Der Herzkönig nahm sich in diesem Jahr das Horoskop besonders zu Herzen, das eindringlich vor jeglichem Feiertagswirbel warnte:
Aus diesem Grund ersuchte er die herzkönigliche Amtskanzlei um ein entsprechendes Feiertagsprogramm und somit …
…. genoss er die morgendlichen Himmelsfarben:
… bewunderte Christbaumkreationen, darunter auch die größte Christbaumkugel (des Nepomuk-Vogl-Platzes):
…schlenderte allein durch einen eingeschneiten Christkindlmarkt:
… und feierte sichtlich entspannt das Weihnachtsfest, etwas irritiert von einem „Geschenk“, das wohl einem „Auftrag“ gleichkam, einen weiteren Digitalisierungsschritt (zum Wohle der Familie) zu setzen:
Aber diesen Einstieg in die digitale Welt verschiebt er auf 2024 und freut sich zwischenzeitlich auf das angekündigte Fernsehprogramm. In diesem Sinn Prosit Neujahr!
Thomas Winkelbauer bietet in seinem Beitrag einen Überblick über die Geschichte der Stadt Horn im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit. Horn war in dieser Zeit eine kleine Ackerbürgerstadt. So gut wie alle Bürger betrieben eine Landwirtschaft und erzeugten die für ihren Haushalt benötigten Nahrungsmittel teilweise selbst. Ab dem späten 16. Jahrhundert kam mit den Zünften auch die Herstellung gewerblicher Produkte hinzu und man betrieb in unterschiedlichem Umfang Handelsgeschäfte.
Die Entwicklung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzens der Franz-Josefs-Bahn seit 1995 skizziert Nicolas Neumeister. Der Artikel ist eine Kurzfassung seiner Vorwissenschaftlichen Arbeit, mit der er den „Waldviertel Preis 2022“ des Waldviertler Heimatbundes (WHB) erhielt. Die Bahnstrecke wurde von einer einstigen internationalen Hauptbahn zu einer Strecke von nahezu ausschließlicher regionaler Bedeutung reduziert. Dies erfolgte trotz der zunehmenden Verbesserungen im Fahrplan bzw. des zunehmenden Güterverkehrs.
Mit der sogenannten Teufelskirche von Wetzlas beschäftigt sich Rudolf S. Zappe. Er stellt diesen bemerkenswerten und sagenumwobenen Gartenpavillon vor und verbindet dies mit einem dringenden Appell, dieses jahrzehntelang vernachlässigte Objekt zu sanieren – solange dies noch möglich ist.
Andreas Gamerith stellt in seinem Beitrag zur Malerei des Spätbarocks im Zisterzienserstift Zwettl die Kulissenkrippe von Joseph Schitz vor. Diese konnte 2014 restauriert werden und stellt eine annähernd vollständig erhaltene Barockkrippe dar. Insgesamt hat sich diese Krippe – so der Autor – einen malerischen Reiz und Charme bewahrt.
Einen Rück- und Überblick über die Veranstaltungen im „Ersten österreichischen Museum für Alltagsgeschichte“ gibt Friedrich Polleroß. Neben der Ausstellung „Biegler & Robitschek. Jüdische Familiengeschichten“ gab es auch Veranstaltungen zum Umbruch in allen Lebensbereichen in der Nachkriegszeit. Symbolisch zeigt ein Bild das letzte Pferd in der Landwirschaft in Neupölla um das Jahr 1975.
Markus Holzweber gratuliert dem Urgeschichtler und Heimatforscher Hermann Maurer zum 75. Geburtstag, Anton Distelberger dem Verleger und Verlagsleiter der Bibliothek der Provinz, Richard Pils, zum 77. Geburtstag. Kulturberichte aus dem Waldviertel, Buchbesprechungen und die Mitteilungen des WHBs runden das 112 Seiten starke Heft ab.
Der 72. Jahrgang der Zeitschrift „Das Waldviertel“ umfasst vier Ausgaben mit insgesamt 496 Seiten. Ein Heft der Zeitschrift „Das Waldviertel“ kostet 8 Euro. Ein Bezug ist über die Website www.daswaldviertel.at möglich.
Noch ein paar Tage gibt es noch die Möglichkeit, das Adventkalenderhaus in Hernals zu bestaunen. Man findet es abends hell beleuchtet entlang der 9er-Strecke zwischen Elterleinplatz und Kreuzgasse.
Der Herzkönig versuchte sich in der Baumkuchenproduktion. Die einzige Schwierigkeit war, eine geeignete Unterlage für den Nudelwalker mit dem Baumkuchenteig zu finden. Und, je enger man den Teig wickelt, desto besser hält er und hängt nicht durch.
Beim ersten Schneefall in Wien begaben sich der kleine Prinz und der Herzkönig höchstselbst ins Freie um einen Schneemann zu bauen.
Dies gelang eindrucksvoll! Hinzu gesellten sich dank einiger mithelfender Kinder noch ein paar andere Schneemenschen.
Nach getaner Arbeit machte der Herzkönig später noch eine Inspektionsrunde mit dem Wachhund.
Am nächsten Tag endete der Spaziergang des Herzkönigs abrupt. Blankes Entsetzen war ihm ins Gesicht geschrieben, denn die gesamte Schneefamilie war weg. Sofort nahm die herzkönigliche Kriminaleinheit für Schneeverbrechen die Ermittlungen auf. Allerdings: sie fanden keine Reste eines Schneehaufens. Somit schlossen sie eine mutwillige Zerstörung aus.
Es fanden sich lediglich eine Vielzahl an unbestimmbaren Fußspuren. Wurden die herzköniglichen Schneeskulpturen also abtransportiert oder haben sie Füße bekommen und sind weggelaufen?
Hinweise über den Verbleib dieses einmaligen Zeugnisses herzköniglicher Schaffenskraft nimmt die Amtskanzlei gerne entgegen.
Die herzkönigliche Familie unternahm – bevor wieder ein Tauwetter einsetzt – einen Ausflug ins Waldviertel. Neben Iglu- und Schneeburgbauen stand auch noch Rodeln am Programm.
Noch schnell die letzten Korrekturen angebracht und bald wird der Aufsatz in Band 153 der Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien erscheinen. Dieses Buch beschäftigt sich mit Wissenschaftlichen Gesellschaften.
Thomas Winkelbauer und Markus Holzweber stellen in diesem Buch den Verein Waldviertler Heimatbund (WHB) als Plattform für regionale Heimatforschung vor. Der Verein betreibt, ermöglicht und fördert die Erforschung des Waldivertels, betreibt eine Bibliothek, organisiert wissenschaftliche Tagungen und veröffentlicht Forschungsergebnisse. Im Verein leisten engagierte Laienforscher ebenso ihren Beitrag wie ausgebildete Wissenschaftler. Der Schwerpunkt der Tätigkeit besteht darin, die Ergebnisse der regional- und heimatkundlichen Forschung zu veröffentlichen. Dies geschieht in Form einer Zeitschrift („Das Waldviertel“) und in Form einer Buchreihe („Schriftenreihe des WHB“), in der bislang 62 Bücher erschienen sind. In diesem Beitrag wird der Verein „WHB“ als Beispiel einer Plattform für regionale Heimatforschung vorgestellt.
Nun, da waren sie wieder… die Herbstferien. Diesmal verschlug es die Herzkönigliche Familie für ein paar Tage nach Tschechien, ins Aqualand Moravia in Pasohlávky.
Kurz zusammengefasst: Die Therme ist schnell von Wien mit dem Auto zu erreichen, ob man eine Vignette braucht, darüber lässt sich streiten. Navi sagt ja, der freundliche Herr nach der Grenze beim Verkaufsstand sagte nein. Also nein.
Dort angekommen bezogen wir unser Zimmer in einem kleinen Häuschen außerhalb der Therme. Frühstück und Abendessen wurden in einem kleinen Raum mit etwa 12 Tischen eingenommen: Klein aber mit Charme und ausgezeichneter Küche. In der Therme gab es viele Rutschmöglichkeiten für die Kinder und ausreichend Entspannungsmöglichkeiten für die Erwachsenen. Auch die Speisen (und erst die Süßspeisen) im Thermenrestaurant waren ein Gedicht. Im Winter ist der Outdoorbereich zu, die großen Rutschen machen aber auch Lust, mal im Sommer vorbeizukommen. Aussicht auf den See und die weißen Berge ist schön, getrübt aber etwas durch die nie stillstehende Straße zwischen Brünn und Wien. Kultur gabs auch. Das angrenzende Museum brachte uns die alten Römer näher, die dort ein Militärspital errichtet haben.
Die Rückfahrt hat etwas länger gedauert, da auf österreichischer Seite eine Art Grenzkontrolle – auf eine Spur verengen und dann durchwinken – abgehalten wurde, die für einen Stau von Mikulov bis zur Grenze gesorgt hat.