okob: eine Jugendsünde?

Eine Suche in einer Internetsuchmaschine bringt manches Mal biographische Highlights aus der Vergangenheit zutage. Eine dieser Suchen hatte einen Verweis auf youtube zur Folge, in denen drei Lieder meiner ersten eigenen Band zu finden sind. Unter dem Bandnamen o.k.o.b. (deren Bedeutung nur eingeweihten Musikkennern der österreichischen Szene bekannt ist) entstand ein Projekt – oder musikalisches Ereignis – welches in besonderer Weise Tradition mit Moderne mischte. Also deftige, derbe und auch lustige G’stanzln, die in angebrachter Lautstärke mittels Schlagzeug („Bürgerleister“), Stromgitarre (ich) und Gesang („biomike“) dargebracht werden.

Die Band begann ihr Wirken 2001 auf einem Polterabend. In erster Linie wurden daher G’stanzln dargeboten, die sich auf dort anwesende Personen bezogen haben. Ausgehend von diesem personbezogenen Ansatz entwickelte sich eine Bandbreite an Themen, die in den Stücken verarbeitet werden. Ein Lied wurde beim Polterabend dem Bruder des Bräutigams gewidmet, der auf der Suche war. Das Lied in der unverdächtigen hochdeutschen Übersetzung „Eine Lücke“ entwickelte sich mit 126 Aufrufen auf Youtube zu einem Bestseller (https://www.youtube.com/watch?v=McRi7h6Zg8k). Das Lied wurde dann entpersonalisiert und der „Hit“ beim grandiosen und gleichzeitig letzten Auftritt im Gasthaus Fröschl.

Ein paar Lieder finden sich heute noch auf Youtube (Gestern und Heute: https://www.youtube.com/watch?v=qGqx9GC_6Vs, Die Heiligen: https://www.youtube.com/watch?v=OcTCnkT75W0), sonst gibt es nicht mehr viel über die Band, die einst ein großartiges Gästebuch auf der Website „okob.at.tf“ hatte. Es erinnern nur mehr ein paar Live-CDs (Auftritt im Planet Music beim Bandcontest, bei dem wir nicht Letzter wurden ;-), und einige T-Shirts mit Aussprüchen wie „Grün kacken die Hühner“ (was sich in Mundart auch reimt) an o.k.o.b.

 

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