Enthüllung. Aus den geheimen Chatprotokollen des Herzkönigs

Der Herzkönig, auch Oberhaupt seiner eigenen Kirche, konnte einen Komplott aufdecken. Einer der Beteiligten, der natürlich anonym bleiben muss, wurde „Mein Riesen Held“ genannt. Der andere wurde als „Aufsichtsratssammler“ bekannt. Hinter vorgehaltener Hand wurde immer schon gemunkelt: „Die beiden sind echte Nieten.“

Somit hat der Herzkönig den ersten Gerüchten, dass „die Kirche massiv hinterfragt“ werden müsse, noch wenig Bedeutung zugemessen. Er hat sich bloß gedacht: „wer schreibt das?

Erst als die beiden der Kirche ein „ordentliches Package mitgeben“ bzw. „vollgas geben“ wollten, wurde der Herzkönig hellhörig. Es ging um vermeintliche „Steuerprivilegien“ der Kirche, die – geht es nach dem „Riesen Held“ und dem „Aufsichtsratssammler“ „gestrichen werden“ müssten: „Steuerprivilegien müssen gestrichen werden Förderungen gekürzt Und bei Kultur und Denkmalpflege wesentliche Beiträge Heimopfergesetz werden wir deckeln„.

Als der Herzkönig das eher bescheidene Deutsch lesen musste, wurde er zunächst „rot, dann blass, dann zittrig„.

Der Herzkönig hat sich zur Beruhigung selbst einen Schnaps angeboten, den er trotz Fastenzeit nicht ablehnen konnte. Zwar hat er höchstselbst „mörder Respekt“ vor dem Alkohol, aber in Maßen genossen ist es „echt cool„.

Nun, nach einer halben Flasche Schnaps, hatte der Herzkönig eine Erleuchtung und traf in dieser seinen Chef – also Gott höchstselbst. Der Herzkönig fiel auf die Knie und sagte sogleich unterwürfigst zu Gott: „ich bin so glücklich„, „es taugt mir so in Deinem Team sein zu dürfen„, „ich liebe meinen…“ Da unterbrach ihn schon Gott: Steh auf Unterwürfigster! ,Kriegst eh alles was du willst‚, aber jetzt musst Du meine Kirche retten! Der Herzkönig fragte, wie er das tun könne? Und präsentierte sofort eine Idee, nämlich einen der Unruhestifter zu entlassen: „Wir schmeißen den […] raus„. Nein sagte Gott, was soll dem aus ihm werden, etwaVorstand ohne Mandateoder garWiener Stadtrat ohne Portfolio„? Außerdem gedenke der Gebote: „Bitte sei lieb zu ihmund geh‘ mit gutem Beispiel voran. Bezahle beispielsweise deinen offenen Kirchenbeitrag! Der Herzkönig wollte in diesem Moment eine der zahlreichen Ausreden anführen, aber da fiel ihm Gott ins Wort „Tu es für mich„. Da konnte der Herzkönig nicht anders, als die Überweisung zu veranlassen.

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