Die herzkönigliche Familie trat erstmals auch mit dem herzköniglichen Hundezuwachs zu den Halloweenfeierlichkeiten auf.




mei hompeitsch – was als papablog begann…
News und Stories vom Herzkönig, der Herzkönigin und dem kleinen Prinzen
Die herzkönigliche Familie trat erstmals auch mit dem herzköniglichen Hundezuwachs zu den Halloweenfeierlichkeiten auf.




Ob der Herzkönig Roland Girtlers „10 Gebote der Feldforschung“ beherzigen wird? Ein spannendes Gespräch über Gott und die Welt war es allemal. Der Ertrag des Gesprächs sollte im nächsten Waldviertelheft nachzulesen sein. Vielleicht hilft dazu das 10. Gebot: „Du musst eine gute Konstitution haben, um dich am Acker, in stickigen Kneipen, in der Kirche, in noblen Gasthäusern, im Wald, im Stall, auf staubigen Straßen und auch sonstwo wohl zu fühlen. Dazu gehört die Fähigkeit, jederzeit zu essen, zu trinken und zu schlafen.“

Somit, eine gute Nacht!
Eineinhalb Jahre Arbeit an Abenden und Wochenenden Nun konnte die Bilderchronik für Strasshof an der Nordbahn präsentiert werden.

Zur Nachschau: ein Video der Buchpräsentation
Zum Nachlesen: https://www.noen.at/gaenserndorf/festakt-strasshofer-bilderchronik-ist-erschienen-388451649
Ab der Mitte des 17. Jahrhunderts siedelten sich im Waldviertel Papiererzeugungsbetriebe an und so entstanden Papiermühlen in Rosenburg am Kamp (um 1660), in Kautzen (um 1670), in Raabs an der Thaya (vor 1690) und in Oberbrühl bei Weitra (1697). Der Kremser Stadtarchivar Daniel Haberler-Maier widmet sich in seinem Beitrag der Papiermühle in Rehberg. Sie wurde von 1703 bis 1852 betrieben. Heute noch kann Papier aus der Rehberger Mühle vor allem bei Verwaltungsschriftgut nachgewiesen werden.
Josef Haidvogl setzt sich mit der Frage auseinander, ob es denn einen typischen Waldviertler Familiennamen gibt. Im Besonderen begibt er sich auf die Suche nach der Bedeutung des Familiennamens „Haidvogl“. Wenn seine Überlegungen stimmen, so wäre Haidvogl vielleicht einer der ältesten Berufsnamen.
Über die Wallfahrt zum „Blauen Herrgott“ von Kirchschlag im Bezirk Zwettl berichtet Hermann Maurer. Er präsentiert aus seiner Sammlung drei Bilder aus dem 19. Jahrhundert. Ein Bild eines Gebetszettels zeigt auch, dass ein damals bedeutender Verlag bereit war, Andachtsbilder für die Kirchschlager Wallfahrt herauszugeben.
„Auf leiser Sohle überraschend schnell“. Diesen Titel würde man nicht für einen Beitrag über Schnecken vermuten. Alexander und Peter L. Reischütz behandeln das Auftreten der Gefleckten Weinbergschnecke. Diese gilt in der Europäischen Union nicht als eingeschleppte Tierart, wird aber weltweit als Schädling gefürchtet. In Österreich wurde ihre Ankunft und ihre Ausbreitung weitgehend ignoriert. In Horn hat diese Schneckenart ihr Verbreitungsgebiet innerhalb von drei Monaten um fast 300 Meter erweitert – „überraschend schnell“.
Walpurga Oppeker beschäftigt sich mit dem Kalvarienberg zu Eggenburg. Sie bettet das Ensemble in das Geschehen der Zeit ein. So ist die Heiliggrabkapelle ein damals weit verbreiteter Nachbau des Heiligen Grabes der Grabeskirche in Jerusalem. Der Kreuzweg hat aber schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts an Bedeuutung verloren, als mit der Aufforstung des Berges die touristische Nutzung in den Vordergrund rückte. Heute sieht man durch die Bewaldung des Berges nur noch die ersten Stationskapellen und der alte Weg ist durch die Bahntrasse unterbrochen.
In einem Nachruf gedenkt Reinhard Preissl dem verstorbenen Lehrer, Bürgermeister und Heimatforscher Werner Neuwirth. Er arbeitete in zahlreichen Initiativen und Vereinen mit, im Kultur- und Museumsverein, bei der Waldviertel Akademie, der Arbeitsgemeinschaft „Pro Waldviertel“ und beim Waldviertler Heimatbund. Kulturberichte aus dem Waldviertel, Buchbesprechungen und die Mitteilungen des WHBs runden das 128 Seiten starke Heft ab. Ein Heft „Das Waldviertel“ 3/2023 kostet 8 Euro. Ein Bezug ist über die Website www.daswaldviertel.at möglich.

Der Herzkönig hat gekocht. Dementsprechend sieht es danach in der Küche aus. Aber, einem Erpfi sei dank, die Herzkönigin kann ihm dafür nicht lang böse sein.

PS: genutzt hat es aber wenig, die Küche musste er – so gut es halt geht – selber zusammenräumen.
Also. Hauptschule – geschafft! Tanzkurs – so lala. Matura – geschafft! Führerschein – geschafft! Studium – geschafft.
Jetzt scheitert der Herzkönig kläglich bei einer vermeintlich einfachen Mathematikaufgabe in der dritten Volkschulklasse.

Lässt sich diese Fragestellung sinnvoll erklären? Was ist ein Einer? Es ist wohl kein Einser, sondern eine Einerstelle. Aber wie kann eine Stelle dreimal so groß wie ein Hunderter sein? Und wie kann etwas um 8 größer sein als der Zehner? Der Herzkönig betrachtet jetzt schon mehrere Stunden einen Zehner aus seinem Geldbörsel und wird nicht schlauer.
Vielleicht ist diese Frage keine mathematische, sondern eine hoch philosophische?
Nun, da der Herzkönig keine Hofmathematiker mehr beschäftigt (seit es ChatGPT gibt) ist er leider ausschließlich auf diese Maschine angewiesen. Und auch diese ist gescheitert:

Erst beim Zusammenbauen eines Mitbringsels aus dem Kurzurlaub nach Deutschland fiel es dem Herzkönig wieder ein. Eine Urlaubserinnerung wurde vollkommen vergessen.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Ja, die herzkönigliche Familie zog es ins Legoland. Kurz zusammengefasst: Nettes Areal, viele Spielplätze. Zwei Tage im Legoland waren ausreichend, um auch alles in Ruhe und ohne Stress besichtigen zu können. Etwas Glück kam hinzu, da an einem Samstag die Fahrgeschäfte länger offen hatten und es gegen Ende dann bei einigen Attraktionen keine (!) Wartezeit gab. Bei einem mussten sich die Kinder nicht einmal anstellen und konnten sitzenbleiben.
Was man bedenken muss: Lego kann man immer und überall kaufen; die Frühstückszeiten sind limitiert und streng eingeteilt; auch beim Abendessen muss man reservieren. Sollte man allerdings keinen Platz bekommen ist es kein Jammer, denn eine Pizza zum mitnehmen aus Zimmer, ist dort immer möglich (und auch wesentlich preiswerter als ein großes Abendmenü).
Am Rückweg ging es auch noch ins Altmühltal. Im Dinomuseum gabs T-Rex-Skelette (Rocky bzw. Little Al) sowie Fossilien zu bestaunen. Dort konnte man auch selbst Fossilien präparieren und auch Hunde wären sowohl im Museum als auch am Gelände willkommen gewesen. Den eigenen Hund konnten wir aber nicht mitnehmen, weil im Legoland Hunde überall verboten sind.







Im Altmühltal konnten wir leider nur an einem schönen Tag die dortigen Steinbrüche unsicher machen und selbst nach Fossilien suchen. Ansonsten machte der Regen größeren Grabungsunternehmungen an den dortigen Klopfplätzen einen Strich durch die Rechnung. Das Schlechtwetterprogramm umfasste einen Besuch im Römer- und Bajuwarenmuseum Kipfenberg. Dort galt es den ersten Bayern zu bewundern. Auch Entenhausen spielt in Bayern eine gewichtige Rolle, nämlich in der Entike.
Und für den Historiker interessant: 1808 wurde ein Jobinserat für einen Bürgermeister veröffentlicht: lesen, schreiben und rechnen soll er können, zu Geschäften soll er brauchbar sein, einen ordentlichen Lebenswandel soll er führen, Erfahrung und Bescheidenheit besitzen und „das Geschäft selbst nicht mit solcher Abneigung [antreten], von welcher sich auch in der Folge keine genaue Erfüllung der damit verbundenen Obliegenheiten erwarten lässt.“ (Bayerische Gemeindeordnung vom 24. September 1808, veröffentlicht im Eichstätter Intelligenzblatt)
Es gibt sie noch, die Fachgeschäfte. Ein solches suchte der Herzkönig höchstselbst auf, um eine neue Erdäpfelpresse zu besorgen. Bei Binder-Schramm wurde er einschlägig beraten: ihm wurden die neuesten Modelle gezeigt, in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Variationsmöglichkeiten. Er entschied sich dann für ein unkaputtbares Modell, das es sogleich für Gnocchi ausprobierte. Und siehe da, die neue Kartoffelpresse hat die Bewährungsprobe bestanden.

Und zwischendurch gings z.B. zum Märchensommer nach Poysrunn. Übrigens wurden in diesem Jahr zum 15. Mal Märchen dargeboten. Heuer wurde Rapunzel neu frisiert. Das Dargebotene überzeugt derart, sodass die herzkönigliche Familie geneigt ist, selbst dann – wenn der kleine Prinz die Mitfahrt verweigern sollte – wieder hinzufahren.

Ebenso galt es die Ausstellung „Kind sein“ auf der Schallaburg zu besuchen. Diese war recht interaktiv und kurzweilig und bot auch für den kleinen Prinzen das eine oder andere Highlight. Spannend auch für ihn zu vergleichen, wie war es damals ein Kind zu sein und wie heute. Und für Schülerinnen und Schüler gibt es dort auch ein ganz wichtiges Ausstellungsstück: eine kreative Sammlung von Schummelzetteln.

Bei den überall aufgestellten Schildern zum Thema „Kind sein heißt“ haben aber doch einige gefehlt, etwa: „Kind sein heißt: Fußballspielen verboten“, „Kind sein heißt: Spielen und Lärmen im Hof verboten“ oder „Kind sein heißt: Eltern haften für ihre Kinder“…
Die Überleitung vom Deutschland-Urlaub zum Italien-Urlaub fiel dem Herzkönig buchstäblich in den Schoß. Am neuen Feriendomizil in Lignano angekommen, las er die Bildzeitung, natürlich nur wegen der Witze. So musste er dort lesen: „Warum können die Deutschen nicht Schachspielen?“ – „Weil ihre Züge zu spät kommen.“ Perfekte Überleitung also.
Ansonsten hielt Italien das, was es verspricht: Sonne, Sommer, Eis, Flanieren und Baden. Und natürlich einen Kaffee um etwas mehr als einen Euro. Einen guten Kaffee wohlgemerkt.
Neu waren für den Herzkönig (eigentlich vor allem für die Herzkönigin) die italienischen Maße. Diese entsprechen offenbar nicht unseren Normen. Das erinnerte an frühere Sitten, war doch die preußische Elle auch kürzer als die österreichische. Zurück nach Italien: Hier sollte das gebuchte Appartement 350 Meter vom Hotel liegen, wo auch das Frühstück einzunehmen war. Es stellte sich aber heraus, dass der tatsächliche Weg zwischen 700 und 800 Meter betrug. Immerhin gab es für die gesamte herzkönigliche Familie damit so etwas wie einen täglichen Frühstücksmarathon zu bewältigen.






