ESC 2018 – Nachtrag

Nachdem der Herzkönig seine Entscheidung, wer den seiner Meinung nach zur Gewinnerin des diesjährigen Song Contests zu küren sei, gefällt hatte, legte er sich sichtlich zufrieden und erschöpft vom Tagwerk zu Bette. Diese Führungslosigkeit – die durch eine Indiskretion am Hof durchgesickert sein muss – nutzte die eingesetzte Jury und das Volk zu einer sondergleichen Meuterei. Sie ignorierten den herzköniglichen Entschluss, nämlich Saara Alto zur Siegerin zu erklären. Der Herzkönig war aber des Nächtens zu müde, um irgendwelche hoheitlichen Akte als Regenreaktion zu setzten. Er wurde von der Herzkönigin nur in Kenntnis gesetzt, dass eine „wüde Henn“ gewonnen habe. Die Indizien „goi, überhaupts oder netta“ deuteten auf eine Oberösterreicherin, vermutlich aus dem Ort „Hühnergeschrei“ hin. Aber egal, der Herzkönig genoss seinen wohlverdienten Schlaf.

Am nächsten Morgen beschloss er, es nicht anderen Musikpreisen gleichzutun, die die Veranstaltung gleich abgeschafft hätten. Die Armee einzusetzen, um den Aufstand des Volkes niederzumachen, erschien ihm auch keine gute Idee zu sein. Somit beschloss er, den ESC 2019 erneut aber mit einigen kleinen Veränderungen durchzuführen. Der Herzkönig wird höchstselbst und darüber hinaus für jedes seiner Kronländer gleichzeitig bei dieser Veranstaltung antreten. Auch die Jury und das Volk wurden bereits ersetzt: die Herzkönigin übernimmt die Rolle der Jury und zum Volk wurde der kleine Prinz bestimmt.

Da kann jetzt wirklich nichts mehr schiefgehen!

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