Kleine Sünden…

… straft der Herrgott sofort. Im letzten Beitrag hat sich der Herzkönig über polizeiliche Verhaltensweisen amüsiert. Vermutlich waren diese in geballter Ladung ein paar Bonmots zuviel. Und so nahm das Schicksal mit einem unverdächtigen Einkauf seinen Lauf. Spar gab 20 Prozent auf Spielzeug und die Herzkönigsfamilie unternahm am Wochenende einen Ausflug zum örtlichen überfüllten Einkaufssupermarkt und begutachtete das dortige Spielwarenangebot. Immerhin konnte man vielleicht schon das eine oder andere Weihnachtsgeschenk günstig erstehen. Diese Rechnung ging mit dem kleinen Prinzen im Handgepäck nicht auf. Was wollte er unbedingt „habeeeen“, justament ein Polizeiauto, noch dazu eins mit Polizisten! Hat der kleine Prinz nicht den vorigen Beitrag gelesen, in denen der Herzkönig sein Quirx mit dem Auge des Gesetzes aufrichtig geschildert hat? Man könnte meinen er hat…

Wer sich in solchen Situationen in einem vollen Supermarkt durchsetzt, braucht hier nicht näher erörtert werden. Und so kam es, dass sich ein neues Playmobil-Polizeiauto im Einkaufswagerl befand. Dieses kannte der kleine Prinz nämlich schon aus seiner Lieblingssendung . In der geht es eigentlich nur um „Unboxing“, ein Wort, das der Herzkönig zunächst weder sprachlich noch inhaltlich verstand. Da diese Sendungen einzig und allein Kinderspielzeug aus den Verpackungen auspacken und den Zusammenbau dokumentieren, war der Sinn relativ bald klar.

Im königlichen Haushalt befindet sich nun somit ein neues Polizeiauto. Die königliche Bildstelle hat diesen Fuhrpark sogleich auch dokumentiert. Dabei sieht man auch das erste Polizeiauto (ganz rechts), das der kleine Babyprinz bekommen hat; später kam das kleine in der Mitte hinzu und nun das große mit Polizist und Polizistin. Ob mit der zunehmenden Größe des Kindes auch das Spielzeug mitwächst? Diese Frage darf hier bejaht werden.

polizei.pngBei soviel Polizei im Haus ist dem Herzkönig noch eine Polizeigeschichte eingefallen, die er im letzten Beitrag unterschlagen hat, da er diese nur am Rand mitbekommen hat. Und doch war er darin verwickelt. Eines Tages fragte ihn eine zufällige Gesprächspartnerin am Telefon, ob er denn wisse welchen Wirbel er neulich ausgelöst habe und ob er denn schon vorgeladen worden war? Dies verneinend wurde der Herzkönig neugierig und wollte darüber mehr erfahren. Es stellte sich heraus, dass der Herzkönig einmal bei einer Tagung einen Vortrag gehalten hat. Es ging um das Jahr 1945 und der Herzkönig referierte über die Kinderlandverschickung in Niederösterreich. Die Folien dazu gibt’s noch hier. Jedenfalls hat das Thema jemand derart missverstanden, dass er die Polizei und sogar auch den Verfassungsschutz wegen neonazistischer Umtriebe holte. Dass die Polizei vor Ort war, hat der Herzkönig gar nicht mehr mitbekommen, da er sich nach seinem anstrengenden Vortrag sofort in das örtliche Warmwasser der Therme geworfen hat. Manchmal hat man eben mehr Glück als Verstand.

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