlockend, alle Spiele werden gezeigt.

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Allerdings musste der Herzkönig feststellen, dass mit den „Spielen“ im Lokal keine Live-Übertragungen gemeint waren, sondern durchaus körperliche Freuden, das hätte dem Herzkönig eigentlich auffallen müssen, hätte er den Blick nach oben gerichtet und nicht nach unten zum „WM-Eye-Catcher“.

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Resigniert zog er sich wieder in die königlichen Gemächer zurück und warf den eigenen Fernseher an. Dann erreichte ihn der Anruf eines verwandten Herzogs, der ihn zum Kartfahren einlud. Da ließ sich der Herzkönig nicht lange bitten und schon saß er hinter dem Lenkrad. Nach zwei Rennen konnte er den elften von 23 Rängen belegen.

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Mit Ursachenforschung für das mittelmäßige Abschneiden kann sich der Herzkönig nicht mehr beschäftigen, denn die Herzkönigin ist schon wieder auf der Rückfahrt und der Herzkönig damit beschäftigt, die königlichen Gemächer wieder wohnlich zu gestalten.

„So werma kane Freind….“ – Foodora & me

Die herzkönigliche Familie hat mangels Muße selbst zu kochen eine (erste) Bestellung bei foodora abgeschickt. Um 10:44 erreichte die Amtskanzlei die Rückbestätigung: „ausgezeichnete Wahl! Mache es Dir gemütlich, Dein köstliches Essen von […] ist auf dem Weg zu Dir.“ Die Bestellung sollte pünktlich um 12 Uhr geliefert werden und die königliche Familie tat wie ihr geheißen und machte es sich gemütlich.

Kurz vor 12 Uhr wurde der kleine Prinz noch schnell mit Tischeindeckungsarbeiten beschäftigt und schon bald knurrten die ersten Mägen. Als eine Viertel Stunde nach 12 Uhr noch immer niemand an der Tür klingelte, wurde sowohl Herzkönigin als auch der Herzkönig nervös. Fieberhaft wurden die Handys nach Nachrichten durchsucht, schließlich musste der Herzkönig sogar noch einmal seinen Computer hochfahren und siehe da, foodora hat geschrieben, zwei Minuten vor der vereinbarten Lieferzeit: „Deine Bestellung wurde abgelehnt“. Dem Herzkönig stockte zweimal der Atem, einmal wegen der unartigen Du-Anrede, und dann wegen der Message.

Nach einer Minute Beruhigungsatmen (das hatte er im Hypnobirthing-Kurs gelernt) las er weiter: „es tut uns leid, deine Bestellung kann leider nicht geliefert werden. Wir werden Dir Dein Geld umgehend zurück erstatten.“ Immerhin tat es Ihnen leid… aber richtig mitfühlend bzw. ehrlich gemeint war das nicht. Auch ein weiterer vermeintlicher Trost war wenig hilfreich: „Hast Du Lust stattdessen ein anderes Restaurant auszuprobieren? Wer weiß, vielleicht entdeckst Du ja Dein neues Lieblingsgericht.“

Der Herzkönig verzichtet – trotz immerwährender Immunität – auf einen Gefühlsausbruch in Worten, es sei nur soviel angedeutet: es wird kein neues Lieblingsgericht dort geben… Und mit dem Strafrecht mag der Herzkönig heute nichts zu tun haben; da schon eher mit Urheber- oder Verwertungsrechten. Für den am Gefühlsleben seines Herzkönigs interessierten Leser sei auf eine Ausschnitt aus einem Donald Duck-Comic verwiesen. 

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Es brauchte am Nachmittag vieles, um dieses Ärgernis zu verdauen… Eis & Schokolade taten ihr Bestes.

Wien bei Regen

Der Herzkönig stapfte heute von der Stadtmitte durch die Freyung in Richtung Ring. Aus nicht erklärbaren Gründen war der königliche Fuhrpark just an diesem Regentag nicht verfügbar und somit musste der Herzkönig durch die Stadt stapfen – und das bei strömendem Regen!

Im Schottenhof wollte er einen Torbogen für sich nutzbar machen, um sich schlicht ein wenig unterstellen zu können, … doch auch dieser Platz war schon belegt – offenbar war das grausliche Regenwetter auch diesem Entenpärchen zu viel!

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