einmal zu oft selbst gegoogelt…

… und schon bekommt man – dezent verpackt – maßgeschneiderte Werbung. Gottseidank ist der Herzkönig diesbezüglich geschult und fällt nicht auf jedes erstbeste Werbeangebot herein, denn sonst hätte er sein eigenes Buch gekauft!

Digitalstrategie 2030 für Unis

Wenn man aufmerksam durch manche Hörsäle schreitet, dann stellen sich die Fragen von alleine. Ist man überhaupt an einer Uni oder im Museum? Und, werden die Overheadprojektoren noch verwendet? Jedenfalls, die angekündigte Digitalstrategie ist wahrlich notwendig!

Balkonien

Die Herzkönigin verzaubert von Jahr zu Jahr den Freiraum der herzkönigliche Gemächer, sodass man fast glauben könnte, es handle sich um weit mehr als nur ein paar Blumentröge am Fenster.

Ferienbeginn

Die herzkönigliche Familie zog sich zu Beginn der Ferien auf ihren bescheidenen Landsitz zurück.

Allerdings – Ruhegenuss gibt es dort keinen! Jeder, der nur ein kleines Blumenkisterl am Fensterbrett stehen hat, weiß: es gibt immer etwas zu tun. Der kleine Prinz inspizierte etwa die entsprechenden Sicherungsmaßnahmen an den altehrwürdigen Gemäuern.

Es gab sie aber dann doch, die erholsamen Momente:

Natürlich begaben sich der kleine Prinz und der Herzkönig gemeinsam auch auf Schatzsuche, denn nur einmal in hundert Jahren zeigt die Sonne den Eingang zu einem geheimen Zimmer, dem Bernsteinzimmer?

Neues Heft „Das Waldviertel“ (2/2022) mit einem Schwerpunkt zur Waldviertel-Bibliothek

Karlheinz Hulka stellt die Waldviertel-Bibliothek im Museum Horn vor, die 1990 aus der Vereinigung der Museumsbibliothek mit der Bibliothek des Waldviertler Heimatbundes entstanden ist. Die Bestände der Bibliothek des Waldvierteler Heimatbundes wurden hauptsächlich mittels Buchschenkungen aufgebaut und befanden sich ab ungeführ 1950 in Krems. Heute umfasst der gesamte Bücherbestand rund 16.600 Datensätze, der kontinuierlich erweitert wird. Das Sammelgebiet konzentriert sich auf mit dem Waldviertel direkt zusammenhängende Werke und Veröffentlichungen.

Über die „WHB-Datenbank“ berichten Ivan Božić, Diana Davit, Christian Erlinger, Thomas Havelka, Markus Holzweber, Mirko Kosović und Sally Othman. Dieses Gemeinschaftsprojekt wurde mit Studierenden an der Fachhochschule des BFI Wien und dem Waldviertler Heimatbund umgesetzt. Die Autorinnen und Autoren beschreiben darin die Umsetzung des Projekts, das von der Fachhochschule bei einer Projektvernissage mit dem zweiten Platz ausgezeichnet wurde. Die Online-Bibliotheksrecherche des WHB umfasst nunmehr die Bestände der Waldviertel-Bibliothek und die Artikel der Schriftenreihe sowie der Zeitschrift „Das Waldviertel“. Sofern Volltexte als PDF vorhanden sind, wird direkt auf diese verlinkt. Für geschichtlich Interessierte konnte nun eine einheitliche Suchmöglichkeit geschaffen werden, die derzeit 20.733 Einträge umfasst.

Der Zwettler Stadthistoriker Friedel Moll widmet sich der turbulenten Zeit der Zwischenkriegszeit in Zwettl. Aus der Gemeinderatswahl vom 12. März 1933 gingen nämlich die Nationalsozialisten als klare Sieger hervor. In der ersten Sitzung des neugewählten Gemeinderats wurde der Rechtsanwalt Dr. Franz Beydi gewählt, der seit 1931 Mitglied der NSDAP war. Unter seinem Vorsitz fanden zwei Gemeinderatssitzungen statt. Nach Anschlägen der Nationalsozialisten wurden diese in Österreich verboten. In der überwiegend konservativ eingestellten Stadt Zwettl folgte der Sozialdemokrat Josef Pexider als Bürgermeister nach. Auch er hatte keine lange Amtszeit, wurde er doch im Februar 1934 verhaftet und in das Anhaltelager Wöllersdorf eingeliefert.

Elisabeth Wögenstein widmet sich dem Thema Migration während des Ersten Weltkriegs. Vor mehr als 100 Jahren, im Herbst des Jahres 1914, wurden große Sammellager in Niederösterreich zur Unterbringung von etwa 30.000 Kriegsflüchtlingen, etwa aus Galizien, angeordnet. Gmünd bot hier mit dem Bahnknotenpunkt eine ausgezeichnete Lage. Hier wurden die ruthenischen Flüchtlinge untergebracht, mit Nahrung und Medikamenten versorgt und unterrichtet. Das Leben im Lager war aber keine Idylle, tausende Menschen starben an Seuchen und Krankheiten. Im Übrigen: Der Terminus „Ruthene“ war eine Schöpfung der Administration der Habsburgermonarchie und bezeichnete die ukrainische Bevölkerung, die sich auch heute wieder auf der Flucht befindet.

Die Glocken der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Neukirchen am Ostrong beschreibt Herbert Neidhart. Darin ist unter anderem auch zu entnehmen, dass Glocken immer wieder (im Ersten wie im Zweiten Weltkrieg) für Kriegszwecke abgeliefert wurden.

Mit der Pilgerfahrt des Altenburger Benediktinerpaters Friedrich Endl beschäftigt sich Renate Seebauer. Endl trat 1894 die Reise ins Heilige Land an und machte seine Reiseerinnerungen in Buchform einem größeren Publikum zugänglich. Es dürften auf dieser Reise neben den Sehenswürdigkeiten und Heiligen Stätten auch die mediterrane Pflanzenwelt beeindruckt haben. Renate Seebauer konzentriert sich in ihrem Beitrag auf die Frage, wie ein Geistlicher aus dem Waldviertel Transport, Unterkunft und Verpflegung wahrgenommen hat.

Waldviertler Kulturberichte, ein Leserservice und die Mitteilungen des WHB ergänzen das 112 Seiten starke Heft (2/2022).

Ein Heft der Zeitschrift „Das Waldviertel“ kostet 8 Euro. Ein Bezug ist über die Website www.daswaldviertel.at möglich.

Vorstellung der neuen digitalen Suchmöglichkeiten am 29. Juni im Höbarthsaal in Horn

Am Mittwoch, dem 29. Juni, werden um 18.30 Uhr im Höbarthsaal des Museums Horn die neuen digitalen Suchmöglichkeiten in der Online-Datenbank des Waldviertler Heimatbundes und der Waldviertel-Bibliothek durch Dr. Markus Holzweber und Ing. Karlheinz Hulka vorgestellt.  Weiters wird Heft 2 der Zeitschrift „Das Waldviertel“ vorgestellt.

Geburtstagstorte

Für die Geburtstagsfeierlichkeiten des kleinen Prinzen wurde erneut eine Zitronenkuchenbasis herangezogen. Das Dekor in Dino-Optik besorgte die Herzkönigin höchstselbst. Die Latte liegt sehr hoch für die nächstjährigen Feiern!

Fehlersuche einmal anders

Die herzkönigliche Schwiegermutter sorgte mit dieser Fotodokumentation für den oder sogar die Lacher des Tages. Ein neuer Friseur hat in der Gegend aufgemacht und die Angebotspalette kann sich sehen lassen. Ob sich der Herzkönig dort wohl eine „Bardresuhr“ gönnen soll, oder doch nur eine „Bard Stutsung“? Es gilt hier nicht, finde den Fehler, sondern das richtig geschriebene Wort…

Alle Jahre wieder…

… beginnen Mitte Mai die Vorbereitungen für die große Geburtstagsfeier des kleinen Prinzen. In diesem Jahr kam erschwerend hinzu, dass auch für die Volksschule kleine Süßspeisen vorzubereiten waren. In solchen Momenten denkt der Herzkönig immer gerne an die Zeit im Kindergarten zurück. Denn damals war die Sache einfach, da man den kleinen Kindern nur gekaufte – sprich originalverpackte und mit Ablaufdatum versehene – Backwaren mitgeben durfte. Ab der Schulzeit ist alles anders und die Kinder vertragen dort offenbar wieder Selbstgebackenes – was entsprechend erwartet wird.

Der Herzkönig setzte den Backvorschlag der Herzkönigin in die Tat um, nämlich ein altbewährtes Zitronenkuchenrezept in kleinere Papierförmchen zu füllen, damit jedes Kind eine Portion bekommt. Der Herzkönig hat allerdings nicht mit der Problematik dieser Förmchen gerechnet. Der Teig lief einfach heraus – ein Desaster!

Dank der Hilfe der Herzkönig kam es doch noch zum Wunder von Hernals und der kleine Prinz kann morgen sogar etwas Herzeigbares mit in die Schule nehmen.

Instagram

Keine 24 Stunden war das herzkönigliche Insta-Profil online, schon wurde es gelöscht. Offenbar ein Hoppala, denn der Herzkönig ist sich keiner Schuld bewusst, hat weder gschimpft, nocht gejammert und für die verwelkten (und mittlerweile wieder auferstandenen) Blumen konnte er nichts dafür.