Haus der Geschichte

Direktor gesucht: http://jobs.onb.ac.at/Jobs/Job?Job=51072

allerdings als Direktor muss man viel reisen, so der Kurier vom 4. Dezember: MAK-Ex-Direktor Peter Noever soll 79 Tage pro Jahr auf Dienstreise gewesen sein, Albertinachef Klaus A Schröter fast 70 Tage, Belvedere-Ex-Direktorin Agnes Husslein-Arco 65 Tage.

Da ich ungern weg bin (häuslicher Krebs halt…) muss ich für diesen Job leider absagen.

Versicherungen…

Bei meinem Karenzurlaub in Jordanien wurde mein Koffer bei einer Taxifahrt durch ein Kühlgerät im Taxi beeinträchtigt und ordentlich nass. Anzug und Koffer hatten dadurch ein paar Flecken. Man denke, der Schaden sei durch die Kreditkarte gedeckt und die Bearbeitung werde unverzüglich erfolgen, aber: Am 10. August machte ich die Meldung bei der Versicherung. Es vergingen etwas mehr als zwei Monate und am 12. Oktober kam eine erste Antwort.

Ich habe ein paar Tage später umfassend geantwortet, zwischenzeitlich haben ich auch den Anzug für 16 Euro reinigen lassen, wegen dem Koffer warte ich immer noch auf eine Rückmeldung der Versicherung. Im ersten Antwortemail der Versicherung hieß es einleitend so schön: „Ihr Mail haben wir dankend erhalten und möchten uns vorab für die längere Bearbeitungszeit entschuldigen.“ Wer kann denn da böse sein!

Mittlerweile ist das Ende des Jahres angebrochen und ich warte immer noch auf Post der Versicherung. Der Vollständigkeit halber: es ist die Donauversicherung.

Mein Neujahrsvorsatz: ich werde bei der Versicherung mal vorstellig werden, nicht das die bearbeitende Mitarbeiterin zwischenzeitlich in Pension gegangen ist.

Blog, Karenzblog und andere Geschichten

Das hätte eigentlich ein Karenzblog (eigentlich hätte es vor 10 Jahren ein Büroblog werden sollen, aber das ist eine andere Geschichte) werden sollen; allerdings gab es genug Episoden, aber wenig Muße und wenig Zeit, um diese auch niederzuschreiben. Das wird hier im Nachhinein und mit der Erfahrung von 10 Karenzmonaten getan.

Erfahrung 1: Die Zeit vergeht doch schneller als gedacht. Nach den ersten Tagen „Karenz“ dachte ich, die Monate werden nie vergehen… lief nach einem halben Jahr die Zeit davon und so schnell konnte man gar nicht schauen, saß man wieder im Büro.

Erfahrung 2: Nach der Babykarenz habe ich nun keine Hemmungen mehr, ein Damen-WC aufzusuchen. Außer in großen Einkaufshäusern, gibt es meistens die Wickelmöglichkeiten nur in den Damen WCs.

Erfahrung 3: für den ersten Karenzmonat sollte man etwas gespart haben, denn das Kinderbetreuungsgeld bekommt man erst im zweiten Monat der Karenz ausbezahlt. Was da etwas unangenehm ist, fühlt sich am Ende wieder besser an, da man neben dem Gehalt aus der Arbeit auch noch zusätzlich Kinderbetreuungsgeld bezieht.

Erfahrung 4: Die Jeans halten heutzutage nichts mehr aus. Waren die einmal nicht unzerstörbar oder sollten 1000 Jahre halten – oh, das war was anderes und nicht die Jeans. Jedenfalls, musste ich als Jugendlicher noch nächtelang mit einem Messer die Jeans aufritzen, um Löcher oder Fransen herauszuarbeiten, so genügt heute nur ein paar Tage am Boden mit meinem Sohn. Ein bischen Duplo spielen, Autos herumfahren und schon ist die Hose gespickt voll mit Löchern, die keiner will.

Totes Meer

in der Ruhe liegt die Kraft …(sprich: du sollst dich nicht aufregen; was ich dann in den folgenden Beiträgen vermutlich aber doch tun werde!)

Einmal 2000 von Israel aus, einmal 2016 von Jordanien aus fotografiert.