Spart Energie

Die Internationale Energieagentur „IEA“ hat den Monat Oktober zum Energiesparmonat erklärt. Durch verschiedene Aufklärungsaktionen sollte die Bevölkerung zu einem sparsameren Energieumgang bewegt werden. Einen solchen Informationszweck verfolgte auch die Briefmarke „spart Energie“. Damit sollte das Anliegen der Internationalen Energieagentur, Energie zweckmäßig zu verwenden, Erdöl durch andere Energieträger zu ersetzen sowie neue Energiequellen zu entwickeln, in der breiten Öffentlichkeit kommuniziert werden.

Das verglimmende Streichholz soll auf die begrenzten Energievorräte der Erde hinweisen. Ob diese Aktion im Oktober hilft? Achja, die Marke stammt übrigens aus dem Jahr 1979.

Aus der Reihe „was hätte ich einmal werden können“: Folge 3 (virologischer Prognoserechner)

Seit Beginn der Corona-Pandemie prägen diverse neue Begriffe den Alltag. Einer dieser Begriffe, jener des exponentiellen Wachstums, kam dem Herzkönig so vertraut vor, allerdings konnte er sich nicht erinnern, woher er diesen kannte.

Ein Zufallsfund im herzköniglichen Archiv brachte zwei Jahre später die Gewissheit. Wäre der Herzkönig konsequent gewesen und hätte er sich auch nach der Matura im Jahr 1996 mit einer bestimmten Frage in Mathematik weiter beschäftigt, so wäre er heute als Komplexitätsforscher oder Prognoserechner ein gefragter Star in der internationalen Medienlandschaft.

Aus der Reihe „was hätte ich einmal werden können“: Folge 2 (meinungsforschender Studienautor)

Reich geworden wäre er damit, der Herzkönig, wenn er den einmal eingeschlagenen Weg in Studienzeiten eingehalten hätte. Was wären das für Studien für das österreichische Finanzministerium geworden! Die Verbindung von Tierbildern zu populären Zeitgenossen ist eigentlich recht alt und beginnt nicht erst bei Sebastian Kurz oder Christian Kern, die als Pfaue assoziiert wurden. Auch dass man Gegner mit Bildern diffamiert ist nicht neu. Denn schon zu Zeiten Martin Luthers konnte man sich unter einem Tierbild einfach leichter etwas vorstellen. Damals vermittelten diese Spottbilder den leseunkundigen Menschen auf einprägsame Weise worum es in den (theologischen) Kontroversen ging.

So gab es beispielsweise den Papstesel, bestehend aus einem geschuppten Frauenleib mit Eselskopf, Krallenfuß, Huf und Rüsselhand, die entsprechend gegen Papsttum und Kirche interpretiert wurden.

Aber vielleicht kann der Herzkönig die Studie noch nachträglich einreichen?

PS: Die oben gezeigte Abbildung wurde damals in einem Seminar an der Universität Wien mit Hilfe eines Overheadprojektors präsentiert. Als ich jüngst mit dem kleinen Prinzen von der Volksschule nach Hause ging erzählte er mir voller Stolz, auf welchem neuen Gerät sie heute geschrieben hätten und sie das Geschriebene damit zeitgleich an die Wand projizieren konnten. Der Name dieses Wunderdings ist dem kleinen Prinzen leider entfallen, aber der Herzkönig konnte aushelfen, immerhin gab es diesen auch schon zu seiner Schulzeit!

Aus der Reihe „was hätte ich einmal werden können“: Folge 1 (Rockstar)

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des nicht-mehr-Spielens, gibt es hier eine Woche lang einen Einblick in das damalige schöpferische Werk (einfach auf das jeweilige Bild klicken):

Ein Zug aus Lego

Hätten es der kleine Prinz und der Herzkönig damit ins Casting zu Lego Masters geschafft?

heute… vor 20 Jahren…

…fand ein großartiges Konzert statt.

Tagung: Wissenschaftliche Gesellschaften – Standortbestimmung und Perspektiven der Archäologie, Anthropologie und Ethnologie

Vom 20. bis 22. Oktober 2022 findet im Naturhistorischen Museum in Wien eine Tagung zu wissenschaftlichen Gesellschaften statt.

Eine Online-Teilnahme an den Vorträgen ist möglich: https://univienna.zoom.us/j/64090645827?pwd=ZWl2bmpnV0N4a0tpWUVxWFBQM0xTZz09 (Kenncode: 598034)

Am 22. Oktober findet ein Vortrag zum Waldviertler Heimatbund statt

Training der herzköniglichen Wachen

Sie haben es bitter nötig. Im Rahmen eines Manövers wurde die Diensttauglichkeit der herzköniglichen Wachen getestet. Die Marinesoldaten hatten dabei die Aufgabe, das Schifferl zu bewachen. Mit Argusaugen sahen sie allesamt (und das natürlich schwerbewaffnet) in die weite Ferne. Leider entging ihnen dabei, dass sich die Haibedrohung direkt über ihnen befand. Der zuständige Marinechef musste daraufhin den Posten räumen.

Neues Heft „Das Waldviertel“ (3/2022) mit einem Leitartikel zum Tourismus entlang der Waldviertler Schmalspurbahn

Ein Blick auf die Geschichte der Waldviertler Schmalspurbahn, heute als „Waldviertelbahn“ und „Wackelsteinexpress“ bekannt, verdeutlicht ihre Bedeutung für die Region. Barbara Hartl geht in ihrem Beitrag der Frage nach, wie sich nach Jahrzehnten der wirtschaftlichen Unsicherheit, verbunden mit der Stilllegung des Betriebs, ein ausschließlich touristischer Betrieb etablieren konnte. Sie nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise entlang der Waldviertler Schmalspurbahn und zeigt auf, dass die lokale Bahnstrecke eng mit den lokalen Lebens- und Arbeitswelten verbunden war und ist.

Der ehemaliger Bürgermeister von Thaya und langjährige HAK-Lehrer, Werner Neuwirth, berichtet über Kelten, Slawen und die Herren von Raabs im nordwestlichen Thayatal. Er beleuchtet wissenschaftliche archäologische Ausgrabungen. Diese stellten fest, dass rund um Thaya zahlreiche Siedlungen bzw. Siedlungsreste abgekommener Ortschaften liegen. Werner Neuwirth bettet die regionale Forschung in die wissenschaftliche Forschung ein und bietet Informationen zu Geschichte, Archäologie, Herrschafts- und Siedlungsgeschichte sowie zur Sprachwissenschaft.

Der Berufsgenealoge Felix Gundacker beschäftigt sich mit dem Arbesbacher Strafprotokoll aus den Jahren 1675 bis 1761. Dieses Protokoll beinhaltet die niedere Gerichtsbarkeit und viele interessante Details aus vergangenen Tagen: Berichtet wird über Pferdediebstahl, Greinhändel an Weihnachten, Unterschlagungen, Abliefern von schlechtem Getreide oder Erpressung. Viele der Delikte sind uns auch heute noch vertraut, wie etwa Raufereien, Diebstahl, Trunksucht, den Rain wegackern, Ehebruch oder Beschimpfungen. Andere wiederum sind durch die damalige Armut der Bevölkerung zu erklären: Arbeiten am Sonntag, Forellenfischen oder Diebstahl von Äpfeln.

Wer war eigentlich der Namensgeber von Eggenburg? Vieles deutet auf den Vornamen „Egino“ hin. Mit ihm werden die Namensformen Egon, Eginhard und Eckehard verknüpft. Gerhard Dafert setzt sich daher mit „Egino“, dem Gründer und Namensgeber der Stadt auseinander.

Alexander und Peter L. Reischütz widmen sich der gefleckten Weinbergschnecke „Cornu aspersum (O. F. Müller 1774)“. Ursprünglich vermutlich südwesteuropäisch ist die Art heute auf alle Kontinente verschleppt – mit Ausnahme von Antarktis – und hat sich zu einem beachtlichen Schädling entwickelt. Funde in Horn (Kreuzung Puechhaimgasse-Feldgasse) belegen, dass die gefleckte Weinbergschnecke bereits eine lebensfähige Population entwickeln konnte.

Hermann Maurer berichtet über den Maierschen Landwirt und Heimtaforscher Leopold Führer, der Jahr für Jahr auf seinen Äckern aufgelesene Funde in das Horner Museum brachte. Unter den keramischen und aus Stein bestehenden Artefakten ist das Köpfchen einer neolithischen Plastik wegen seiner künstlerischen Gestaltung sehr beeindruckend und über den lokalen Bereich hinaus für die Archäologie besonders wichtig.

Waldviertler Kulturberichte, ein Leserservice und die Mitteilungen des WHB ergänzen das 104 Seiten starke Heft (3/2022). Ein Heft der Zeitschrift „Das Waldviertel“ kostet 8 Euro. Ein Bezug ist über den Shop möglich.

Lego-Hotel

Während im Fernseher Lego-Masters lief, konnte der kleine Prinz nicht anders und musste auch zu Hause mitbauen. Entstanden ist ein Hotel. Obs auch einmal zu einer Fernsehteilnahme reicht?

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