Kinderbücher und Klischees

Der kleine Prinz borgt sich regelmäßig in der städtischen Bücherei neue Literatur aus. Es ist ja immer spannend, ob das gesuchte Dinosaurier-Buch gerade auszuborgen ist oder nicht. Manchmal wird man auch durch unerwartete Funde überrascht.

Eine Zeitlang hatte der kleine Prinz eine Vorliebe für Polizei-Bücher und wir hatten Glück: es gab gerade drei, die wir auch gleich mitnahmen. In einem ging es um Polizisten aus der ganzen Welt und da der Herzkönig immer wieder auf der Suche nach neuen Uniformen für seine Leibwache ist, hat er das Buch auch zur Gänze selbst gelesen.

Die Bilder brachten unterschiedliche Gefühlswelten im Herzkönig zum Ausdruck. Die klassische schwarz-weiß-Malerei wurde etwa durch sehr freundliche italienische Polizistin bedient.

photo0325.jpgAls Kontrastpunkt findet sich eine Darstellung eines österreichischen Kollegen, der vermutlich einem Verkehrsteilnehmer mitteilen möchte: „heast oida, du foast do jetzt kann meta weida, siachst ned – des is rot!“ Allerdings, umgekehrt ist „oida“ seit Neuestem nicht erlaubt und erfüllt den Tatbestand der Beamtenbeleidigung.

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Zu guter Letzt sei allerdings noch auf ein Traumpaar der Gegensätzlichkeit verwiesen. Linkerhand der friedfertige, brilletragende Mountie aus Kanada. Rechterhand eine lächelnde, den Handschuh am Abzug haltende, Polizistin aus dem Iran.

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