Buchpräsentation Stratzinger Heimatbuch

 

Der Herzkönig hat am Gelingen eines Heimatbuches der Marktgemeinde Stratzing beitragen können. Er verfasste den zeitgeschichtlichen Zeitraum ab 1950, der vor allem durch die unglückliche Gemeindezusammenlegung 1971 und die daraufhin erfolgte Trennung 1993 überregional Bedeutung erlangte.

Sonst gibt es neben dem Fund der Fanny und dem örtlichen Wein – einer wird sogar bei Staatsempfängen des Bundespräsidenten ausgeschenkt – noch allerhand zu erzählen.  Vielleicht auch etwas, das im Nachinein amüsiert. Laut Gendarmeriechronik wurde ein Ehepaar 1971 mit den Worten „He, Überfall! Das Geld her, oder es passiert etwas“ bedroht. Da den Überfallenen nicht ganz klar war, was mit „passiert etwas“ gemeint war, haben sie die Flucht ergriffen und sind entkommen. Die verduzten Täter gelang eine solche Flucht jedoch nicht…

Dann hat es 1994 eine Stratzinger „Biagainitiativn“ gegeben, die sich in schönster Mundart mit einem Antrag zu Wort meldete, als die örtliche Kläranlage nicht funktioniert hat: „Es sicht se dahea de provisorische Stratzinga Gmoavawoitung dringend vaaunloßt im Stratzinga Gmoawoid, zwoa, je 25 m longe Latrinen […] unta Aufsicht anes öatlichen Blaumastas zu errichten.“ Ob die Latrinen tatsächlich errichtet wurden, konnte der Herzkönig im Rahmen seiner Recherchen nicht mehr feststellen.

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